ECV
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 13,36%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 5,56%
DEQ
Deutsche EuroShop
Anteil der Short-Position: 4,52%
GLJ
GRENKE
Anteil der Short-Position: 4,50%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 4,28%
COK
Cancom IT Systeme
Anteil der Short-Position: 4,10%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 3,61%
TUI1
TUI
Anteil der Short-Position: 3,53%
H24
HOME24 INH
Anteil der Short-Position: 3,35%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 3,30%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 3,04%
TMV
TEAMVIEWER INH
Anteil der Short-Position: 2,46%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 2,34%
SOW
Software AG
Anteil der Short-Position: 2,25%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 1,78%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 1,47%
LPK
LPKF Laser & Electr.
Anteil der Short-Position: 1,24%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 1,08%
ARL
Aareal Bank
Anteil der Short-Position: 0,80%
ADJ
ADLER GR. NPV
Anteil der Short-Position: 0,72%
HEI
HeidelbergCement
Anteil der Short-Position: 0,70%
DEZ
Deutz
Anteil der Short-Position: 0,59%
CEC
CECONOMY ST
Anteil der Short-Position: 0,51%

Top-Ranking der Börsenstädte: Berlin prescht weiter vor

Noch muss sich München nicht warm anziehen. Aber erstaunlich ist es schon, mit welchem Tempo Berlin – früher Kapitalmarkt-Diaspora – in Sachen börsennotierte Unternehmen aufholt. Mit der jetzt erfolgten Notizaufnahme der Auto1 Group hat die Hauptstadt mittlerweile sogar das fünfte Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung nördlich von 10 Mrd. Euro an Bord. Mit dabei sind Highflyer wie Zalando, Delivery Hero und HelloFresh. Zum Vergleich: München mit seinen sechs DAX- und elf MDAX-Konzernen hat dagegen „nur“ zehn Unternehmen mit mehr als 10 Mrd. Euro Börsenwert. Gleich an dieser Stelle zwei Hinweise: Siemens ist offiziell sowohl in München als auch in Berlin beheimatet. In unserer Datenbank läuft Siemens jedoch unter der Münchner Adresse “Werner-von-Siemens-Straße 1” direkt neben dem edlen Wittelsbacherplatz in Citynähe. Teil man den Börsenwert von Siemens brüderlich auf, ergibt sich für München ein durchschnittlicher Börsenwert pro Unternehmen von zurzeit knapp 4,88 Mrd. Euro, für Berlin läge der Mittelwert bei bereits 3,41 Mrd. Euro.

Hier ist dann auch der nächste Einschub angebracht: Die Finanzierungsplattform Hypoport haben wir – nach Rücksprache mit der IR-Abteilung – nun doch von Berlin nach Lübeck verfrachtet. Zwar ist die Anschrift von Unternehmen und Hauptverwaltung noch Berlin zugeordnet, der formal rechtliche Sitz der Hypoport SE ist jedoch Lübeck. Nun: Diesen an sich völlig überflüssigen Abgang eines Vorzeigeunternehmens hat sich die Berliner Politik selbst zuzuschreiben. Bemerkenswert ist nach Auffassung von boersengefluester.de ebenfalls noch, dass mit dem Handelsplatz Tradegate ein Unternehmen in den “Berlin Top 10” steht, was vermutlich nur Börsianer kennen. Nicht zu unterschätzen auch die offiziell delistete, an der Börse Hamburg aber weiter gehandelte, Beteiligungsgesellschaft Rocket Internet mit einer Marktkapitalisierung von mittlerweile wieder deutlich mehr als 3 Mrd. Euro.

Dagegen kommen die Münchner Schwergewichte (neben Siemens) um Allianz, BMW, Infineon oder auch Münchener Rück noch überwiegend aus der guten alten Zeit der Deutschland AG. Aus der Riege der neuen Börsenstars taucht in München Scout24 mit einer Kapitalisierung von zurzeit knapp 7 Mrd. Euro erst auf Platz 14 auf. Zur Ehrenrettung von München: Die Finanzhauptstadt Frankfurt – im Ranking bei uns auf Platz 3 – hat mit 39 börsennotierten Unternehmen zuletzt zwar ebenfalls Boden gut gemacht: Ganz vorn stehen aber immer noch traditionelle Adressen wie Deutsche Börse, Deutsche Bank, Kion Group oder die DWS. Immerhin: Der Discounterbroker-Konzern flatexDEGIRO – mit Firmensitz am Westhafen – ist bereits auf Platz 8 der wertvollsten börsennotierten Frankfurter Unternehmen vorgerückt.


Am besten schauen Sie sich die einzelnen Auswertung für die Top-Städte selbst an, schließlich boersengefluester.de zahlreiche „Regio-Tools“ am Start:


Einen Blick wert ist auch immer unserer digitale Börsenlandkarte DataSelect Maps.


An dieser Stelle ebenfalls der Hinweis, dass wir in unseren redaktionellen Artikeln meistens auch den Firmenstandort des jeweiligen Unternehmens mit dem direkten Ausschnitt aus Google Maps verlinken. Bei Zalando beispielsweise müssten Sie dann einfach auf Berlin klicken.


Um diesen Service perfekt umzusetzen, haben wir für alle rund 630 Unternehmen aus unserer Datenbank – neben der herkömmlichen postalischen Adresse – auch den sogenannten Plus Code erfasst, der eine super exakte Einordnung auf digitalen Karten ermöglicht. Eine Kostprobe hierfür liefert etwa unsere Gesamtübersicht mit allen Unternehmen aus dem Münchner Spezialsegment m:access.


Foto: Auto1 Group “IPO-Konfetti” ( CFO Markus Boser (l.), CEO und Co-Founder Christian Bertermann (m.) und Mitgründer Hakan Koç (r.))

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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.