EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 11,18%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 10,49%
WDI
WireCard
Anteil der Short-Position: 8,87%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 8,15%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 7,65%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 6,66%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 5,12%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 5,12%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 4,68%
PSM
PROSIEBENSAT.1
Anteil der Short-Position: 4,35%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 3,54%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 3,22%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 2,58%
ZO1
ZOOPLUS
Anteil der Short-Position: 2,44%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 2,39%
CBK
Commerzbank
Anteil der Short-Position: 1,75%
SIX2
Sixt
Anteil der Short-Position: 1,58%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 1,17%
DRW8
DRAEGERWERK ST.A....
Anteil der Short-Position: 0,83%
LPK
LPKF Laser & Electr.
Anteil der Short-Position: 0,70%
B5A
Bauer
Anteil der Short-Position: 0,61%
B4B
METRO ST
Anteil der Short-Position: 0,60%
CON
Continental
Anteil der Short-Position: 0,50%

W&W: Tipp mit SDAX- und Dividendenfantasie

Als Tipp mit Substanz wurde die Aktie des Versicherungskonzerns Wüstenrot & Württembergische (W&W) in der Szene schon länger gehandelt. Immerhin gab es nennenswerte Verschiebungen im Aktionärskreis der Stuttgarter, die das Papier in Richtung eines SDAX-Kandidaten rücken. So hat sich der Streubesitz auf mittlerweile mehr als 20 Prozent erhöht – verglichen mit den früher üblichen knapp acht Prozent. Das macht den Titel auch für einen größeren Anlegerkreis interessant. Dementsprechend prominent war das Papier zuletzt auch in diversen Musterdepots enthalten. Großartig von der Stelle kam die Notiz der Stuttgarter lange Zeit trotzdem nicht. Getuschelt wurde, dass noch immer ein gewisser Aktienüberhang seitens der – offiziell bereits komplett ausgestiegenen – L-Bank bestanden habe, der nun aber abgebaut sei. Parallel warb Vorstandschef Alexander Erdland auch auf zahlreichen Roadshows für die Aktie der W&W. Nun liefert Erdland die vermutlich besten Argumente für höhere Kurse, indem er die Prognosen für 2015 spürbar heraufsetzte. Statt eines Überschusses von 200 bis 240 Mio. Euro wird W&W im laufenden Jahr nun vermutlich zwischen 240 und 280 Mio. Euro verdienen. Das entspricht einem Ergebnis je Aktie in einer Bandbreite von rund 2,55 bis 3,00 Euro – bei einem Aktienkurs von zuletzt gut 17 Euro. Eine günstigere Aktie aus dem Finanzsektor muss man schon mit der Lupe suchen.

Eine Überraschung könnte sich zudem auf der Dividendenseite ergeben. Nachdem W&W in den vergangenen Jahren regelmäßig 0,50 Euro pro Anteilschein auskehrte – was  einem Ausschüttungssatz von ungefähr einem Viertel entsprach – könnte die Gesellschaft hier demnächst noch eine Schippe drauflegen. Getuschelt wird darüber jedenfalls in der Finanzszene. Das macht den Titel auch unter Dividendenaspekten nochmal interessanter. Denn selbst bei einer gleichbleibenden Dividende kommt der Titel bereits auf eine Rendite von knapp drei Prozent. Dennoch: Andere Versicherungsaktien wie Allianz, Münchener Rück, Nürnberger Beteiligungs-AG oder Talanx haben hier sogar eine „vier” vor dem Komma stehen. Um in diese Renditegrößen vorzustoßen, müsste W&W die Dividende gegenwärtig allerdings schon auf 0,70 Euro erhöhen. Für Spannung ist gesorgt. Die Analysten der LBBW siedelten den fairen Wert der W&W-Aktie zuletzt bei 20 Euro an, die DZ-Bank gab gar ein Kursziel von 22 Euro aus. Damit hat der Titel noch immer ein erkleckliches Potenzial. Und letztlich müssen die Analysten ihre Bewertungsmodelle nach der neuesten Prognoseerhöhung sogar nochmals überarbeiten. W&W selbst beziffert den Substanzwert der eigenen Aktie im Halbjahresbericht auf stattliche 36,04 Euro. Und kleiner geworden sein, dürfte der eigentlich nicht. Die kompletten Zahlen veröffentlicht W&W am 12. November. Ende November präsentiert W&W dann auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt. Keine Frage: Das Interesse an dem Titel dürfte bis dahin weiter steigen. Boersengefluester.de bekräftigt daher die Kaufen-Empfehlung. Das Papier eignet sich auch für eher konservative Anleger.

 

Wüstenrot & Württembergische  Kurs: 15,360 €

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Wüstenrot & Württembergische
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
805100 15,360 Halten 1.440,00
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
9,91 7,81 1,267 6,62
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,30 1,36 0,34 4,079
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,65 0,50 4,23 25.06.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
15.05.2020 14.08.2020 13.11.2020 30.03.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-2,84% -11,52% -20,66% -21,23%
    

 

Foto: W&W AG

 



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.