CAP
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 12,21%
WDI
WireCard
Anteil der Short-Position: 8,40%
COK
Cancom IT Systeme
Anteil der Short-Position: 7,69%
DEQ
Deutsche EuroShop
Anteil der Short-Position: 7,45%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 7,01%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 6,08%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 6,06%
GBF
Bilfinger Berger
Anteil der Short-Position: 5,82%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 5,61%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 4,77%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 4,30%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 3,55%
ZO1
ZOOPLUS
Anteil der Short-Position: 3,44%
TEG
TAG Immobilien
Anteil der Short-Position: 3,28%
GLJ
GRENKE
Anteil der Short-Position: 3,23%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 2,78%
DRW8
DRAEGERWERK ST.A....
Anteil der Short-Position: 2,50%
INS
INSTONE REAL EST.GRP
Anteil der Short-Position: 1,88%
BVB
Borussia Dortmund
Anteil der Short-Position: 1,58%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 1,50%
UTDI
United Internet
Anteil der Short-Position: 1,24%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 0,69%
RAA
Rational
Anteil der Short-Position: 0,62%

4basebio: Biotechaktie unter Buchwert

Schlag auf Schlag geht es zurzeit bei 4basebio: Nachdem die bis Ende Januar 2020 noch als Expedeon firmierende Gesellschaft kürzlich ihren Jahresbericht mit allen Details zum Verkauf wesentlicher Teile ihrer bisherigen Geschäftsaktivitäten vorgelegt hat, zeigt sich die ganze Dimension der Transaktion mit dem britischen Händler für Forschungsantikörper Abcam nun auch in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung von 4basebio. Dank des Gewinns von 65,73 Mio. Euro im Auftaktquartal 2020 kletterte das Eigenkapital um mehr als das Doppelte auf 103,70 Mio. Euro und übersteigt damit nun deutlich die gegenwärtige – bereits um die angekündigte Einziehung eigener Aktien bereinigte – Marktkapitalisierung von rund 86 Mio. Euro. Diese Summe wiederum entspricht ziemlich genau dem per Ende März 2020 ausgewiesenen Netto-Finanzguthaben von 4basebio.

Mit anderen Worten: Das verbliebene operative Geschäft um die Entwicklung synthetischer DNA-Technologien gibt es quasi umsonst an der Börse. Klingt nach einer prima Gelegenheit, ist es im Grunde auch. Aber ganz so einfach ist die Ausgangslage dann doch nicht, schließlich liegt der jährliche Cashverbrauch aus dem operativen Geschäft momentan zwischen 2,5 und 3,5 Mio. Euro. Zudem wollen die Heidelberger in den kommenden zwei Jahren nochmal bis zu 15 Mio. Euro in die Weiterentwicklung der eigenen Technologie entwickeln und auch an der Akquisitionsfront aktiv bleiben. Last but not least soll auf der Hauptversammlung am 17. Juni 2020 ein weiteres Aktienrückkaufprogramm auf die Schiene gesetzt werden. Das hört sich nach einer cleveren Mixtur aus rein operativen Themen und IR-Aktivitäten an. An der Börse gab es dafür schon einige Vorschusslorbeeren.

Interessant wird es freilich aber erst dann, wenn der Kapitalmarkt den Aktivitäten um CEO Heikki Lanckriet einen wirklich positiven Wert beimisst. Nun: Die Erfolge werden kaum innerhalb weniger Quartale sichtbar sein. Zudem kann es auch eine Versuchung sein, über ein so dickes Cashpolster zu verfügen. Umso wichtiger wird es für den Aufsichtsrat und die Kernaktionäre sein, die Entwicklung von 4basebio sehr genau zu verfolgen. Sorgen muss man sich da allerdings nicht unbedingt machen. Immerhin sind die harten Hunde von Deutsche Balaton mit 15 Prozent an Bord.

 

4basebio  Kurs: 1,845 €

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
4basebio
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
A2YN80 1,845 Kaufen 95,45
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,000 -20,28
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,94 86,93 90,73 -13,448
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00 17.06.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
14.05.2020 13.08.2020 12.11.2020 30.04.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-7,98% -0,16% 8,21% 65,47%
    

 

Foto: Clipdealer


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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.