ECV
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 14,63%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 7,30%
SANT
S+T
Anteil der Short-Position: 5,80%
DEQ
Deutsche EuroShop
Anteil der Short-Position: 4,55%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 4,20%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 4,07%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 3,81%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 3,69%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 2,23%
ADJ
ADLER GR. NPV
Anteil der Short-Position: 2,20%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 2,19%
LPK
LPKF Laser & Electr.
Anteil der Short-Position: 2,15%
DRW8
DRAEGERWERK ST.A....
Anteil der Short-Position: 1,56%
ARL
Aareal Bank
Anteil der Short-Position: 1,46%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 1,11%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 1,05%
WEW
WESTWING GR.
Anteil der Short-Position: 0,98%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 0,78%
SHA
SCHAEFFLER VZO
Anteil der Short-Position: 0,70%
SBS
STRATEC
Anteil der Short-Position: 0,70%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 0,69%
BVB
Borussia Dortmund
Anteil der Short-Position: 0,63%
DEZ
Deutz
Anteil der Short-Position: 0,60%

Weng Fine Art: Das Markenzeichen bleibt

Unmittelbar vor der Präsentation auf der von GBC veranstalteten Zürcher Kapitalmarkt Konferenz ZKK am 7. September im dortigen Marriott Hotel legt Weng Fine Art (WFA) noch einmal nach mit einem Update zur Entwicklung des Aktienkurses, den Zielen in Sachen Streubesitz sowie dem möglichen Kapitalbedarf für die Umsetzung der massiven Wachstumspläne. Denjenigen, die auf der Hauptversammlung (HV) am 24. August 2021 virtuell dabei oder gar live vor Ort waren, dürften die wesentlichen Aussagen zumindest bekannt vorkommen. Gleichwohl unterstreicht die Meldung (HIER) noch einmal, dass es zurzeit wohl nur ganz wenige Unternehmen aus dem heimischen Spezialwertebereich mit einem derartigen Veränderungstempo gibt. Jedenfalls hat der Börsenwert des Kunsthandelsunternehmens in der Spitze bereits beinahe die Marke von 160 Mio. Euro touchiert, nachdem er zu Jahresbeginn – unter Einbeziehung der eigenen Aktien – erst bei gut 54 Mio. Euro lag. Der Titel hat also mehr als einen Verdreifacher hingelegt.

„Wir sind mindestens so euphorisch wie der Kapitalmarkt, wenn wir die Möglichkeiten der Weng Fine Art diskutieren. Wir bauen ein Kunstunternehmen auf, das die wesentlichen Teile des modernen Kunst-Ökosystems umfassen soll. Ein solches Geschäftsmodell hat es in dieser Form im Kunstmarkt noch nicht gegeben“, sagt CEO Rüdiger K. Weng. Boersengefluester.de hatte zuletzt mehrfach über die Entwicklung berichtet (HIER).

Weng Fine Art  Kurs: 54,000 €

Auch wenn sich die Handelsliquidität in dem Spezialwert bereits signifikant erhöht hat: Ein Dauerbrenner bleiben die noch immer vergleichsweise niedrigen Börsenumsätze. Um hier für mehr Schwung zu sorgen, hat die Gesellschaft auf der HV unter anderem einen 1:1-Aktiensplit auf die Schiene gesetzt. Im Zuge dessen wird sich die Zahl der umlaufenden Aktien auf 5.500.000 verdoppeln. Am Streubesitzanteil von derzeit offiziell 32,36 Prozent – bezogen auf die ausgegebenen Aktien – ändert der Split freilich zunächst einmal nichts. Hier müsste es schon zu Umplatzierungen kommen, was aber scheinbar nicht grundsätzlich ausgeschlossen ist: Und wenn es aus dem Bestand von Rüdiger K. Weng ist. Nun: Ziel ist es, bis zum Jahresende zunächst einmal auf einen Freefloat-Faktor von etwas mehr als 36 Prozent – entsprechend 2.000.000 Aktien – zu kommen.

Einstellen sollten sich Anleger auch darauf, dass der Wachstumskurs perspektivisch wohl nicht ganz ohne Kapitalerhöhungen umgesetzt werden kann. Wurde das jüngste Engagement bei der Plattform 360X (inklusive Aufstockungsoption) für einen mittleren einstelligen Millionenbetrag noch mehr oder weniger locker aus dem Verkauf eigener Aktien gestemmt, könnte ein Kapitalbedarf bis hin zu 100 Mio. Euro für den Erwerb von größeren Beteiligungen oder kompletten Übernahmen auf die Monheimer zukommen. Abschrecken muss Investoren das aber nicht, zumal dieses Szenario momentan ohnehin noch nicht akut ist.

Nicht minder wichtig ist der Hinweis von Rüdiger K. Weng, dass der Aufbau des Projekts „Art/Fin/Tech“ seine Zeit braucht und signifikante Effekte wohl erst ab 2023 zu erwarten sind. Und auch vor Rückschlägen das Unternehmen nicht gefeit, bei aller Akribie auf operativer Ebene. Immerhin versichert Vorstand Weng: „Das Management wird zu jeder Zeit darauf achten, dass die Profitabilität – ein Markenzeichen der WFA – gewahrt bleibt. Dennoch könnte sie zwischenzeitlich abnehmen.“ Gespannt ist boersengefluester.de derweil auf auf die Präsentation von Rüdiger K. Weng auf der ZKK in Zürich, zumal er dort – die Kombination drängt sich in diesem Fall ja beinahe auf – von Giorgia Zardetto, Direktorin der Schweizer E-Commerce-Tochter ArtXX, unterstützt wird.

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Weng Fine Art
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
518160 54,000 Kaufen 148,50
KGV 2022e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
38,57 21,22 1,82 93,26
KBV KCV KUV EV/EBITDA
12,79 279,14 14,24 27,17
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '20e
in %
Hauptversammlung
1,50 0,50 0,93 24.08.2021
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
- 17.08.2021 28.04.2021
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
23,18% 77,51% 175,51% 237,50%
    
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021e
Umsatzerlöse1 6,48 7,88 8,21 7,64 7,40 10,43 12,50
EBITDA1,2 0,94 1,14 1,70 1,66 2,26 6,01 4,25
EBITDA-Marge3 14,51 14,47 20,71 21,73 30,54 57,62 34,00
EBIT1,4 0,90 1,09 1,65 1,61 2,19 5,92 4,00
EBIT-Marge5 13,89 13,83 20,10 21,07 29,60 56,76 32,00
Jahresüberschuss1 0,38 0,58 1,06 1,07 1,75 5,27 2,95
Netto-Marge6 5,86 7,36 12,91 14,01 23,65 50,53 23,60
Cashflow1,7 0,42 0,63 -0,27 0,02 1,60 0,53 2,60
Ergebnis je Aktie8 0,14 0,21 0,40 0,38 0,64 1,72 0,95
Dividende8 0,10 0,10 0,16 0,20 1,50 0,50 0,60
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

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1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: Dr. Brandenburg

Foto: Clipdealer

Hinweis: Die Berichterstattung und Handlungseinschätzungen durch boersengefluester.de stellen keine Anlageempfehlungen und auch keine Empfehlung oder einen Vorschlag einer Anlagestrategie dar. Zwischen der Weng Fine Art AG (WFA) und boersengefluester.de besteht eine entgeltliche Vereinbarung zur Soft-Coverage der WFA-Aktie. Boersengefluester.de hält keine Beteiligung an WFA. Boersengefluester.de nimmt Maßnahmen zur Vermeidung von Interessenkonflikten vor.

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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.