[sws_green_box box_size=”640″]An dieser Stelle kommentieren wir aktuelle Firmenmeldungen und weisen auf interessante Kursentwicklungen, Gerüchte oder Daten für den Gesamtmarkt hin. Dazu gibt es Tipps von Analysten zu Aktien aus dem Small-Cap-Sektor.[/sws_green_box]
bet-at-home.com positioniert sich mit voller Wucht als attraktiver Dividendenwert. Nachdem die Linzer auf der Hauptversammlung am 18. Mai 2016 einer von 1,20 auf 4,50 Euro je Aktie erhöhte Gewinnbeteiligung für 2015 zugestimmt haben (die Auszahlung erfolgt am 19. Mai), setzt bet-at-home.com Der Onlinewettspezialist gleich das nächste Ausrufezeichen: Sofern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht gravierend ändern, stellt das Unternehmen bereits jetzt eine Dividende von insgesamt 10 bis 15 Euro je Aktie für 2016 in Aussicht. „Der Gesamtbetrag wird eine ordentliche Dividende, sowie eine Sonderdividende enthalten. Die Sonderdividende soll der bisher guten Gesamtentwicklung und den im laufenden Geschäft über mehrere Jahre aufgebauten liquiden Mittel im Interesse der Aktionäre Rechnung tragen“, heißt es offiziell. Bezogen auf den Mittelwert von 12,50 Euro und den gegenwärtigen Aktienkurs von 132,30 Euro käme der Anteilschein damit auf eine satte Rendite von fast 9,5 Prozent.
Damit nicht genug des Feuerwerks an Investor-Relations-Maßnahmen: „Zeitnah“ soll die ebenfalls auf der HV beschlossene Ausgabe von Berichtigungsaktien im Verhältnis 1:1 umgesetzt werden. Dadurch würde sich der Aktienkurs rein rechnerisch halbieren. Gleichzeitig hätten Anleger aber auch die doppelte Stückzahl im Depot. Angesichts des mittlerweile dreistelligen Kursniveaus könnte dieser „Psychotrick“durchaus Wirkung zeigen. Wichtig zu wissen: Nach der Umsetzung der Kapitalmaßnahmen wird die aktualisierte Dividendenvorschau für 2016 dann entsprechend auf 5,00 bis 7,50 Euro je Aktie lauten. Darüber hinaus bekräftigte das Management nochmal die Absicht, im laufenden Jahr ein Upgrade vom Entry Standard in den Prime Standard umzusetzen. Leser von boersengefluester.de erfuhren sehr frühzeitig und exklusiv von den Planungen für den Segmentwechsel. Vorstandschef Franz Ömer deutete diesen Schritt bereits im September 2015 gegenüber boersengefluester.de an (zu dem Beitrag kommen Sie HIER). Summa summarum könnte es momentan kaum besser laufen für die Aktionäre von bet-at-home.com. Umgekehrt heißt das aber auch, dass es immer schwieriger wird, die Erwartungshaltung der Investoren zu toppen. Trotzdem: Momentan bleiben wir bei unserer Kaufen-Einschätzung, zumal die fundamental Bewertung der bet-at-home.com-Aktie auch nach einem Kursanstieg von gut 180 Prozent in den vergangenen zwei Jahren noch immer sehr geerdet ist. Der Chart sieht ohnehin bombastisch aus.
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Da gibt es gar kein Vertun: Ohne die Finanzkraft von Johannes Mohn, der früher bei Bertelsmann in diversen Führungspositionen tätig war, würde es Seven Principles so nicht mehr geben. Auch bei der jüngsten Kapitalerhöhung Ende 2015, die rund 13 Mio. Euro einbrachte, hat Mohn nochmals kräftig in den Kölner IT-Dienstleister investiert. In sicherem Fahrwasser ist Seven Principles zwar immer noch nicht, doch die Bilanz sieht längst nicht mehr so gruselig aus wie vor einem Jahr. Momentan macht das Eigenkapital knapp 13 Prozent der Bilanzsumme aus. Die Netto-Liquidität erreicht etwa 4,3 Mio. Euro. In die richtige Richtung bewegen sich auch die Ergebnisgrößen des ersten Quartals, wenngleich das Ergebnis vor Zinsen Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mit minus 474.000 Euro noch immer tiefrot ist. Allerdings – und das ist die gute Nachricht – in der entsprechenden Vorjahresperiode kam „7P“ noch auf ein EBITDA von minus 3,702 Mio. Euro. Unterm Strich schlossen die Kölner die ersten drei Monate 2016 mit einem Fehlbetrag von 884.000 Euro ab – nach einem Verlust von 4,369 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2015. Insgesamt bestätigte Alleinvorstand Joseph Kronfli seinen bisherigen Ausblick für 2016, wonach bei Erlösen von mehr als 85 Mio. Euro (Vorjahr: 83,023 Mio. Euro) mit einem „negativen Ergebnis im niedrigen einstelligen Millionenbereich“ zu rechnen ist. Inhaltlich fokussiert sich das Unternehmen auf die Sektoren Telekommunikation, Automotive, Energie sowie Verkehr, Transport und Logistik.
