SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 13,83%
CAP
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 10,40%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 8,35%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 7,70%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 7,32%
WDI
WireCard
Anteil der Short-Position: 7,11%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 6,56%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 6,04%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 5,91%
COK
Cancom IT Systeme
Anteil der Short-Position: 5,43%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 4,90%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 4,64%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 4,19%
FNTN
FREENET
Anteil der Short-Position: 3,91%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 2,38%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 2,31%
EVD
CTS EVENTIM
Anteil der Short-Position: 1,89%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 1,62%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 1,56%
CBK
Commerzbank
Anteil der Short-Position: 1,16%
CEC
CECONOMY ST
Anteil der Short-Position: 1,08%
B5A
Bauer
Anteil der Short-Position: 0,92%
LPK
LPKF Laser & Electr.
Anteil der Short-Position: 0,70%

Aktuell zu Ihren Aktien: NFON, Softing

An dieser Stelle kommentieren wir aktuelle Firmenmeldungen und weisen auf interessante Kursentwicklungen, Gerüchte oder Daten für den Gesamtmarkt hin. Dazu gibt es Tipps von Analysten zu Aktien aus dem Small-Cap-Sektor.

 

Immerhin: Zumindest die Ende Oktober gekürzten Prognosen für 2019 hat NFON erreicht. So kamen die Umsätze des Anbieters von cloudbasierten Telefonsystemen für die Nutzung von Firmenkunden um knapp 33 Prozent auf 57,1 Mio. Euro voran, was dem oberen Ende der avisierten Spanne von 30 bis 33 Prozent entspricht. Positiv hervorzuheben ist, dass der Anteil wiederkehrender Erlöse von 80,4 auf 84,1 Prozent kletterte. Die Zahl der von den Kunden Nebenstellen (Seats) stieg um 40,2 Prozent auf knapp 450.000, womit die Münchner im Mittel der angekündigten Wachstumsrate von 39 bis 41 Prozent landeten. Ursprünglich kalkuliert NFON bei dieser wichtigen Kennzahl freilich mit einem Plus von mindestens 45 Prozent. Im Rahmen der Erwartungen bewegt sich der derweil das ausgewiesene Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von minus 7,0 Mio. Euro. Schwarze Zahlen bleiben vorerst kein Thema – NFON spielt die Wachstumskarte. Immerhin heißt es, dass der „EBITDA-Break-even bei der Beibehaltung der derzeitigen Investitionsintensität mittelfristig erreicht werden könnte“. Nun: Üblicherweise interpretiert die Finanzszene diese Einordnung mit einer Spanne von drei bis fünf Jahren. Wer sich hier engagiert, darf also nicht tief nach unten schauen in der Gewinn- und Verlustrechnung.

Zentrales Kriterium für NFO ist vorerst die Wachstumsrate der wiederkehrenden Umsätze. Für das laufende Jahr stellt die Gesellschaft hier ein Plus von 22 bis 26 Prozent in Aussicht, was in absoluten Zahlen einem Korridor von 58,7 bis 60,6 Mio. Euro entspricht. Wie bereits 2019 sollen auch im laufenden Jahr 80 bis 85 Prozent der Erlöse von wiederkehrender Natur sein. Das wiederum würde auf Konzernumsätze von insgesamt etwa 70 bis 74 Mio. Euro hinauslaufen, was sich im Wesentlichen mit den Schätzungen der Analysten deckt. Insgesamt findet boersengefluester.de die Investmentstory gar nicht mal so verkehrt, zumal die Bereitschaft der Unternehmen, in ein leistungsfähiges Telefonsystem zu investieren, angesichts der aktuellen Entwicklungen womöglich sogar nochmals wächst. Der Börsenwert von NFON beträgt momentan rund 180 Mio. Euro. Einkalkulieren sollten Investoren zudem, dass NFON regelmäßig auch über Zukäufe wächst und die Finanzierung teilweise über Kapitalerhöhungen umsetzt.

 

NFON  Kurs: 13,026 €

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
NFON
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
A0N4N5 13,026 Halten 196,11
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 14,44 0,000 -44,46
KBV KCV KUV EV/EBITDA
4,16 - 3,43 -25,570
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00 28.05.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
18.05.2020 20.08.2020 21.11.2020 31.03.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-1,12% 15,02% 34,29% 13,68%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020e
Umsatzerlöse1 0,00 0,00 20,95 30,39 35,65 43,03 57,12 72,00
EBITDA1,2 0,00 0,00 -5,61 -0,72 -1,03 -7,78 -6,98 -3,50
EBITDA-Marge3 0,00 0,00 -26,78 -2,37 -2,89 -18,08 -12,22 -4,86
EBIT1,4 0,00 0,00 -6,02 -1,26 -1,70 -8,47 -9,99 -6,40
EBIT-Marge5 0,00 0,00 -28,74 -4,15 -4,77 -19,68 -17,49 -8,89
Jahresüberschuss1 0,00 0,00 -6,05 -1,55 -2,02 -8,11 -10,92 -7,00
Netto-Marge6 0,00 0,00 -28,88 -5,10 -5,67 -18,85 -19,12 -9,72
Cashflow1,7 0,00 0,00 -4,14 -1,54 -0,34 -4,96 -7,19 -3,50
Ergebnis je Aktie8 0,00 0,00 0.47 -0,12 -0,16 -0,76 -0,77 -0,42
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

