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Elmos Semiconductor: Starke Kombination

Noch einen Tick besser als gedacht hat im Vorjahr der Halbleiterhersteller Elmos Semiconductor abgeschnitten. Bei Erlösen von 209,5 Mio. Euro kamen die Dortmunder auf ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 22,6 Mio. Euro. Unterm Strich blieben 18,3 Mio. Euro hängen, was auf ein Ergebnis je Aktie von 0,94 Euro hinausläuft. Analysten hatten mit einem Gewinn pro Anteilschein von knapp 0,90 Euro gerechnet. Die Dividende erhöht Elmos von 0,25 auf 0,33 Euro je Aktie – was sich in etwa mit den Erwartungen der Börsianer deckt. Bezogen auf den aktuellen Aktienkurs von 16,80 Euro kommt der Small Cap auf eine Rendite von knapp zwei Prozent. Damit bewegt sich Elmos etwa auf Augenhöhe mit dem DAX-Konzern Infineon – aber deutlich über dem Ausschüttungsniveau des Schweizer Chipspezialisten Micronas Semiconductor. Die Hauptversammlung von Elmos findet am 8. Mai 2015 statt.

 

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Für das laufende Jahr stellt Vorstandschef Anton Mindl ein Wachstum im „mittleren einstelligen Prozentbereich” bei einer „leicht besseren EBIT-Marge” als die für 2014 ausgewiesenen 10,8 Prozent in Aussicht. Demnach liegt die Messlatte für das Betriebsergebnis etwa im Bereich um 26 Mio. Euro. Zum Vergleich: Die Analysten von Hauck & Aufhäuser hatten zuletzt mit einem 2015er-Betriebsergebnis von 28,1 Mio. Euro kalkuliert. Dem steht zurzeit ein Börsenwert von knapp 334 Mio. Euro entgegen – deutlich zu wenig in den Augen von Hauck & Aufhäuser. Die Nebenwerteexperten siedeln den fairen Wert des Unternehmens eher bei 496 Mio. Euro an. Das entspricht einem Kursziel von 25 Euro je Aktie. Boersengefluester.de bleibt ebenfalls zuversichtlich für den High-Tech-Automobilzulieferer. Die Aktie bietet ein solides Wachstum zu einem fairen Preis. So häufig gibt es diese Kombination ja nicht mehr auf dem heimischen Kurszettel.

 

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Foto: Elmos Semiconductor AG

Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.