Frischer Schwung für die YOC-Aktie: Nach einer kurzen Konsolidierung im Abschluss an die Vorstandspräsentation auf den Hamburger Investorentagen HIT mit den Vorabzahlen für 2023 (HIER), legt das auf hochwertige Markenwerbung spezialisierte Unternehmen nun einen ersten Ausblick für 2024 vor. Demnach rechnet CEO Dirk Kraus mit einem Erlöszuwachs um rund 20 Prozent auf 36 bis 37 Mio. Euro. Wie bereits vor knapp einem Jahr, wählt YOC auch für 2024 einen sehr engen Prognosekorridor, was auf eine gute Sichtbarkeit der zu erwartenden Erlösströme schließen lässt – und das obwohl der Werbemarkt allgemein als hoch zyklisch gilt. Das zu erwartende Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) taxieren die Berliner auf eine Spanne zwischen 5,0 und 6,0 Mio. Euro – nach 4,3 Mio. Euro für 2023. Mit Blick auf die bisherige EBITDA-Schätzung für 2024 von 5,3 Mio. Euro der Analysten von Montega liegt YOC also gut im Rennen und überrascht leicht positiv.
Zu berücksichtigen ist dabei, dass das operative Ergebnis von 2023 mit rund 0,4 Mio. Euro durch die Insolvenz der US-Einkaufsplattform MediaMath belastet wurde. Die Profitabilität im laufenden Jahr also schon allein durch den Wegfall dieses Postens profitiert. Unterm Strich soll im laufenden Jahr ein Überschuss von 3,5 bis 4,5 Mio. Euro hängen bleiben. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass der gesamte Börsenwert von YOC im Sommer 2020 noch bei gerade einmal knapp 10 Mio. Euro gelegen hat. In der jüngeren Vergangenheit hat sich also enorm viel getan – boersengefluester.de hat die Bedeutung der selbst entwickelten und Ende 2017 in Betrieb genommene Werbehandelsplattform VIS.X in diesem Zusammenhang mehrfach beschrieben. Aktuell sorgt insbesondere die Integration neuer Features wie die KI-gestützte Auslieferung von Video-Werbeformaten für Zuversicht. Zudem steht das Thema Internationalisierung weiter oben auf der Agenda.
Das alles korrespondiert mit einer Marktkapitalisierung von zurzeit knapp 53 Mio. Euro. Übermäßig ambitioniert ist das sicher nicht, folglich halten die Montega-Experten auch einen Börsenwert von rund 73 Mio. Euro – entsprechend einem Aktienkurs von 21 Euro – für eine realistische Zielmarke. Ende April legt YOC seinen Geschäftsbericht für 2023 vor. Wenig später präsentiert die Gesellschaft dann vor Investoren auf der Frühjahrskonferenz in Frankfurt. In den kommenden Wochen wird es also einigen Newsflow von YOC geben – boersengefluester.de wird berichten und auch auf der von Equity Forum organisierten Frühjahrskonferenz vor Ort sein. Geeignet ist die Aktie für risikobereite Anleger. Perspektivisch besitzt der Titel zudem eine gute Portion Übernahmefantasie.
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[sws_grey_box box_size=”640″]Die Berichterstattung und Handlungseinschätzungen durch boersengefluester.de stellen keine Anlageempfehlungen und auch keine Empfehlung oder einen Vorschlag einer Anlagestrategie dar. Zwischen der YOC AG und boersengefluester.de besteht eine entgeltliche Vereinbarung zur redaktionellen Soft-Coverage der YOC-Aktie. Boersengefluester.de hält keine Beteiligung an der YOC AG. Boersengefluester.de nimmt Maßnahmen zur Vermeidung von Interessenkonflikten vor.[/sws_grey_box]
Foto: Unsplash+

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