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Aktuell zu Ihren Aktien: Klassik Radio, Sto VZ, Funkwerk, Expedeon

[sws_green_box box_size=”640″]An dieser Stelle kommentieren wir aktuelle Firmenmeldungen und weisen auf interessante Kursentwicklungen, Gerüchte oder Daten für den Gesamtmarkt hin. Dazu gibt es Tipps von Analysten zu Aktien aus dem Small-Cap-Sektor.[/sws_green_box]

Beim Hintergrundgespräch Anfang Februar mit boersengefluester.de (HIER) hinterließ Ulrich R. J. Kubak, Vorstandschef von Klassik Radio, einen super Eindruck. Im Aktienkurs des Radiosenders hat sich seitdem zwar kaum etwas getan, dennoch sind die Zahlen der Augsburger unbedingt eine Erwähnung wert. So kletterten die Erlöse um 8,5 Prozent auf 15,58 Mio. Euro. Hier lag die Messlatte bei „über 15 Mio. Euro“. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zog um 8,4 Prozent auf 1,86 Mio. Euro an. Mitte Dezember korrigierte Kubak die Erwartungshaltung für das EBITDA auf eine Größenordnung „leicht über dem Niveau des Vorjahrs”. Damit hat Kubak für unseren Geschmack solide geliefert. Dank eines positives Steuerergebnisses stieg der Überschuss sogar – womit boersengefluester.de nicht gerechnet hatte – um 25,7 Prozent auf knapp 1,60 Mio. Euro. Die App des Musikstreamingdienst Klassik Radio Select, dem wichtigsten Kurstreiber des Small Caps, ist mittlerweile rund 130.000 mal installiert worden – der Aufwärtstrend hält also an. Wie hoch die Zahl der Bezahlkunden gegenwärtig ist, bleibt freilich noch ein Betriebsgeheimnis. Interessant ist jedoch, dass Klassik Radio trotz der anhaltenden Investitionen in das Streamingangebot für 2019 mit deutlich steigenden Umsätzen und einem ebenfalls deutlich höheren EBITDA rechnet. Insgesamt scheint die Gesellschaft also gut voranzukommen. Für langfristig orientierte Anleger bleibt der Spezialwert eine attraktive Wahl. Eine Dividende schüttet das Unternehmen allerdings nicht aus. Der Börsenwert liegt unterhalb von 40 Mio. Euro – entsprechend markteng ist das Papier von Klassik Radio.

 

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Mit Elan zurück in Richtung dreistelliger Kursregionen bewegt sich zurzeit der Aktienkurs von Sto. Dabei lieferten die kürzlich vorgelegten endgültigen Zahlen für 2018 keine besonderen positiven Überraschungen und deckten sich mit den bereits Ende März präsentierten Vorabzahlen. Insgesamt kam der Bauzulieferer im vergangenen Jahr bei Erlösen von 1.332,37 Mio. Euro auf ein leicht rückläufiges Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 81,90 Mio. Euro. Für 2019 stellt der Vorstand Umsätze von rund 1.387 Mio. Euro sowie ein EBIT zwischen 81 und 91 Mio. Euro in Aussicht. Boersengefluester.de kalkuliert zurzeit mit einem Betriebsergebnis von etwa 86 Mio. Euro. Eine fürchterlich dynamische Entwicklung zeigt der Gewinn von Sto schon seit Jahren nicht mehr. Andererseits hält sich das Ergebnis auf einem recht hohen Niveau, was auch eine Leistung ist. Interessant ist die recht moderat bewertete Vorzugsaktie von Sto insbesondere aus Dividendensicht: Zur nächsten Hauptversammlung am 19. Juni 2019 steht abermals eine Ausschüttung von 4,09 Euro je Vorzugsaktie (0,31 Euro Sockelbetrag plus Bonus von 3,78 Euro) auf der Agenda. Damit bringt es der Titel auf eine Rendite von mehr als vier Prozent. Die Analysten von Montega siedeln das Kursziel für die Sto-Aktie bei 125 Euro. Für uns sieht das nach einer sehr ansprechenden Chance-Risiko-Kombination aus.