Potenzial verspricht dabei insbesondere die Digitalisierung der Geschäftsmodelle in diesen Branchen. Allerdings adressiert eine ganze Armada von IT-Unternehmen, die häufig auch noch sehr viel größer sind als Seven Principles, diesen ausgewählten Kundenkreis. Immerhin: Ein Blick auf den Chart der vergangenen Wochen zeigt, dass die Börsianer durchaus Hoffnung auf den Turnaround haben. Die Marktkapitalisierung des Small Caps beträgt zurzeit 24,28 Mio. Euro. Bezogen auf die Umsatzerlöse für 2016 ist das ein sehr niedriger Wert. Was letztlich zählt, sind aber die Ergebnisse. Und hier müssen die Investoren noch einige Quartale mit Miesen überstehen. Mit nennenswerten Überschüssen – in diesem Fall 2,1 Mio. Euro – rechnen die Analysten von SMC Research erst ab 2018. Trotzdem: Als Turnaroundstory hat die Aktie durchaus Charme, zumal kaum jemand den Titel auf dem Radar hat. SMC veranschlagt den fairen Wert auf immerhin 9,80 Euro je Anteilschein. Das entspricht einem Potenzial von mehr als 50 Prozent. Doch Vorsicht: Ein Selbstgänger ist die Aktie noch längst nicht. Mehr Klarheit werden erst die kommenden Quartale bringen. Wer jetzt bereits einsteigen will, muss also eine gehörige Portion Risikobereitschaft mitbringen.
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In das unliebsame Penny-Stock-Terrain ist der Aktienkurs von Curasan zuletzt abgedriftet. Dabei zeichnete Vorstandschef Michael Schlenk auf der DVFA-Frühjahrskonferenz unterm Strich ein recht zuversichtliches Bild für die weiteren Perspektiven des Anbieters von Knochenaufbaumaterialien. Für das Gesamtjahr geht die Gesellschaft offiziell von Erlösen zwischen 6,7 und 7,1 Mio. Euro. „Wir glauben jedoch, mehr schaffen zu können“, sagt Schlenk. Unterm Strich wird aber vermutlich dennoch ein Verlust von 1,5 bis 1,9 Mio. Euro anfallen. Den Turnaround stellt der Manager für Ende 2017 in Aussicht. Mut macht derweil die kürzlich von dem chinesischen Investor Yinan Xiong gezeichnete 10-Prozent-Kapitalerhöhung zu 1,20 Euro je Aktie, die insgesamt rund 1,1 Mio. Euro in die Kassen spülte. Dem Vernehmen nach arbeitet Curasan bereits seit vielen Jahren mit Herrn Yinan Xiong zusammen. Der wiederum will durch sein Engagement bei Curasan sicherstellen, dass er als Vertriebspartner im Orthopädiebereich in China berücksichtigt wird. Überhaupt genießt das Thema Internationalität hohe Bedeutung: „Deutschland ist noch unser Sorgenkind. Die internationalen Märkte springen dafür aber gut an“, sagt Schlenk. Insbesondere die USA und China sind die Hoffnungsträger. Details zur weiteren Markterschließung werden die Hessen in den kommenden Wochen verraten. Summa summarum bleibt der Micro Cap eine heiße Wette. Die Marktkapitalsierung beträgt gerade einmal 10,1 Mio. Euro. Mit Sicht auf zwölf Monate könnte sich ein Engagement aber durchaus zweistellig lohnen. Die Analysten von Montega siedeln das Kursziel in ihrer Studie zu den Q1-Zahlen weiterhin bei 1,20 Euro an. Wer den Titel im Depot hat, sollte nach Auffassung von boersengefluester.de engagiert bleiben.
