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Aktuell zu Ihren Aktien: Funkwerk, ad pepper media International

[sws_green_box box_size=”640″]An dieser Stelle kommentieren wir aktuelle Firmenmeldungen und weisen auf interessante Kursentwicklungen, Gerüchte oder Daten für den Gesamtmarkt hin. Dazu gibt es Tipps von Analysten zu Aktien aus dem Small-Cap-Sektor – natürlich stets mit einer konkreten Handlungs-Einschätzung.[/sws_green_box]

Der Bahn- und Videotechnikkonzern Funkwerk hat die Anleger in den vergangenen Jahren wahrlich schon öfter positiv überrascht, doch die jetzt präsentierten Vorabzahlen für 2021 sind nochmals eine Klasse für sich: Bei Erlösen von rund 122 Mio. Euro kommt Funkwerk nämlich auf ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 35 Mio. Euro und hat die eigenen Prognose damit mal eben um 10 Mio. Euro getoppt. Als Hauptgrund nennt das Unternehmen staatliche Förderprogramme, die im Bereich Zugfunk zu einer Sonderkonjunktur in Deutschland führten. Zudem ist von „erheblichen Vorzieheffekten“ die Rede. Mit anderen Worten: So positiv man auch für Funkwerk gestimmt sein mag, die Zahlen für 2022 werden wohl nicht an die Resultate des Vorjahrs anknüpfen können. Sei es drum: Am 28. April wird die Gesellschaft aus Kölleda ihren Geschäftsbericht vorlegen, und spätestens dann werden Anleger sehen, mit welchem Ausblick CEO Kerstin Schreiber startet. Zumindest kurzfristig sollte der Aktienkurs von Funkwerk seine deutliche Aufwärtsbewegung fortsetzen. Potenzielles Ziel könnte dabei das noch aus Neuer Markt-Zeiten stammende All-Time-High von 43,50 Euro aus  dem Mai 2001 sein. Bewertungstechnisch wäre das locker darstellbar. Der aktuelle Börsenwert beträgt rund 320 Mio. Euro.

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ngesichts der weiterhin schwer einschätzbaren globalen Entwicklungen, bleibt der Ausblick von ad pepper media International im jetzt vorgelegten Geschäftsbericht vergleichsweise offen: „Insgesamt sind wir zuversichtlich, auch im Jahr 2022 ein solides Wachstum zu erzielen“,  sagt Vorstand Jens Körner. Konkretere Angaben oder gar eine Bandbreite für die zu erwartenden Umsatzerlöse, vermeidet der Spezialist für Performance-Marketing. Wirklich überraschend ist diese Tonalität allerdings nicht unbedingt – siehe dazu auch unseren Beitrag HIER. Ansonsten sind die wesentlichen Eckdaten für das abgelaufene Geschäftsjahr bereits seit einigen Wochen bekannt. Nachzutragen bleibt, dass der Überschuss 2021 um knapp 41 Prozent auf 2,56 Mio. Euro zurückgefallen ist. Das Ergebnis je Aktie fiel entsprechend von 0,17 auf 0,08 Euro. Was sich jetzt beim schnellen Lesen nicht besonders prickelnd anhört, sind tatsächlich aber noch richtig gute Zahlen, die über dem Vor-Corona-Niveau liegen. Rückblickend müssen Investoren 2020 wohl als Ausnahmejahr einordnen, so gut liefen die Geschäfte im harten Corona-Lockdown. Insgesamt bleibt die Story der ad pepper-Aktie ohnehin intakt, nicht zuletzt auch wegen der überaus soliden Bilanzrelationen der Nürnberger. Gespannt ist boersengefluester.de derweil, ob Vorstand Jens Körner das Thema anorganisches Wachstum womöglich jetzt doch etwas intensiver auf die Tagesordnung setzt. Zumindest macht er leise Andeutungen in diese Richtung. Die Analysten von Montega haben ihre Kaufen-Einschätzung mit einem Kursziel von 6,90 Euro bekräftigt.

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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.