[sws_green_box box_size=”640″]An dieser Stelle kommentieren wir aktuelle Firmenmeldungen und weisen auf interessante Kursentwicklungen, Gerüchte oder Daten für den Gesamtmarkt hin. Dazu gibt es Tipps von Analysten zu Aktien aus dem Small-Cap-Sektor.[/sws_green_box]
Kurz vor der Hauptversammlung am 2. Juni 2017 in München kommt der Aktienkurs von windeln.de in Schwung. Damit hatte die Empfehlung von boersengefluester.de von Mitte Mai (HIER) bislang ein prima Timing. Auslöser für das neu entflammte Interesse an dem Onlinehändler für Baby- und Kleinkinderartikel gibt es mehrere: Zunächst einmal zeigen die kürzlich vorgelegten Q1-Zahlen, dass das internationale Geschäft anständig wächst und der chinesische Markt nach dem regulatorischen Rücksetzer wieder deutlich aufholt. Gleichzeitig wirkt das Fitnessprogramm des Unternehmens. Zudem hat ein Fonds der Deutschen Bank seinen Anteil zuletzt ein wenig aufgestockt. Das stärkste Argument bleibt für boersengefluester.de aber, dass die Aktie – verglichen mit anderen E-Commerce-Titeln wie Zooplus oder auch Zalando – super günstig bewertet ist. Keine Frage: Noch sind die Münchner den Beweis schuldig geblieben, dass sie in der Lage sind, nachhaltig schwarze Zahlen zu schreiben. Hier ist die Peer Group wesentlich weiter. Aber einen Aufschlag von gerade einmal 30 Prozent auf den Buchwert halten wir definitiv für eine Gelegenheit. Die Analysten von Montega aus Hamburg setzen das Kursziel bei 4 Euro. Diese Marke rückt nun zwar bereits in die Nähe, das Ende der Aufwärtsbewegung sollte sie jedoch nicht zwingend markieren. Zudem sind wir zuversichtlich, dass die Marke von 100 Mio. Euro Börsenwert für zusätzliche Aufmerksamkeit bei institutionellen Investoren sorgen wird.
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Wenn die Analysten von Hauck & Aufhäuser von einer „einzigartigen Gelegenheit“ und einem „Game Changer“ sprechen, ist Achtung angesagt. Hier könnte sich eine gute Gelegenheit auftun. Konkret geht es um MS Industrie. Das Unternehmen galt in der Spezialwerteszene lange Zeit als piekfeines Investment, doch im Zuge der US-Marktschwäche für schwere Lastkraftwagen musste der Hersteller für Antriebstechnologien (Powertrain) seine Prognosen mehrfach kürzen. Entsprechend ging es mit dem Kurs zurück. Mittlerweile scheint MS Industrie hier jedoch wieder in die Spur zu kommen. Beinahe noch wichtiger für die Experten von Hauck & Aufhäuser ist jedoch, dass MS Industrie viel mehr ist als ein reiner Automobilzulieferer. Vor allen Dingen der Bereich Ultraschall (Ultrasonic) hat es in sich. Die Spezialmaschinen kommen in immer mehr Branchen zum Einsatz und werden dort zum Schneiden, Stanzen oder Schweißen verwendet. Nach Auffassung von Hauck & Aufhäuser müsste allein dieses Geschäftsfeld einen Wert von 3,40 Euro je MS-Aktie haben. Insgesamt setzten die Nebenwerteexperten das Kursziel bei 4,40 Euro an – gegenwärtig kostet die Aktie knapp 3,10 Euro. Das wäre ein erkleckliches Potenzial von mehr als 40 Prozent. MS Industrie selbst stellt für 2017 leicht steigende Konzernumsätze sowie ein deutlich verbessertes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Aussicht. Der Überschuss dürfte aufgrund einer höheren Steuerquote dagegen vermutlich auf dem 2016er-Niveau von rund 4,4 Mio. Euro verharren. Kapitalisiert ist die im General Standard gelistete Gesellschaft mit 93 Mio. Euro. Nachdem im Small-Cap-Bereich so viele Aktien schon extrem gut gelaufen sind, könnte sich hier in der Tat eine schöne Story entwickeln.
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