[sws_green_box box_size=”640″]An dieser Stelle kommentieren wir aktuelle Firmenmeldungen und weisen auf interessante Kursentwicklungen, Gerüchte oder Daten für den Gesamtmarkt hin. Dazu gibt es Tipps von Analysten zu Aktien aus dem Small-Cap-Sektor.[/sws_green_box]
An frühere Glanzzeiten kommen die Zahlen von SMT Scharf noch längst nicht heran. Doch nach dem langen Siechtum des Herstellers von Transportsytemen für den Einsatz im Bergbau honorieren die Anleger, dass die Talsohle – trotz eines unvermindert harten Wettbewerbs – durchschritten ist und es endlich wieder aufwärts geht. Jedenfalls zeigt sich der Aktienkurs seit dem Juli-Tief bei knapp 11,30 Euro wieder von seiner Schokoseite und steht nun bei knapp unter 15 Euro. Hintergrund: Anfang November präsentierte SMT Scharf vorläufige Neun-Monats-Zahlen und legte parallel dazu die Messlatte für das zu erwartende Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ein Stück höher. Demnach stellt CEO Hans Joachim Theiß für 2017 nun ein EBIT zwischen 3,7 und 4,2 Mio. Euro in Aussicht – bei Umsätzen von mindestens 44 bis 48 Mio. Euro. Zur Einordnung: Nach neun Monaten 2017 kommt die Gesellschaft aus Hamm auf Erlöse von 35,19 Mio. Euro sowie ein Betriebsergebnis von 3,93 Mio. Euro. Vor diesem Hintergrund sehen die Planungen für das Gesamtjahr sogar noch eher tiefgestapelt aus.
Allerdings sollten Anleger berücksichtigen, dass das dritte Quartal durch Währungseffekte, einen sehr günstigen Produktmix und die Auflösung von Rückstellungen für mögliche Zahlungsausfälle positiv beeinflusst wurde. Ein Zeichen für das Vertrauen der Investoren ist außerdem, dass SMT kürzlich in Windeseile eine Kapitalerhöhung im Volumen von brutto 5,4 Mio. Euro platzieren konnte. Da der SDAX-Konzern auch vor der Transaktion eine belastbare Bilanz hatte, gehen Firmenkenner davon aus, dass SMT Scharf kurz vor einem Firmenzukauf stehen könnte. Unter Bewertungsaspekten gefällt boersengefluester.de die Aktie von SMT Scharf weiterhin sehr gut. Der Börsenwert von knapp 69 Mio. Euro entspricht zwar etwa dem 20fachen des derzeit von uns für 2018 erwarteten Netto-Gewinns. Doch wir halten es für durchaus möglich, dass SMT Scharf im kommenden Jahr weiterhin positiv überraschen wird und die Bewertung somit entsprechend sinkt. Das aktuelle Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von annähernd 1,5 liegt ebenfalls noch deutlich unter dem langjährigen Mittelwert.
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Um mehr als 40 Prozent rauschte der Aktienkurs von Verbio Vereinigte Bioenergie im September nach unten, als der Anbieter von Biokraftstoffen zwar gute Zahlen für das Geschäftsjahr 2016/17 (30. Juni), aber einen ernüchternden Ausblick für die neue Abrechnungsperiode präsentierte. Demnach dürfte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von zuvor gut 92 auf rund 50 Mio. Euro einknicken. Ob die Reaktion der Investoren übertrieben war, lässt sich noch nicht abschließend sagen. Auffällig ist jedoch, dass sich die Notiz ganz vorsichtig wieder berappelt. Dabei gibt es fundamental keine neuen Erkenntnisse: Der kürzlich vorgelegte Bericht für das Auftaktquartal 2017/18 entsprach mit einem nur leicht rückläufigen EBITDA von 15,9 Mio. Euro den Erwartungen und auch die Prognose für das Gesamtjahr wurde vom Vorstand bestätigt. Als Dividendenwert ist Verbio in der Szene wohl eher kein Begriff, andererseits bedeutet die zur Hauptversammlung am 2. Februar 2018 vorgeschlagene Ausschüttung von 0,20 Euro je Aktie eine Rendite von immerhin 2,3 Prozent. Die Analysten von Matelan Research haben zuletzt ihre Halten-Empfehlung mit Kursziel 9,10 Euro bestätigt. Allerdings betonten die Experten auch: „Bei Kursen um 8 Euro ist die Aktie wieder deutlich attraktiver geworden und der Aufbau einiger Positionen könnte in Betracht gezogen werde.“ Möglicherweise haben sich nun einige Anleger an diese Einschätzung gehalten. Auch wenn die Bewertung der Verbio-Aktie auf Basis der Zahlen für 2017/18 eher unvorteilhaft aussieht. Mittelfristig überwiegen auch für boersengefluester.de weiterhin die positiven Aspekte.
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