Download aller DAX-Geschäftsberichte von 2007 bis 2018


Unternehmen, die an der Börse notieren, müssen ihre Anleger regelmäßig über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage informieren. Die Königspublikation ist dabei der jährlich erscheinende Geschäftsbericht mit Gewinn-und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung. In dieser kompakten Übersicht bietet boersengefluester.de den kostenlosen Download für alle Geschäftsberichte der gegenwärtig im DAX enthaltenen Aktien für die Jahre 2007 bis 2018. Viel mehr Informationen auf einer Seite gehen wohl nicht.

Hinweis: Die Übersicht zeigt stets die gegenwärtige Zusammensetzung des DAX. Sofern Mitglieder erst kürzer als seit 2007 an der Börse sind, ist das in den betreffenden Jahren durch ein “–” gekennzeichnet. Bei Linde beziehen sich die Geschäftsberichte (GBs) von 2007 bis 2017 auf die Linde AG, ab 2018 auf die Linde plc. Bei Infineon, Siemens und Thyssen Krupp mit Geschäftsjahresende 30. September ist jeweils das größere anteilige Jahr maßgeblich. Beispiel: GJ 2017/18 = GB 2018.


Unternehmen WKN 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 Inv.Rel.
Adidas A1EWWW IR
Allianz 840400 IR
BASF BASF11 IR
Bayer BAY001 IR
Beiersdorf 520000 IR
BMW ST 519000 IR
Continental 543900 IR
Covestro 606214 - - - - - - - - IR
Daimler 710000 IR
Deutsche Bank 514000 IR
Deutsche Börse 581005 IR
Deutsche Lufthansa 823212 IR
Deutsche Post 555200 IR
Deutsche Telekom 555750 IR
E.ON ENAG99 IR
Fresenius 578560 IR
Fresenius Medical Care 578580 IR
Heidelberg Cement 604700 IR
Henkel VZ 604843 IR
Infineon 623100 IR
Linde plc A2DSYC IR
Merck KGaA 659990 IR
Münchener Rück 843002 IR
RWE ST 703712 IR
SAP 716460 IR
Siemens 723610 IR
ThyssenKrupp 750000 IR
Volkswagen VZ 766403 IR
Vonovia A1ML7J IR
WireCard 747206 IR

Thema Geschäftsberichte – gut zu wissen: Wer seine Anlageentscheidungen ausschließlich auf charttechnische Erwägungen stützt, muss – streng genommen – die Fundamentaldaten der Gesellschaften, in die er investiert, nicht kennen. Für alle anderen Typen von Investoren besitzt die Berichterstattung – also Quartals- und Geschäftsberichte – hingegen eine hervorgehobene Bedeutung. Was das Unternehmen berichtet, ist das, auf das es sich sozusagen festnageln lässt. Zumindest was den Geschäftsbericht betrifft, handelt es sich um Aussagen und Zahlenangaben, die von den Vorständen „unterschrieben“ und von Wirtschaftsprüfern kontrolliert wurden. Insofern unterscheidet sich diese Informationsquelle grundlegend von anderen, wie Äußerungen von Konkurrenten, Analysen von Brokern oder Berichten in Börsenmedien.

 

Auch wenn man nicht sagen kann, dass die Berichterstattung frei von dem Willen ist, den Kursverlauf zu beeinflussen, so steht doch diese Absicht wesentlich weniger im Fokus als bei den genannten anderen Quellen. Von überragender Bedeutung ist freilich der Teil der Berichterstattung, auf den das Unternehmen sozusagen Monopol hält: die Daten der Vergangenheit. Die im Geschäftsbericht genannten Zahlen in Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung bilden die einzige Basis für die fundamentale Bewertung der Aktien. Dies gilt, egal ob man das Unternehmen ausschließlich auf Basis der Ergebnisse der Vergangenheit bewertet, wie es im Wesentlichen die Vertreter des Value-Investing tun, oder ob die Daten lediglich den Ausgangspunkt für die Schätzung der erwarteten Ergebnisse, Dividenden, Cashflows oder sonstigen Kennzahlen liefern, mithilfe derer die meisten Investoren ihre Anlageentscheidungen treffen. Jedes börsennotierte Unternehmen muss einen Geschäftsbericht erstellen. Ob es zudem auch einen oder mehrere Zwischenberichte in Form von Quartals- bzw. Halbjahresberichten oder Zwischenmitteilungen erstellt, hängt vom Marktsegment ab, in dem es notiert ist. Ad-hoc-Meldungen sind für manche Marktsegmente dann vorgeschrieben, wenn eine Kursrelevanz der zu berichtenden Neuigkeit zu unterstellen ist. So geht der Veröffentlichung der Jahresabschlüsse fast immer die Publikation der wichtigsten Zahlen als Ad-hoc-Meldung voraus.

Aufgrund der Kürze der Darstellung bietet die schlichte Übernahme der Ad hoc gemeldeten Zahlen aber keine ausreichende Gewähr dafür, dass die tatsächliche Ergebnisqualität erkannt wird. Einmaleffekte können die Größenordnung eines berichteten Ergebnisses so stark überlagern, dass die absolute Ergebniszahl mehr oder weniger irreführend ist. Es ist jedoch oft genug auch so, dass eher PR-relevante Vorgänge wie Produkteinführungen oder Preisverleihungen berichtet werden. Damit können sich solche Meldungen in der Relevanz auch an „Corporate News“ oder sonstige Pressemitteilungen annähern. Im Internet können Privatanleger die täglichen Firmenmeldungen – von Ad-Hoc-Mitteilungen über Geschäftsberichte bis hin zu Stimmrechten – auf Seiten wie dgap.de oder natürlich auch auf boersengefluester.de zeitnah verfolgen. Die auf dieser Übersichtsseite gelieferte Gesamtübersicht für alle DAX-Geschäftsberichte von 2007 bis 2018 ist zudem auch für akademische Arbeiten eine sehr verlässliche Quelle.



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Vielen Dank, Gereon Kruse


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