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Aktuell zu Ihren Aktien: Masterflex, Surteco Group

[sws_green_box box_size=”640″]An dieser Stelle kommentieren wir aktuelle Firmenmeldungen und weisen auf interessante Kursentwicklungen, Gerüchte oder Daten für den Gesamtmarkt hin. Dazu gibt es Tipps von Analysten zu Aktien aus dem Small-Cap-Sektor.[/sws_green_box]

So sehr Masterflex-Vorstand Andreas Bastin im aktuellen Halbjahresbericht die Verläufe des ersten und zweiten Quartals 2018 auch vergleicht und zu dem Schluss kommt, dass die wesentlichen Marktreiber des Spezialisten von High-tech-Schläuchen intakt sind: Wirklich vom Hocker haut uns der Halbjahresbericht von Masterflex nicht – insbesondere auf der Ertragsseite. So liegt das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im zweiten Quartal 2018 mit knapp 1,64 Mio. Euro um mehr als zwölf Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert. Summa summarum tun sich die Gelsenkirchner schwer damit, bei der Marge spürbar nach vorn zu kommen. Und so resultieren die erhofften Ergebnissteigerungen in erster Linie aus verbesserten Umsatzzahlen. Dennoch schlägt sich die Masterflex-Aktie vergleichsweise wacker, auch wenn es jetzt nicht zu den ganz großen Bewegungen kommt. Immerhin: Mit einem Börsenwert von 89,5 Mio. Euro tastet sich die Gesellschaft vorsichtig in dreistellige Regionen vor, was den Titel auch in institutionellen Kreisen mehr Aufmerksamkeit verschaffen würde. Für das Gesamtjahr peilt das Management eine Erlössteigerung Richtung 78 bis 81 Mio. Euro an – nach 74,68 Mio. Euro im Jahr zuvor. „Die entsprechende Dynamik im Auftragseingang ist da, die Nachfrage ist vorhanden. Nun arbeiten wir daran, die entsprechenden Kapazitäten bereit zu stellen, beispielsweise über Sonderschichten und auch kurzfristige Personalentwicklungsmaßnahmen, um die anspruchsvollen Ziele zu erfüllen“, sagt CEO Bastin. Die EBIT-Marge soll dabei das Niveau des Vorjahrs bestätigen. Insgesamt ist der Small Cap für boersengefluester.de eine Halten-Position.

 

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Kurz vor Veröffentlichung des Halbjahresberichts sorgt Surteco mit einer Gewinnwarnung für gedrückte Stimmung unter den Anlegern. Jedenfalls ist die Notiz des Oberflächenspezialisten auf das Niveau von Ende 2016 zurückgefallen. Ärgerlich ist die geänderte Einschätzung schon allein deshalb, weil Surteco auf der Hauptversammlung Ende Juni bereits die Tonalität hinsichtlich der allgemeinen Rahmenbedingungen skeptischer gewählt hat, nun aber die Anpassung des Ausblicks in erster Linie mit den hohen Rohstoffkosten und einen ungünstigen Produktmix begründet. Demnach wird Surteco für 2018 wohl nur noch auf ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von „leicht bis deutlich unter 49 Mio. Euro“ zusteuern. Bislang lag die Messlatte in einer Bandbreite von 49 bis 53 Mio. Euro. Das Umsatzziel von 725 bis 750 Mio. Euro bezeichnet Vorstand Herbert Müller mittlerweile als „unsicher“. Was tun mit der Aktie? Die Fantasie aus der organisatorischen Umstrukturierung ist vorerst in den Hintergrund gerückt. Unsicherheit besteht auch insofern, weil die jetzt gewählte Formulierung für den Ausblick eine Menge Interpretationsspielraum zulässt. In Richtung „Halten“ spricht zurzeit höchstens, dass die Notiz des Spezialwerts mittlerweile unter Buchwert gerutscht ist und auch alle anderen Kennzahlen eher moderat sind. Aber das nützt alles nichts, sofern die Umsatz- und Ergebniszahlen hinter den Erwartungen zurückbleiben. Abzuwarten bleibt, welche Schlüsse die Analysten aus der Gewinnwarnung ziehen. Bislang bewegen sich die Kursziele in einer Range von 30,50 bis 41,00 Euro – also signifikant über dem jetzigen Kurs. Eher wahrscheinlich also, dass die Finanzexperten ihre Zielmarken spürbar nach unten anpassen. Dabei kann es durchaus sein, dass die Kaufen-Empfehlungen bestehen bleiben. Nach jetziger Sachlage, würden wir diese Einschätzung aber als zu optimistisch einordnen.

 

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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.