CAP
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 9,94%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 9,16%
WDI
WireCard
Anteil der Short-Position: 8,12%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 7,78%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 7,41%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 6,96%
GBF
Bilfinger Berger
Anteil der Short-Position: 6,75%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 5,84%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 3,47%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 3,28%
GLJ
GRENKE
Anteil der Short-Position: 3,11%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 2,85%
RIB
RIB SOFTWARE
Anteil der Short-Position: 2,55%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 2,34%
EVD
CTS EVENTIM
Anteil der Short-Position: 1,80%
ARL
Aareal Bank
Anteil der Short-Position: 1,58%
DBK
Deutsche Bank
Anteil der Short-Position: 1,23%
KGX
KION GR.
Anteil der Short-Position: 1,23%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 1,22%
B5A
Bauer
Anteil der Short-Position: 0,70%
G1A
GEA Group
Anteil der Short-Position: 0,58%
OSR
OSRAM LICHT
Anteil der Short-Position: 0,53%
DLG
Dialog Semiconductor
Anteil der Short-Position: 0,50%

Deutsche Bank: Charttechnik hat sich deutlich verbessert

Deutliche Kurserholung bei der Deutschen Bank. Grund sind zwei positive Analystenkommentare. Die Profis der Credit Suisse haben die Aktie von „Neutral“ auf „Outperformer“ heraufgestuft und das Kursziel von 35 Euro auf 37 Euro erhöht. Es bestehe zwar weiter Unsicherheit über die zukünftige Regulierung der Investmentbanken. Eventuelle Änderungen seien aber für die Deutsche Bank nach ihrem Kapitalaufbau in den vergangenen zwölf Monaten eher zu bewältigen. Zudem sei der aktuelle Abschlag auf die Bewertung größer als bei anderen Titeln aus der Branche.

Zuvor hat sich bereits die britische Investmentbank Barclays positiv zu dem Papier geäußert. Die Analysten haben die Einstufung auf „Übergewichten“ belassen und ein Kursziel von 47 Euro ausgegeben. Das liegt weit über der aktuellen Notiz von 33,55 Euro und dem durchschnittlichen Kursziel der Analysten von 38,80 Euro. Die Begründung von Barclays hört sich jedoch wenig überzeugend an. So gehöre die Deutsche Bank mit Blick auf den Verschuldungsgrad zu den verwundbarsten Instituten in dem Sektor. Die Bank könnte daher gezwungen sein, die Verschuldung weiter zu verringern. Das Institut müsse erklären, wie es gegebenenfalls auf neue Vorschriften in dem Bereich reagieren werde.

Deutsche Bank  Kurs: 8,614 €

 

Deutsche Bank-Finanzchef Stefan Krause hatte bereits Anfang Juli gesagt, dass er die Bilanzsumme weiter verringern und das Geschäftsmodell ändern wolle. Demnach wird das Institut sein Engagement im Derivatebereich abbauen und Aktivitäten außerhalb des Kerngeschäfts veräußern. Wenn mit dem Verschuldungsgrad eine neue Kennzahl eingeführt wird, ergibt es wesentlich weniger Sinn Hedging zu tätigen, weil dann die Risiken in der Bilanz nicht mehr unterschiedlich gewichtet werden. Zudem werde die Bank ihr Liquiditätspolster verringern.

Auch charttechnisch hellt sich die Lage auf. Angeschoben von den zwei Studien knackt der Aktienkurs die 50-Tage-Linie, die bei rund 32,40 Euro verläuft. Die nächsten Impulse werden spätestens die Quartalszahlen am 30. Juli liefern. Dann könnte Krause bereits konkrete Andeutungen machen, wie er auf die eventuelle Einführung neuer Regeln zur Berechnung der Verschuldung reagieren wird. Unterm Strich ist die DAX-Aktie derzeit mindestens eine Halten-Position. Bei knapp unter 40 Euro ist dem Papier in der Vergangenheit aber regelmäßig die Puste ausgegangen.

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Deutsche Bank
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
514000 8,614 Halten 17.803,18
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
28,71 19,41 1,496 43,07
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,32 - 0,77 -6,759
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00 27.05.2021
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
29.04.2020 29.07.2020 28.10.2020 20.03.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
16,69% 19,84% 24,53% 31,91%
    

 

Dieser Beitrag stammt von Egmond Haidt, der regelmäßig für die boersengefluester.de-Partnerseite Feingold Research schreibt. Egmond Haid ist ein ausgewiesener Experte für Finanzaktien.

 

Foto: Deutsche Bank AG



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.

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