LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 11,38%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 10,12%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 9,84%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 7,68%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 7,50%
AOX
Alstria Office
Anteil der Short-Position: 6,46%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 6,30%
NDA
Aurubis
Anteil der Short-Position: 6,16%
GBF
Bilfinger Berger
Anteil der Short-Position: 5,93%
DBK
Deutsche Bank
Anteil der Short-Position: 4,72%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 4,30%
FNTN
FREENET
Anteil der Short-Position: 4,12%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 3,87%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 3,81%
KCO
Klöckner &
Anteil der Short-Position: 3,80%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 3,59%
AR4
AURELIUS EQ.OPP.
Anteil der Short-Position: 3,36%
DAI
Daimler
Anteil der Short-Position: 1,16%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 1,10%
G1A
GEA Group
Anteil der Short-Position: 1,09%
BC8
Bechtle
Anteil der Short-Position: 0,59%
RRTL
RTL GROUP
Anteil der Short-Position: 0,51%
HOT
Hochtief
Anteil der Short-Position: 0,49%

Youniq: Horrorjahr abgeschlossen

Mit einem Verlust von 54,1 Mio. Euro hat Youniq 2013 nochmals deutlich schlechter als vermutet abgeschnitten. Dabei türmte das auf Studentenwohnungen fokussierte Unternehmen allein im vierten Quartal neuerliche Miese von 23 Mio. Euro auf. Als Hauptursache nennen die Frankfurter Abschreibung auf latente Steueransprüche aufgrund der Neueinschätzung der Nutzung von steuerlichen Verlustvorträgen. Darüber hinaus hatte Youniq im abgelaufenen Jahr mit – gegenüber den ursprünglichen Planungen – deutlich erhöhten Baukosten zu kämpfen. Nach neun Monaten 2013 war das Eigenkapital bereits von 81,16 auf 50,20 Mio. Euro geschrumpft.

Per saldo dürfte Youniq mit dem nun vorgelegten Zahlenwerk nur knapp an einer Verlustanzeige vorbeigeschrammt sein. Die zum Verkauf bestimmten Immobilien des nicht mehr fortgeführten Bereichs „Renting and Trading Real Estate“ hatten zum 31. Dezember einen Buchwert von 6,9 Mio. Euro, was ungefähr dem Niveau zum Ende des dritten Quartals 2013 entspricht. Youniq treibt die Veräußerungen jedoch weiter voran – für Objekte im Volumen von 3,5 Mio. Euro liegen bereits notariell beurkundete Kaufverträge vor. Im Stammgeschäft „Studentisches Wohnen“ sollen sämtliche noch im Bau befindlichen Häuser nun fast vollständig fertiggestellt sein. Zudem hat der auf Vorstandsebene immer noch als Einzelkämpfer agierende Marcus Schmitz die Gemeinkosten um mehr als 2 Mio. Euro pro Jahr gesenkt.

 

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Nach dem steilen Absturz von 5,65 Euro auf im Tief 1,50 Euro, hat sich die Notiz von Youniq zuletzt im Bereich um 2,40 Euro stabilisiert. Der aktuelle Börsenwert beträgt 25,7 Mio. Euro. Abzuwarten bleibt, ob Youniq bereits im laufenden Jahr die Rückkehr in die Gewinnzone schaffen wird. Die Nettofinanzschulden per 30. September lagen bei immerhin gut 72 Mio. Euro. Das komplette Zahlenwerk mit einem genaueren Ausblick wird Youniq am 28. März 2014 vorlegen. Grundsätzlich bewegt sich Youniq mit dem Bau und der Bewirtschaftung von Studentenwohnungen in einem attraktiven Marktumfeld. 2013 war für die Gesellschaft dennoch ein Horrorjahr.

Nun gilt es, den Schalter umzudrehen und aus den Fehlern zu lernen. Offen ist jedoch, ob Youniq genügend Finanzpower besitzt, um künftiges Wachstum zu finanzieren. Unterm Strich zählt Youniq damit zu den heißesten Wetten aus dem Immobiliensektor. Die Kurschancen nach oben sind enorm, allerdings ist auch das Rückschlagpotenzial entsprechend hoch. Die Bilanz der Frankfurter ist mächtig aufgezehrt. Für eine Kapitalerhöhung ist der Zeitpunkt jedoch denkbar schlecht.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
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WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
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KGV 2020e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
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KBV KCV KUV EV/EBITDA
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Dividende '18 in € Dividende '19e in € Div.-Rendite '18
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Hauptversammlung
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Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.

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