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Aktuell zu Ihren Aktien: Schaltbau, Hawesko

[sws_green_box box_size=”640″]An dieser Stelle kommentieren wir aktuelle Firmenmeldungen und weisen auf interessante Kursentwicklungen, Gerüchte oder Daten für den Gesamtmarkt hin. Dazu gibt es Tipps von Analysten zu Aktien aus dem Small-Cap-Sektor.[/sws_green_box]

Klar, es gibt auch Ausnahmen, doch die Aktien der meisten Unternehmen aus dem Umfeld der Elektromobilität/Antriebstechnik befinden sich zurzeit auf steilem Nordkurs: Akasol, IBU-tec Advanced Materials oder Compleo Charging Solutions sind jedenfalls in aller Munde. Einen kräftigen Satz hat zuletzt auch die Aktie von Technotrans gemacht, die unter anderem auch im Bereich Kühlung von Lithium Ionen-Batterien sowie der Kabelkühlung für Schnellladestationen aktiv sind. Einen Blick wert in diesem Zusammenhang auch der Anteilschein von Schaltbau. Das in München ansässige Bahntechnikunternehmen ist über die Tochter SBRS im Bereich Schnellladesysteme für Elektrobusse tätig. Ein zurzeit stark wachsender Markt mit vielen Kunden in bekannten deutschen Städten. Aber auch auf Konzernebene entwickelt sich Schaltbau im aktuellen Umfeld durchaus positiv. Für das laufende Jahr rechnet CEO Albrecht Köhler mittlerweile mit Erlösen von rund 500 Mio. Euro sowie einer EBIT-Marge von etwa vier Prozent, was auf ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von etwa 20 Mio. Euro hinauslaufen würden. Damit knüpft die – zwischenzeitlich ins Strudeln geratene – Gesellschaft ganz vorsichtig an die guten Zeiten von früher an. Der Börsenwert beträgt momentan 262 Mio. Euro. Die Kursziele der Analysten liegen im Schnitt um etwa zehn Prozent darüber. Das klingt zunächst einmal nicht nach übermäßig viel Potenzial. Dennoch geht boersengefluester.de davon aus, dass der Titel noch längst nicht ausgereizt ist.

 

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Beachtlich, welche Entwicklung der Weinhändler Hawesko Holding in den vergangenen Quartalen genommen hat. Nachdem lange Zeit unklar war, ob der gesteigerte private Konsum die rückläufige Nachfrage von Gastronomen wird ausgleichen können, scheint die Tendenz nun eindeutig: Jedenfalls hat Hawesko abermals seine Prognosen für 2020 heraufgesetzt und stellt nun bei Erlösen von mehr als 600 Mio. Euro ein operatives Ergebnis (EBIT) in einer Bandbreite von 39 bis 42 Mio. Euro in Aussicht. Die vorherige – im Grunde sogar recht frische – Prognose sah ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 33 Mio. Euro vor. „Wir profitieren von einem sehr dynamischen online-Geschäft. Dieser Trend, der bereits seit Ausbruch der COVID-19-Pandemie zu beobachten ist, hat sich im laufenden Weihnachtsgeschäft signifikant verstärkt“, sagt CEO Thorsten Hermelink. Gesichert scheint zur nächsten Hauptversammlung damit zumindest die 2019er-Basis-Dividende von 1,30 Euro pro Aktie. On top zahlten die Hamburger aufgrund der guten Liquiditätslage damsls noch einen Bonus von 0,45 Euro pro Anteilschein aus. Den würde boersengefluester.de so nicht für 2020 einplanen. Aber auch die 1,30 Euro Dividende stehen auf dem aktuellen Kursniveau für eine Rendite von knapp drei Prozent. Historisch gesehen liegt der Mehrjahresschnitt zwar eher im Bereich um 3,5 Prozent. Das schadet der Attraktivität der Hawesko-Aktie für Langfristanleger aber nur bedingt.

 

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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.