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Eine sehr ansprechende Performance legt zurzeit unsere Dauerempfehlung secunet Security Networks hin. Seit der jüngsten Besprechung Anfang Mai zur Vorlage der Q1-Zahlen (zu dem boersengefluester.de-Beitrag kommen Sie HIER) hat der Anteilschein des IT-Sicherheitsausrüsters nochmal um mehr als sieben Prozent an Wert gewonnen. Dabei haben die Essener auf der Hauptversammlung (HV) am 12. Mai 2016 eine Dividende von 0,34 Euro je Anteilschein beschlossen, die am Tag nach der HV ausgezahlt – und somit auch vom Aktienkurs abgezogen – wurde. Die Tagesordnungspunkte selbst wurden auf der HV in Essen allesamt mit 99,99 bzw. 100 Prozent abgesegnet. Kein Wunder: Annähernd 79 Prozent der Stimmen hält Giesecke & Devrient. Im Streubesitz befinden sich gerade einmal 10,38 Prozent der Anteile. Erwartungsgemäß betätigte das Management auf der Aktionärsversammlung die bisherige Prognose für 2016, wonach Umsatz und operative Marge „in etwa auf dem Niveau des Vorjahrs“ liegen sollen – bereinigt um die Sondereffekte aus dem ungewöhnliche guten Jahresschlussgeschäft 2015. Die secunet-Aktie sieht auf den ersten Blick relativ hoch bewertet aus, dafür erhalten Investoren aber auch ein kerngesundes Unternehmen mit erfahrenem Management und prima Wachstumsperspektiven. Boersengefluester.de bestätigt daher die Einschätzung „Kaufen“. Allerdings würde es uns auch nicht wundern, wenn der Small Cap auf dem deutlich erhöhten Niveau demnächst erst einmal eine Pause einlegt.
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Keine Frage: Das in der Druckweiterverarbeitung tätige Unternehmen Gämmerler hat das 2015er-Ergebnis der Beteiligungsgesellschaft Blue Cap in Mitleidenschaft gezogen. Dennoch zeigte sich Vorstandschef Hannspeter Schubert auf der DVFA-Frühjahrskonferenz in Frankfurt entspannt und sprach von einer „sehr anständigen Quote“ für 2015. Konkret: Bei Erlösen von 79,8 Mio. Euro gab das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 4,1 auf 3,4 Mio. Euro nach. Doch bereits für das laufende Jahr plant Schubert mit Umsätzen nördlich von 100 Mio. Euro und einem deutlichen EBIT-Zuwachs auf 5,7 Mio. Euro. Auch in Sachen Zukäufe schürt der Manager die Fantasie: „Wir sind im Moment höchst liquide – auch für weitere Akquisitionen.“ Interessant zu werden, verspricht insbesondere die Entwicklung bei der Anfang des Jahres zugekauften Gold- und Silberscheideanstalt Carl Schaefer. Dem Vernehmen nach will die Gesellschaft künftig auch Produkte für den Investmentmarkt entwickeln. Noch lässt sich Schubert nicht in die Karten gucken – klassische Goldbarren werden es aber nicht sein. Neben der operativen Entwicklung der Töchter, gilt Blue Cap auch als Substanzwert. Grund: Die Münchner legen Wert darauf, dass die Beteiligungen auf eigenem Grundbesitz produzieren. Auf 30 bis 35 Mio. Euro beziffert Schubert den aktuellen Marktwert der Immobilienstandorte. Den gegenwärtigen Aktienkurs von 5,50 Euro nennt er nicht gerade einen „Wunschkurs“ und sieht folgerichtig noch Potenzial nach oben. Zudem will Schubert möglich rasch dividendenfähig werden. Allerdings darf eine mögliche Ausschüttung nicht das Wachstum der Gesellschaft einschränken. Auf dem aktuellen Niveau sieht boersengefluester.de eine passable Chance-Risiko-Relation für den Entry-Standard-Titel. Die Marktkapitalisierung beträgt rund 21,9 Mio. Euro – bei einem Streubesitzanteil von 55 Prozent. Testierte Zahlen für 2015 liegen allerdings noch nicht vor. Die Aktie ist eine Alternative zu bekannten Unternehmen wie Indus Holding, Gesco oder auch MBB.
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