LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 11,48%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 10,25%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 8,28%
CAP
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 6,49%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 6,42%
SKB
Koenig & Bauer
Anteil der Short-Position: 6,21%
GBF
Bilfinger Berger
Anteil der Short-Position: 5,48%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 3,81%
WDI
WireCard
Anteil der Short-Position: 3,63%
SANT
S+T (Z.REG.MK.Z.)...
Anteil der Short-Position: 3,46%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 3,40%
AR4
AURELIUS EQ.OPP.
Anteil der Short-Position: 3,36%
TEG
TAG Immobilien
Anteil der Short-Position: 3,21%
ZAL
ZALANDO
Anteil der Short-Position: 2,38%
SOW
Software AG
Anteil der Short-Position: 1,95%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 1,93%
ADL
ADLER REAL ESTATE
Anteil der Short-Position: 1,90%
B4B
METRO ST
Anteil der Short-Position: 1,89%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 1,70%
PSM
PROSIEBENSAT.1
Anteil der Short-Position: 1,41%
AT1
AROUNDTOWN EO-,01
Anteil der Short-Position: 1,24%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 1,22%
BC8
Bechtle
Anteil der Short-Position: 1,19%

Softing: Gesunde Basis

Noch besser als gedacht – zumindest auf der Erlösseite – hat Softing 2015 abgeschlossen. So kam der Anbieter von elektronischen Messgeräten und Tools zur Fahrzeugdiagnose im vergangenen Jahr auf ein Umsatzplus von knapp 10,5 Prozent auf 82,3 Mio. Euro. Angekündigt hatte Vorstandschef und Großaktionär Wolfgang Trier Einnahmen am oberen Ende des Korridors von 77 bis 80 Mio. Euro. „Das Wachstum wurde zu großen Teilen im amerikanischen Markt erzielt“, betont die Gesellschaft aus Haar bei München. Ein wesentlicher Treiber dürfte dabei das 2014 gekaufte US-Unternehmen OLDI (Online Development) gewesen sein. Die Firma aus Tennessee stellt Produkte für Fabrikautomatisierung her. Nicht ganz die forcierte Erwartungshaltung getroffen hat Softing hingegen beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Demnach erreichte das Unternehmen ein um Kaufpreisallokationen aus Firmenkäufen sowie aktivierten Entwicklungsleistungen bereinigtes EBIT von 7,1 Mio. Euro. Hier wollte Softing den oberen Bereich der Spanne von 7,0 bis 7,5 Mio. Euro touchieren. Insgesamt bezeichnet Trier die vorgelegten Resultate jedoch als „gesunde Basis für die Folgejahre“.

 

Softing  Kurs: 7,740 €

 

Für 2016 sind weitere Steigerungen für Umsatz und EBIT zu erwarten. Konkrete Zahlen wird Trier mit Veröffentlichung des Geschäftsberichts am 23. März nennen. Auf früheren Präsentationen hat der Manager jedoch stets durchblicken lassen, dass die EBIT-Marge möglichst schnell wieder zweistellig – zwischen 10 und 15 Prozent – sein muss. Den allgemein sehr holprigen Börsenstart ins neue Jahr hat die Softing-Aktie bislang einigermaßen schadlos überstanden, allerdings stand der Small Cap bereits 2015 unter Druck. Übergangsjahre – und in so einer Phase befand sich Softing zuletzt – sind keine besonders gute Zeit für den Aktienkurs. Zudem hatte der Small Cap in den Jahren zuvor eine ganz starke Zeit an der Börse und gehörte regelmäßig zu den Spezialwerten mit der besten Performance. Der Bereich um 10 Euro bietet derzeit eine solide Unterstützung Richtung Süden – und nach oben besteht noch ausreichend Potenzial. Die Analysten von Warburg Research nannten zuletzt ein Kursziel von 15,50 Euro. Auch wir bleiben bei unserer Einschätzung „Kaufen“. Gemessen an den Perspektiven für die kommenden Jahre ist die Marktkapitalisierung von gegenwärtig knapp 76 Mio. Euro nicht zu hoch. Größtes Risiko für die Softing-Aktie ist eine deutliche Eintrübung der konjunkturellen Entwicklung in den Vereinigten Staaten. Grundsätzlich handelt es sich bei dem Titel aber um einen qualitativ sehr hochwertigen Spezialwert.

 

Softing Quartals-Check

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Softing
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
517800 7,740 Kaufen 70,48
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
12,48 16,67 0,749 13,86
KBV KCV KUV EV/EBITDA
1,03 7,48 0,84 8,697
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,16 0,20 2,07 06.05.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
07.05.2019 14.08.2019 15.11.2019 31.03.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-4,30% 0,89% -0,77% -8,08%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019e 2020e
Umsatzerlöse1 52,55 74,53 82,31 80,42 78,71 83,89 89,00 105,00
EBITDA1,2 9,37 10,10 10,80 12,26 6,84 9,02 12,60 0,00
EBITDA-Marge3 17,83 13,55 13,12 15,24 8,69 10,75 14,16 0,00
EBIT1,4 6,21 5,89 5,47 7,16 2,35 4,08 4,25 6,50
EBIT-Marge5 11,82 7,90 6,65 8,90 2,99 4,86 4,78 6,19
Jahresüberschuss1 4,29 3,80 4,48 5,72 0,73 3,33 3,75 0,00
Netto-Marge6 8,16 5,10 5,44 7,11 0,93 3,97 4,21 0,00
Cashflow1,7 6,03 6,31 8,65 9,52 3,56 9,43 13,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,69 0,58 0.65 0,82 0,10 0,38 0,40 0,49
Dividende8 0,35 0,25 0,15 0,20 0,13 0,13 0,16 0,20
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

  Geschäftsbericht 2018 - Kostenfrei herunterladen.  
1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: PricewaterhouseCoopers

 



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.