 

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Noch ein Stück besser als ohnehin von boersengefluester.de erwartet, fallen die Jahreszahlen 2018 von Funkwerk aus: Demnach kommt das auf Funksysteme für den Bahnverkehr, Infoanzeigen in Bahnhöfen oder auch Videoüberwachungsanlagen spezialisierte Unternehmen auf Erlöse von 82,66 Mio. Euro – nach 77,60 Mio. Euro im Jahr zuvor. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte von 7,16 auf 11,42 Mio. Euro. In Aussicht gestellt hatte der Funkwerk-Vorstand Kerstin Schreiber zuletzt Umsätze zwischen 80 und 85 Mio. Euro sowie ein Betriebsergebnis in einer Spanne von 8,50 bis 9,00 Mio. Euro. „Vor allem in den Bereichen Zugfunk und Reisendeninformation war die Nachfrage erfreulich kräftig“, betont das Management und verweist in einem Atemzug auf die verbesserten Kostenstrukturen sowie die optimierten Arbeitsabläufe. Die Dividende steigt um 5 Cent auf 0,30 Euro pro Anteilschein, was allerdings nur auf eine Rendite von knapp zwei Prozent hinausläuft. Gewohnt tief stapelt Funkwerk indes beim Ausblick, auch wenn die zur Auslieferung kommenden Verträge möglicherweise tatsächlich eine etwas schwächere Margenqualität haben als die von 2018. Demnach rechnet die in Kölleda (Thüringen) ansässige Gesellschaft für 2019 zwar mit einem Umsatzplus von mindestens sechs Prozent. Das EBIT siedelt Funkwerk aber bei „nur“rund 10 Mio. Euro an. Nun: Boersengefluester.de hält es für realistisch, dass bereits zum Halbjahresbericht im August ein zuversichtlicheres Update erfolgen wird. Keine neuen Erkenntnisse gibt es derweil zu den weiteren Kapitalmarktplänen für Funkwerk von Großaktionär Hörmann Industries (Anteil: 77,84 Prozent). Insgesamt bleibt die Funkwerk-Aktie für uns ein attraktiver Spezialwert, der noch immer nicht sein volles Potenzial entfaltet hat – trotz der rasanten Performance in den vergangenen Jahren.

 

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Von der zuletzt allgemein guten Börsenstimmung ist im Chart der Expedeon-Aktie so gut wie gar nichts angekommen. Mit 0,90 Euro bewegt sich die Notiz des Laborausrüsters sogar deutlich im Penny Stock-Terrain. Bei mittlerweile mehr als 51 Millionen ausstehenden Aktien kommt die in Heidelberg und Cambridge ansässige Gesellschaft allerdings noch immer auf einen Börsenwert von knapp 46,3 Mio. Euro – ist also gar nicht mal so klein. Mit den jetzt vorgelegten Vorabzahlen für 2018 hat Expedeon immerhin die eigenen Ziele eingelöst, und dabei sogar ein wenig positiv überrascht. Bei Erlösen von 13,13 Mio. Euro kam das Unternehmen auf ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 1,80 Mio. Euro. Bereinigt um Sondereffekte aus Übernahmen erreicht das EBITDA 1,0 Mio. Euro. Avisiert hatte CEO Heikki Lanckriet Umsätze in einer Spanne zwischen 13 und 14 Mio. Euro sowie ein positives (bereinigtes) EBITDA. Das Ergebnis je Aktie blieb mit minus 0,01 Euro (Vorjahr: minus 0,09 Euro) jedoch hauchdünn im roten Bereich. „Das Jahr 2018 war ein bedeutender Wendepunkt für unser Unternehmen. Wir haben Expedeon in den vergangenen drei Jahren finanziell und operativ transformiert und eine starke Basis geschaffen, um die Profitabilität und den Unternehmenswert weiter zu steigern“, sagt Lanckriet. Für das laufende Jahr peilt Finanzvorstand David Roth abermals ein zweistelliges Umsatzwachstum sowie ein bereinigtes EBITDA von mindestens 2 Mio. Euro an. Das sollte ausreichen, um Expedeon auch unterm Strich zum Turnaround zu führen. „Wir werden Expedeon zu einem äußerst profitablen Life Science-Unternehmen mit hochwertigen Produkten entwickeln“, sagt Vorstandschef Lanckriet. Bemerkenswert aus Investorensicht ist vermutlich noch, dass die Expedeon-Aktie derzeit gerade einmal zum Buchwert gehandelt wird. In Kombination mit der markant verbesserten Rentabilität sollte das dem Titel Rückenwind verleihen. Geeignet ist der Small Cap trotzdem nur für risikobereite Anleger.

 

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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.