ECV
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 12,65%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 8,93%
SANT
S+T (Z.REG.MK.Z.)...
Anteil der Short-Position: 7,39%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 6,32%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 5,76%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 5,05%
COK
Cancom IT Systeme
Anteil der Short-Position: 5,00%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 4,24%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 3,99%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 3,82%
GBF
Bilfinger Berger
Anteil der Short-Position: 3,11%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 2,42%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 1,81%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 1,81%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 1,70%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 1,63%
SOW
Software AG
Anteil der Short-Position: 1,54%
RAA
Rational
Anteil der Short-Position: 1,19%
5Y6
COMPASS PATHW SP.ADR
Anteil der Short-Position: 0,71%
AEIN
ALLGEIER
Anteil der Short-Position: 0,67%
HEI
HeidelbergCement
Anteil der Short-Position: 0,62%
BVB
Borussia Dortmund
Anteil der Short-Position: 0,60%
HOT
Hochtief
Anteil der Short-Position: 0,59%

Gold: Sinnvolle Wertanlage oder Risikospiel?

Gold gehört nach wie vor zu den beliebtesten Geldanlagen der Welt. Doch eignet sich das gelbe Edelmetall eher als langfristige Geldanlage oder ist es die richtige Wahl für risikofreudige Anleger, die auf kurzfristigen Gewinn aus sind?

Vorteile von Gold

Gold fasziniert die Menschen bereits seit Jahrtausenden und genau darin liegt sein großer Vorteil. Anders als Geld kann es nicht künstlich hergestellt werden. Das bedeutet, dass es immun gegen Inflation ist und auch im Falle einer Währungsreform seinen Wert nicht verlieren würde. Im Gegenteil, in der Vergangenheit legte das Edelmetall in Krisenzeiten meist stark an Wert zu. Denn wenn die Menschen ihr Vermögen gefährdet sehen, flüchten sie sich gern in Sachwerte wie Immobilien oder eben Edelmetalle. Diese verlieren auch in Krisenzeiten ihren materiellen Wert nicht, anders als beispielsweise Geldscheine, die wertlos werden, wenn ihre Währung zusammenbricht. Weitere Vorteile einer Goldinvestition finden Sie HIER.

Gold hat auch entscheidende Nachteile

Neben den Vorteilen besitzt Gold aber auch einige Nachteile: Anders als Aktien und andere Anlagemöglichkeiten werfen Edelmetalle keine laufenden Gewinne, wie Zinsen oder Dividenden ab. Das bedeutet, dass Gewinne nur durch steigende Kurse generiert werden können. Der Goldpreis kann aber stark schwanken. Von seinem Höchstwert von 1.920 Dollar pro Feinunze im September 2011 stürzte er innerhalb weniger Jahre auf 1.060 Dollar pro Feinunze im Dezember 2015. Darüber hinaus muss der Anleger beachten, dass Gold in US-Dollar gehandelt wird. Nicht nur der Goldpreis, sondern auch der Währungskurs von Euro zu Dollar ist beim Kauf und Verkauf entscheidend. Dies kann sich sowohl positiv, als auch negativ für den Investor auswirken. Allgemein ist langfristig gesehen die Investition in Aktien oft rentabler, als der Kauf von Gold, wie DIESE GRAFIKEN zeigen.

Warum sich die Investition in Gold dennoch lohnen kann

Trotz der Nachteile kann eine Investition in Gold dennoch sinnvoll sein. Anleger, die an kurzfristigen Gewinnen interessiert sind, können auf einen steigenden Goldpreis spekulieren und dementsprechend Gold kaufen und zu einem höheren Kurs wieder verkaufen. Dann ergibt die Investition in Goldwertpapiere Sinn. Hier kauft der Anleger kein physisches Gold, sondern Aktien, die an den Goldpreis gebunden sind. Diese können schneller wieder abgestoßen werden, als echtes Edelmetall.

Noch besser eignet sich Gold als langfristige Wertanlage. Viele Anleger investieren in Edelmetalle, um sich gegen Krisen und Inflation abzusichern. Dazu eignet sich aber ausschließlich der Kauf von physischem Gold, wie es unter anderem auf feingoldhandel.de erhältlich ist. Denn nur dann erhält man einen realen Gegenwert. Obwohl Edelmetalle sehr krisensicher sind, macht es dennoch Sinn, das Risiko zu streuen und auch in andere Geldanlagen zu investieren. Experten empfehlen darüber hinaus aufgrund der ausbleibenden laufenden Gewinne nur maximal zehn Prozent des eigenen Vermögens in Edelmetalle anzulegen.

So investiert man in Edelmetalle

Es ist sinnvoll, in möglichst große Barren zu investieren. Denn ein 100-Gramm-Barren beispielsweise ist preisgünstiger als zwei 50-Gramm-Barren. Gleichzeitig sollte man die Anlage durch einige Münzen ergänzen. Diese sind zwar im Verhältnis teurer, da hier noch Prägekosten anfallen, aber sie sind kleiner und können im Notfall einfacher veräußert werden. Gekauft werden sollten nur die gängigen Anlagemünzen wie der Krugerrand oder der Wiener Philharmoniker. Gedenk- und Sammlermünzen hingegen bestehen oft nicht aus reinem Gold und bergen dadurch ein hohes Risiko. Sie eignen sich nicht zur Wertanlage.

 

Foto: pixabay



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.