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Aktuell zu Ihren Aktien: Corestate Capital, Stemmer Imaging

[sws_green_box box_size=”640″]An dieser Stelle kommentieren wir aktuelle Firmenmeldungen und weisen auf interessante Kursentwicklungen, Gerüchte oder Daten für den Gesamtmarkt hin. Dazu gibt es Tipps von Analysten zu Aktien aus dem Small-Cap-Sektor.[/sws_green_box]

Corestate Capital Holding hält Wort und wird die Dividende für 2018 um 0,50 auf 2,50 Euro je Aktie erhöhen. Damit kommt der Anteilschein des Investment-Managers für Immobilien auf eine Dividendenrendite von beachtlichen 7,7 Prozent. Nur wenige Titel dürften in ähnliche Regionen vorstoßen (siehe dazu unseren Fundamental Scanner). Die Hauptversammlung findet am 26. April 2019 statt. „Auf Basis des Ergebnisses je Aktie von 4,93 Euro läge unsere Ausschüttungsquote bei rund 50 Prozent – ein guter Orientierungspunkt auch für künftige Jahre,“ sagt Finanzvorstand Lars Schnidrig. Aber auch losgelöst davon kann die Gesellschaft am Kapitalmarkt punkten. Jedenfalls liegt der bereinigte Überschuss mit 135 Mio. Euro am oberen Ende der eigenen Prognose. Für das laufende Jahr stellt Corestate ein Ergebnis zwischen 130 und 140 Mio. Euro in Aussicht. Die ganz große Dynamik ist also erst einmal raus, dafür befindet sich der absolute Wert durchaus auf Hochplateau. Angesichts der moderaten Bewertung trauen die Analysten dem Titel durchweg signifikant höhere Kurse zu. Die Bandbreite liegt zwischen 57 und 68 Euro. Zum Vergleich: Aktuell kostet die Corestate-Aktie 32,50 Euro. Was vermutlich nur die wenigsten Investoren aus dem Kopf wissen: Das ehemalige Scale-Unternehmen hat es bereits im März 2018 in den SDAX geschafft und bringt es auf eine stattliche Marktkapitalisierung von 669 Mio. Euro. Nach dem deutlichen Kursrücksetzer im Vorjahr trauen wir dem Titel nun eine überdurchschnittliche Entwicklung zu.

 

 

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Deutlich unter den vor knapp einem Jahr gewählten Emissionskurs von 34 Euro ist mittlerweile die Notiz von Stemmer Imaging gerutscht. Dabei hatte das im Börsensegment Scale gelistete Papier in der Spitze schon einmal etwas mehr als 52 Euro gekostet. Wirklich enttäuscht hat der Anbieter und Distributor für die industrielle Bildverarbeitung mit seinen Zahlen und der Wachstumsbeschleunigung via Akquisitionen bislang nicht, doch das Klima wird offenbar auch im Trendmarkt Vision rauer. Immerhin spricht Finanzvorstand Lars Böhrnsen zur Vorlage der vorläufigen Halbjahreszahlen für das Geschäftsjahr 2018/19 (30. Juni) erstmals von einem „herausfordernden Umfeld“, was sich entsprechend auch in der Kursreaktion von minus echs Prozent an der Börse zeigt. Demnach kommt Stemmer Imaging zur Halbzeit auf einen Erlösanstieg von knapp sieben Prozent auf 50,7 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel um gut 15 Prozent auf 3,3 Mio. Euro zurück – trotz der bereits erfolgten Bereinigung auf die Aufwendungen für den Erwerb des französischen Distributors Elvitec und der Belastungen für die Umstellung der Rechnungslegung auf internationalen Standard. „Sollte sich die allgemeine wirtschaftliche Lage nicht weiter eintrüben, blicken wir zuversichtlich auf das traditionell stärkere zweite Halbjahr“, sagt Böhrnsen und stellt im gleichen Atemzug weitere Zukäufe in Aussicht. „Das derzeitige Umfeld bietet diesbezüglich attraktive Chancen.“

Die Analysten von Warburg Research kalkulierten zuletzt mit Erlösen von 118,6 Mio. Euro sowie einem Betriebsergebnis von 10,9 Mio. Euro für das laufende Jahr. Das scheint gegenwärtig noch möglich, auch wenn sich die in Puchheim bei München ansässige Gesellschaft in den kommenden Monaten ordentlich strecken muss. Zugegeben: Den deutlichen Kursrückgang haben wir so nicht erwartet, allerdings mussten auch die Anteilscheine von Vergleichswerten wie Isra Vision und Viscom massiv Federn lassen. Eine gute Halten-Position scheint uns die Aktie von Stemmer Imaging auf dem gegenwärtigen Niveau aber allemal. Die aktuelle Marktkapitalisierung beträgt rund 206 Mio. Euro. Von den zurzeit 51 im Scale gelisteten Unternehmen kommt Stemmer Imaging damit immerhin auf Rang 9. Mit Abstand größter Aktionär ist die dem Umfeld der Cancom-Gründer zurechenbare Primepulse, die im vergangenen Herbst selbst an die Börse gehen wollte – das Vorhaben aber abgeblasen hat. Ob Primepulse perspektivisch einen neuen Versuch starten will, ist derzeit offen.

 

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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.