[sws_green_box box_size=”640″]An dieser Stelle kommentieren wir aktuelle Firmenmeldungen und weisen auf interessante Kursentwicklungen, Gerüchte oder Daten für den Gesamtmarkt hin. Dazu gibt es Tipps von Analysten zu Aktien aus dem Small-Cap-Sektor.[/sws_green_box]
Es gibt momentan vielleicht griffigere Investmentstorys im Beteiligungssektor als Blue Cap – zu sehr drückte der schwelende Dissens zwischen Großaktionär PartnerFonds und Blue Cap-Vorstand Hannspeter Schubert auf die Stimmung. Immerhin hat sich die Notiz im laufenden Jahr aber stabilisiert und pendelte meist zwischen 14 und 16 Euro. Umso angenehmer, dass die Vorabzahlen der Münchner jetzt für einen Schub Richtung 17 Euro sorgen. Demnach beziffert Blue Cap den Substanzwert (Net Asset Value) des Portfolios zum Jahresende 2018 auf 118,2 Mio. Euro. Heruntergerechnet entspricht das einem NAV von 29,70 Euro je Aktie. „Die NAV-Bewertung erfolgte anhand eines Discounted Cashflow-Modells basierend auf den vorläufigen Zahlen und verabschiedeten Budgets der Portfoliounternehmen“, heißt es genau wie im Vorjahr. Nun: Der Discount von 44 Prozent zum Substanzwert erscheint – trotz allem Getuschel um die weiteren Pläne der beteiligten Personen – dann doch ziemlich üppig dimensioniert.
Das Eigenkapital per Ende Dezember 2018 gibt die im Handelssegment Scale gelistete Gesellschaft mit 57,8 Mio. Euro an – verglichen mit einem Börsenwert von zurzeit 66,5 Mio. Euro. Auch das deutet eher auf weiteres Erholungspotenzial hin. Den Geschäftsbericht will Blue Cap noch im April vorlegen. Die Hauptversammlung ist für 7. Juni 2019 angesetzt. Ein Datum, dass sich mit Sicherheit schon viele Spezialwerte-Investoren dick im Kalender angestrichen haben. Immerhin werden auf diesem Treffen entscheidende Weichenstellungen für die künftige orgnisatorische Ausrichtung der Gruppe gestellt. Da ist der Vorschlag zur Dividende noch das kleinste Thema. Da sich die einzelnen Portfoliogesellschaften von Blue Cap in Summe offenbar ganz ordentlich entwickeln, besteht zumindest die begründete Chance, dass sich der jüngste Kursaufschwung noch ein wenig fortsetzt. Interessant derweil, dass sich Blue Cap zur Frühjahrskonferenz in Frankfurt am 13. Mai angesagt hat.
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An der Marke von 30 Euro hat sich die Notiz von Nanogate zuletzt die Zähne ausgebissen. Trotz mehrfacher Versuche gelang es dem Titel einfach nicht, sich signifikant über diese runde Marke zu bewegen. Dabei hat der Markt erstaunlich gelassen auf die Ankündigung des Beschichtungsunternehmens reagiert, wonach für 2019 mit einem Konzernverlust im „niedrigen einstelligen Millionenbereich“ zu rechnen sei. Mit anderen Worten: Die Investoren trauen CEO Ralf Zastrau zu, dass er Nanogate in den Folgejahren auf ein entsprechend höheres Wachstumslevel führt und sich die vielen Investitionen nachhaltig auszahlen. Rein operativ zeigen die Saarländer ohnehin kaum eine Schwäche, wie der neuerliche Großauftrag mit einem Automobilhersteller über rund 50 Mio. Euro für Innenraumbauteile – verteilt auf eine Laufzeit von rund sieben Jahren – zeigt. Insgesamt türmt sich der Orderbestand von Nanogate bis zum Jahr 2021 auf mehr als 600 Mio. Euro. „Damit können wir die Geschäftsentwicklung sehr gut abschätzen. Das wachsende Geschäftsvolumen mit verbesserter Auslastung und steigender Effizienz stimmt uns ebenso zuversichtlich, unsere Wachstums- und EBITDA-Ziele zu erreichen“, sagt Zastrau. Den Geschäftsbericht hat das im Scale gelistete Unternehmen für Mai 2019 angekündigt. Einen konkreten Termin gibt es noch nicht. Die meisten Kursziele der Analysten bewegen sich weiter deutlich oberhalb des aktuellen Aktienkursen in Regionen zwischen 50 und 60 Euro. Boersengefluester.de bleibt dabei: Für Anleger mit einem Anlagehorizont von mindestens zwölf Monaten bietet der Titel eine gute Chance-Risiko-Kombination.
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[sws_yellow_box box_size=”610″] Top & Flop-Auswertungen für 595 deutsche Aktien: Exklusiv für die wichtigsten Bewertungskennzahlen wie KGV, Dividendenrendite, KBV, KUV und viele mehr. Der Fundamental-Scanner von boersengefluester.de[/sws_yellow_box]
sws_grey_box box_size=”640″]Hinweis:
Die Berichterstattung und Handlungseinschätzungen durch boersengefluester.de stellen keine Anlageempfehlungen und auch keine Empfehlung oder einen Vorschlag einer Anlagestrategie dar. Boersengefluester.de hält keine Beteiligung an der Nanogate SE. Zwischen der Nanogate SE und boersengefluester.de besteht eine Vereinbarung zur Soft-Coverage der Nanogate-Aktie.[/sws_grey_box]
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