LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 11,62%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 10,73%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 10,31%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 8,28%
CAP
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 6,49%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 6,42%
SKB
Koenig & Bauer
Anteil der Short-Position: 6,21%
WAF
SILTRONIC
Anteil der Short-Position: 4,13%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 3,61%
SANT
S+T (Z.REG.MK.Z.)...
Anteil der Short-Position: 3,46%
AR4
AURELIUS EQ.OPP.
Anteil der Short-Position: 3,36%
TEG
TAG Immobilien
Anteil der Short-Position: 3,21%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 2,85%
ZAL
ZALANDO
Anteil der Short-Position: 2,50%
SOW
Software AG
Anteil der Short-Position: 1,95%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 1,93%
ADL
ADLER REAL ESTATE
Anteil der Short-Position: 1,90%
B4B
METRO ST
Anteil der Short-Position: 1,89%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 1,70%
PSM
PROSIEBENSAT.1
Anteil der Short-Position: 1,41%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 1,22%
CON
Continental
Anteil der Short-Position: 1,20%
DAI
Daimler
Anteil der Short-Position: 1,01%

Aktuell zu Ihren Aktien: Deag, Hansa Group, Youniq

An dieser Stelle kommentieren wir aktuelle Unternehmensmeldungen und weisen auf interessante Kursentwicklungen oder Daten für den Gesamtmarkt hin. Dazu gibt es Einschätzungen von Analysten zu Einzelaktien. Die Auswahl erfolgt rein subjektiv und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Seit Anfang Juni hat die Marke von 6 Euro eine magische Anziehungskraft auf die Notiz des Konzertveranstalters Deutsche Entertainment (Deag). Zeitlich fällt die stabile Seitenlage mit dem Abschluss der jüngsten Kapitalerhöhung zusammen. Rund ein Drittel des Emissionserlöses von gut 13 Mio. Euro hatten die Berliner für den 51-Prozent-Einstieg beim britischen Konzertveranstalter Kilimanjaro Live reserviert. Nun warten die Börsianer auf einen weiteren Deal von Vorstandschef Peter L. H. Schwenkow. Immerhin: Nach der Hauptversammlung am 26. Juni konnten die Anleger noch die Dividende von 0,12 Euro pro Aktie einstreichen. Der Halbjahresbericht ist für den 29. August angesetzt. Die Analysten von Hauck & Aufhäuser hatten den Titel erst kürzlich – neben dem Anteilschein von Gerry Weber – als ihren bevorzugten Pick aus dem Konsumbereich vorgestellt. Das Kursziel geben die Small-Cap-Experten dabei weiterhin mit 10,50 Euro an. Interessant sind derweil einige Stimmrechtsmitteilungen von prominenter Stelle: So hält Allianz Global Investors mittlerweile 11,74 Prozent an Deag. Die unter anderem auch bei der SDAX-Gesellschaft Schaltbau und dem Gelsenkirchner Schlauchspezialisten Masterflex engagierte niederländische Monolith-Gruppe hat ihr Paket auf 7,39 Prozent ausgebaut. Boersengefluester.de traut dem Titel ebenfalls ein erkleckliches Potenzial zu. Privatanleger sollten die momentane Seitwärtsbewegung gelassen sehen. Solche Phasen hat es bei Deag immer wieder mal gegeben.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
DEAG
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
A0Z23G 5,700 Kaufen 111,87
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
25,91 21,71 1,147 -74,63
KBV KCV KUV EV/EBITDA
10,49 6,72 0,56 9,293
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,05 0,00 25.06.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
28.05.2020 28.08.2020 29.11.2019 31.03.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
27,72% 30,20% 30,14% 67,16%
    

 

Dicht an der 1-Euro-Marke kratzt mittlerweile der Aktienkurs von Youniq. Zwischenzeitlich war die Notiz des Projektierers und Betreibers von Studentenwohnheimen sogar schon in den Penny-Stock-Bereich eingetaucht. Der Börsenwert beträgt aktuell nur noch 10,4 Mio. Euro. Vor einem Jahr waren es beinahe 48 Mio. Euro. Ob Youniq die Kurve kriegt, ist kaum abzuschätzen. Die Netto-Finanzschulden türmen sich auf immerhin knapp 77 Mio. Euro. Daher sollten Anleger sich von dem 60-Prozent-Discount auf den Buchwert nicht blenden lassen. Für das laufende Jahr rechnen die Frankfurter erneut mit tiefroten Zahlen – vermutlich wird der Verlust bei rund 5 Mio. Euro liegen. Auch der Substanzwert (NAV) von 2,42 Euro pro Aktie zum Ende des ersten Quartals ist trügerisch. Für das Neugeschäft fehlen die Mittel. Da eine Kapitalerhöhung derzeit kaum in Betracht kommt, muss die Gesellschaft vermutlich schon bald weitere Studentenheime verkaufen – ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Die ursprünglich für den 14. Juli 2014 angesetzte Hauptversammlung musste verschoben werden, wird nun aber am 14. August 2014 im Frankfurter Radisson Blu Hotel stattfinden. Unterm Strich ist Youniq eine der heißesten Immobilienaktien überhaupt. Von der Insolvenz bis zur finanziellen Rettung – inklusive eines tragfähigen Geschäftsmodells auf kleinerer Basis: Hier ist alles möglich. Für normale Investoren kann die Handlungsempfehlung derzeit allerdings nur lauten: Aktien meiden.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,000 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,000
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    

 

Dramatischer Rückschlag für Hansa Group. Der mit Finanzierungsproblemen kämpfende Waschmittelhersteller aus Genthin bekommt seine Bilanzen nicht so saniert wie erhofft. So sah die ursprüngliche Vereinbarung eine Reduzierung von Finanzverbindlichkeiten gegenüber den Banken und wesentlichen Partnern in Höhe von 109 Mio. Euro auf rund 46 Mio. Euro bis zum Spätsommer des laufenden Jahres vor. Das Paket bestand aus Forderungsverzichten sowie der Ablösung von Darlehen durch einen der Hauptaktionäre. Nun heißt es wenig konkret: „Der Vorstand Group prüft weitere Sanierungsoptionen ergebnisoffen.“ Nur ein kurzes Gastspiel gab dabei der erst Ende März 2014 als neuer Finanzboss und Restruktrierungschef verpflichtete frühere Balda-Vorstand Dominik Müser ab. Er und der bisherige CEO Thomas Pfisterer wurden mit sofortiger Wirkung von ihren Ämtern enthoben. Offiziell, um „gedoppelte Strukturen und Verantwortlichkeiten“ mit dem neuen Sanierungsverantwortlichen Bernd Depping zu vermeiden. Der Jahresabschluss 2013 und die folgenden Quartalsberichte werden sich stark verzögern. Das hört sich alles gar nicht gut an. Anleger sollten einen Bogen um das Papier machen. Mittlerweile ist der Titel zu einem Penny-Stock verkommen.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,000 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,000
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    


Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.