  Geschäftsbericht 2019 - Kostenfrei herunterladen.  
1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: KPMG

 


 

Das ist schon mal gut: Softing hat die eigenen Prognosen für 2019 deutlich übertroffen. So kam der der Anbieter von Messtechnikgeräten und Automatisierungslösungen – vorwiegend für den Einsatz im Automotive- und Industriebereich – auf Erlöse von 91,1 Mio. Euro sowie ein um Effekte aus Übernahmen bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (operatives EBIT) von 4,10 Mio. Euro. Avisiert hatte CEO Wolfgang Trier Umsätze von mehr als 88 Mio. Euro sowie ein operatives EBIT von rund 3,7 Mio. Euro. Hingewiesen hatte Trier allerdings auch stets darauf, dass insbesondere die Ergebnisseite bei günstiger Entwicklung Potenzial für eine darüber hinausgehende Steigerung hätte. Entsprechend waren die Analysten von Warburg Research ohnehin ein wenig mutiger und rechneten für 2019 bei Erlösen von 91,0 Mio. Euro mit einem adjustierten EBIT von 4,0 Mio. Euro. So gesehen hat Softing also auch diese Erwartungen erfüllt (siehe dazu etwa unser jüngsten Interview mit Wolfgang Trier vom Dezember 2019 HIER) – ohne jedoch ganz neue Akzente für die Bewertung zu setzen.

Bemerkenswert ist allerdings, dass in dem Ergebnis bereits Investitionen von rund 2 Mio. Euro für die 2018 gekaufte Telematiktochter GlobalmatiX inkludiert sind. Das ist ein wenig mehr als boersengefluester.de gedacht hatte. Offiziell war bislang von Belastungen in siebenstelliger Höhe die Rede. Für das laufende Jahr stellt Trier weitere Zuwächse für Umsatz und Ergebnis in Aussicht. Mit Zahlen unterlegen wird er diese Vorschau aber wohl erst zur Bilanzvorlage Ende März. Für eine Einordnung der Prognose ist es daher noch etwas zu früh. Positiv ist, dass Trier nicht schon im Rahmen der Eckdaten für 2019 auf zusätzliche – bislang so nicht einkalkulierte – Risikofaktoren hinweist. Andererseits wäre alles andere als ein weiteres Wachstum auch ein erheblicher Rückschlag. Summa summarum ergibt sich momentan also ein ansprechendes Bild, was freilich so nicht im Einklang mit dem schwachen Chartverlauf der Softing-Aktie im Einklang steht. Aus diesem Grund bleiben wir auch bei der Kaufen-Einordnung für den Spezialwert.

 

Softing  Kurs: 5,180 €

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Softing
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
517800 5,180 Kaufen 47,17
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
13,63 20,14 0,679 10,49
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,71 4,55 0,52 4,799
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,04 0,00 0,77 06.05.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
04.05.2020 14.08.2020 13.11.2020 27.03.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-5,42% -21,10% -33,59% -25,57%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020e
Umsatzerlöse1 52,55 74,53 82,31 80,42 78,71 83,89 91,07 76,00
EBITDA1,2 9,37 10,10 10,80 12,26 6,84 9,02 12,12 5,50
EBITDA-Marge3 17,83 13,55 13,12 15,24 8,69 10,75 13,31 7,24
EBIT1,4 6,21 5,89 5,47 7,16 2,35 4,08 4,30 1,10
EBIT-Marge5 11,82 7,90 6,65 8,90 2,99 4,86 4,72 1,45
Jahresüberschuss1 4,29 3,80 4,48 5,72 0,73 3,33 2,93 0,30
Netto-Marge6 8,16 5,10 5,44 7,11 0,93 3,97 3,22 0,38
Cashflow1,7 6,03 6,31 8,65 9,52 3,56 9,43 10,37 6,10
Ergebnis je Aktie8 0,69 0,58 0.65 0,82 0,10 0,38 0,31 0,10
Dividende8 0,35 0,25 0,15 0,20 0,13 0,13 0,04 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

  Geschäftsbericht 2019 - Kostenfrei herunterladen.  
1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: Rödl & Partner

 


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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.