AIXA
Aixtron
Anteil der Short-Position: 14,61%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 12,22%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 9,60%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 8,75%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 8,40%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 7,17%
CAP
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 6,57%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 4,63%
FNTN
FREENET
Anteil der Short-Position: 4,56%
DBK
Deutsche Bank
Anteil der Short-Position: 4,11%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 3,99%
SANT
S+T (Z.REG.MK.Z.)...
Anteil der Short-Position: 3,69%
AR4
AURELIUS EQ.OPP.
Anteil der Short-Position: 3,26%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 3,17%
CEC
Metro
Anteil der Short-Position: 3,12%
TEG
TAG Immobilien
Anteil der Short-Position: 2,57%
UTDI
United Internet
Anteil der Short-Position: 2,28%
KCO
Klöckner &
Anteil der Short-Position: 2,12%
B4B
METRO ST
Anteil der Short-Position: 1,79%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 1,70%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 1,50%
QSC
QSC
Anteil der Short-Position: 0,68%
HOT
Hochtief
Anteil der Short-Position: 0,60%

Stada Arzneimittel: Top MDAX-Aktie mit KGV 10

Nachdem Kurse von 30 Euro in den Jahren 2010 und 2011 beinahe perfekte Ausstiegsmomente gewesen sind, hat die Aktie von Stada Arzneimittel diese Hürde im Mai 2013 nachhaltig übersprungen. Anleger honorieren, dass das etwa 50 Mio.

Euro teure Restrukturierungsprogramm mittlerweile weitgehend abgeschlossen ist und zunehmend Früchte trägt. Mit einem 201er-Umsatz von gut 1,8 Mrd. Euro bewegt sich die Gesellschaft etwa auf Augenhöhe mit dem indischen Medikamentenhersteller Ranbaxy. Dr. Reddys, ebenfalls aus Indien, ist bereits um ein Viertel kleiner als Stada. Andererseits spielen der US-Konzern Mylan oder Teva, der Marktführer im Generikasektor, größenmäßig in einer anderen Liga. Bekannt ist Stada den meisten Investoren als Hersteller von Generika, also Medikamenten bei den das Originalrezept den Patenablauf verloren hat. Zuletzt steuerten diese Nachahmerprodukte aber nur noch rund zwei Drittel zu den Erlösen zu. Der Rest stammt bereits von Markenprodukten wie der Gelenksalbe Mobilat, Sonnenschutzprodukte von Ladival oder dem Grippemittel Grippostad. Gemessen am operativen Ergebnis ist dieser Bereich bereits für rund 50 Prozent der Gewinne zuständig.

Unter regionalen Gesichtspunkten gewinnen zudem die Schwellenländer immer stärker an Bedeutung und federn die nach wie vor schwierige Entwicklung auf dem Heimatmarkt ab. So wettert der Stada-Vorstand insbesondere gegen die seiner Meinung nach völlig verfehlten Ausschreibungen von Rabattverträgen durch die gesetzlichen Krankenkassen. Dafür macht Stada mittlerweile der russische Markt umso mehr Freude. Deutlich besser läuft es auch in Serbien – eben jenem Land, in dem Stada 2011 nach dem Zahlungsausfall von verschiedenen Pharmagroßhändlern hohe Wertberichtigungen vornehmen musste. Zudem sieht Stada auch in Asien, insbesondere in Vietnam, Expansionspotenzial.

Stada Arzneimittel  Kurs: 86,600 €

 

Trotz der vielen regulatorischen Unwägbarkeiten steht das Unternehmen mit Sitz in Bad Vilbel weiter zu den  Zielen für 2013 und 2014. So soll im kommenden Jahr bei Erlösen von 2,15 Mrd. Euro ein Gewinn von rund 215 Mio. Euro herausspringen. Das entspräche einem Ergebnis je Anteilschein von gut 3,60 Euro. Selbst mit einem Sicherheitsabschlag würde der MDAX-Titel damit auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von nur etwa zehn kommen. Hier ist die Konkurrenz teilweise deutlich höher bewertet. Das aktuelle KGV ist jedenfalls nur halb so hoch wie das erwartete durchschnittliche Ertragswachstum der Jahre 2010 bis 2014.

Dennoch liegen die Kursziel der meisten Analysten zwischen 30 und 35 Euro – sind also bereits sehr dicht an der aktuellen Notiz. Einzig die Commerzbank prescht mit einer von 36,50 Euro auf 43,50 Euro angehobener Zielmarke in die Offensive. Unterm Strich sollte die Stada-Aktie ein gutes Langfristinvestment für eher konservative Anleger sein. Lediglich die Dividendenrendite von nur knapp 1,5 Prozent und das Kurs-Buchwert-Verhältnis von 2,3 vermögen nicht wirklich zu überzeugen. Aber die zu 100 Prozent perfekte Aktie gibt es wohl ohnehin nicht.

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Stada Arzneimittel
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
725180 86,600 Halten 5.398,86
KGV 2020e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
17,32 21,54 0,804 42,64
KBV KCV KUV EV/EBITDA
5,11 16,86 2,32 12,762
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
3,53 3,53 4,08 29.05.2019
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
14.08.2019 19.03.2019
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,85% 2,45% 7,58% 8,39%
    

Foto: Stada Arzneimittel AG



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.

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