ECV
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 13,84%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 7,10%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 4,55%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 4,39%
H24
HOME24 INH
Anteil der Short-Position: 3,72%
TUI1
TUI
Anteil der Short-Position: 3,54%
DWNI
Deutsche Wohnen
Anteil der Short-Position: 2,81%
KCO
Klöckner &
Anteil der Short-Position: 2,61%
TMV
TEAMVIEWER INH
Anteil der Short-Position: 2,12%
ADJ
ADLER GR. NPV
Anteil der Short-Position: 2,05%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 2,02%
JEN
JENOPTIK
Anteil der Short-Position: 1,83%
LPK
LPKF Laser & Electr.
Anteil der Short-Position: 1,69%
ARL
Aareal Bank
Anteil der Short-Position: 1,49%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 1,21%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 1,19%
VQT
VA-Q-TEC
Anteil der Short-Position: 1,17%
WEW
WESTWING GR.
Anteil der Short-Position: 1,00%
SY1
Symrise
Anteil der Short-Position: 0,69%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 0,61%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 0,61%
DEZ
Deutz
Anteil der Short-Position: 0,54%
BVB
Borussia Dortmund
Anteil der Short-Position: 0,51%

Weng Fine Art: Spannung zur HV

Wenige Tage vor der Hauptversammlung am 6. Juli 2018 in der IHK Düsseldorf hat das an die Börse zurückgekehrte Kunsthandelshaus Weng Fine Art den Konzernabschluss für 2017 vorgelegt. Gemessen an den bereits Ende Februar kommunizierten Eckdaten haben sich insofern Verschiebungen ergeben, weil Weng Fine Art kurzfristig eine Sonderabschreibung 102.000 Euro auf den Warenbestand vorgenommen hat. Demnach bleibt für 2017 ein Überschuss von knapp 1,06 Mio. Euro stehen – vergleichen mit den eigentlich in Aussicht gestellten rund 1,2 Mio. Euro und den gut 583.000 Euro für das Vorjahr. Ein konkreter Prognoseteil findet sich in dem nur 17 Seiten umfassenden Abschluss nicht, dem Vernehmen nach will sich Vorstand Rüdiger K. Weng aber auf der Hauptversammlung (HV) zum Ausblick äußern. Die Erwartungshaltung der Investoren geht aber von weiter steigenden Gewinnen – und damit auch Dividenden – aus. Zunächst einmal steht jedoch die Ausschüttung der 2017er-Dividende von 12 Cent pro Anteilschein auf der Agenda, was einer Dividendensumme von 297.000 Euro entspricht.

 

Quelle: Börse München

 

Bezogen auf den gegenwärtigen Aktienkurs von 8,80 Euro kommt der Micro Cap damit freilich nur auf eine Rendite von knapp 1,4 Prozent. Nun: Die Anleger werden es verschmerzen können, schließlich hat sich die Notiz von Weng Fine Art (WFA) mit dem Relisting im Münchner Spezialsegment m:access sehr ordentlich entwickelt. Verglichen mit dem letzten Handelsumsatz vor dem offiziellen Börsencomeback am 17. Mai 2018 bei 7,00 Euro ergibt sich mittlerweile eine Performance von gut 25 Prozent. Zur Einordnung: Die Aktie von Artnet aus Berlin hat im selben Zeitraum um etwa 7,5 Prozent an Wert eingebüßt. Unterm Strich bleibt boersengefluester.de zuversichtlich für die WFA-Aktie gestimmt. Die um den Wert der eigenen Aktien bereinigte Marktkapitalisierung beträgt zurzeit annähernd 21,8 Mio. Euro – was dem 2,65fachendes Umsatzes entspricht. Angesichts der stattlichen operativen Marge von gut 20 Prozent (auf EBITDA-Basis) ist das eine eher moderate Relation. Und auch gegen das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von knapp 3,5 lässt sich kaum etwas sagen.

Dennoch sind das nur Momentaufnahmen: Letztlich verbinden die Anleger mit dem Relisting nachhaltige Verbesserung der Ergebniszahlen, was sich dann auch in entsprechenden Kursen niederschlagen sollte. Größter Profiteur des gesamten Prozesses ist ohnehin Vorstand Weng, immerhin sind ihm fast 73 Prozent des gesamten Aktienkapitals zuzurechnen. Bemerkenswert ist für boersengefluester.de derweil, dass WFA sind mit der Börsenrückkehr auch in Sachen Investor-Relations einiges vorgenommen hat. Die vorläufigen Zahlen zum Halbjahr sollen – wenn alles klappt – bereits am 2. Juli 2018 veröffentlicht werden. So schnell wäre keine andere Gesellschaft.

 

 

Hinweis: Da die WFA-Aktie derzeit nur im Münchner m:access gehandelt wird, wir für die sonst übliche Darstellung mit unseren Kennzahlenboxen aber eine Notiz aus Frankfurt bzw. XETRA brauchen, kann boersengefluester.de Weng Fine Art derzeit nur sehr eingeschränkt in unserer Datenbank berücksichtigen.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Artnet
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
A1K037 10,800 Kaufen 61,63
KGV 2022e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
67,50 20,92 3,17 -568,42
KBV KCV KUV EV/EBITDA
12,78 22,71 3,25 38,81
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '20e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00 -
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
07.05.2021 13.08.2021 05.11.2021 31.03.2021
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
13,35% 24,70% 50,00% 83,05%
    

 

Foto: Pixabay

 

Jetzt für unseren wöchentlichen Newsletter BGFL Weekly anmelden. Das Angebot ist kostenlos und präsentiert die Highlights von boersengefluester.de (BGFL) sowie andere nützliche Links. Der Erscheinungstag ist immer freitags. Wer Interesse hat und noch nicht registriert ist, kann das sehr gern unter diesem LINK tun – natürlich DSGVO-konform. Wir freuen uns auf Sie!


Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.