ECV
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 12,74%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 10,77%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 9,82%
SANT
S+T (Z.REG.MK.Z.)...
Anteil der Short-Position: 7,39%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 5,61%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 5,34%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 5,26%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 4,27%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 4,00%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 2,22%
DRW8
DRAEGERWERK ST.A....
Anteil der Short-Position: 2,01%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 1,96%
ZO1
ZOOPLUS
Anteil der Short-Position: 1,88%
RAA
Rational
Anteil der Short-Position: 1,71%
TUI1
TUI
Anteil der Short-Position: 1,69%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 1,63%
EVD
CTS EVENTIM
Anteil der Short-Position: 1,38%
AEIN
ALLGEIER
Anteil der Short-Position: 0,96%
ARL
Aareal Bank
Anteil der Short-Position: 0,78%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 0,70%
HEI
HeidelbergCement
Anteil der Short-Position: 0,62%
5Y6
COMPASS PATHW SP.ADR
Anteil der Short-Position: 0,61%
CEC
CECONOMY ST
Anteil der Short-Position: 0,50%

WMF: KKR schafft das Wunder

Wer hätte das gedacht? KKR ist mit seiner Offerte von 58 Euro für die Vorzugsaktie von WMF doch tatsächlich erfolgreich gewesen und hat die erforderliche Schwelle genommen. So verfügt der Finanzinvestor nun über knapp 90,33 Prozent aller WMF-Aktien. Die Quote setzt sich zusammen aus einem Anteil von 76,7 Prozent der Vorzüge und 97,12 Prozent der Stämme. Ein bemerkenswerter Schlussspurt: Denn zwischen der letzten Wasserstandsmeldung vom 25. August (14.00 Uhr) und dem Ablauf der Frist am gleichen Tag um 24.00 Uhr wurden KKR demnach rund 1,33 Millionen WMF-Vorzüge angedient – und das obwohl sich die Investoren in den ganzen Tagen zuvor so zugeknöpft gegenüber den US-Boys zeigten.

 

  Kurs: 0,000 €

 

Wo kommen die vielen Stücke also plötzlich her? Jemand, der zuvor über die Börse eingesammelt hat und die Papiere dann zu 58 Euro an KKR weitergereicht hat, hätte wohl ein schlechtes Geschäft gemacht. Oder er hat sich einfach verspekuliert, weil theoretisch ein kaltes Delisting drohte und KKR – so ist zu hören – auch bei seinen außerbörslichen Einwerbeversuchen nicht über die 58-Euro-Marke hinausgegangen ist. Boersengefluester.de ist gespannt, ob und wie sich die wunderbare Vorzugsvermehrung aufklärt. Interessant wird nun, wie schnell das von KKR benutzte Investmentvehikel Finedining Capital den angekündigten verschmelzungsrechtlichen Squeeze-out umsetzen wird. Diese vor rund drei Jahren eingeführte Sondervariante des Squeeze-outs ist bereits ab einer Schwelle von 90 Prozent, und nicht wie sonst üblich bei 95 Prozent, möglich. Anschließend wird WMF auf den Mehrheitsaktionär verschmolzen – der Name WMF bleibt aber natürlich erhalten. Wie bei einem „normalen“ Squeeze-out wird dabei von einer Prüfungsgesellschaft eine angemessene Barabfindung ermittelt.

Als Untergrenze gilt dabei der volumengewichtete Durchschnittskurs der vergangenen drei Monate vor Ankündigung der Maßnahme. Von entscheidender Bedeutung ist dabei, ab wann der Startpunkt gezählt wird. KKR dürfte darauf beharren, dass sie den Squeeze-out von Anfang an in ihren Unterlagen als Ziel genannt hat. Je nach gewähltem Zeitraum ergeben sich schließlich ganz unterschiedliche Minimumpreise für die Schlussofferte. Die Börsianer vertrauen offenbar darauf, dass hier noch ein paar Prozent zu holen sind. Die aktuelle Notiz der Vorzüge liegt mit 59,20 Euro jedenfalls leicht oberhalb der KKR-Offerte. Wer noch nicht verkauft hat, sollte erst einmal engagiert bleiben – die Entwicklung aber genau beobachten.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2022e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,000 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '20e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    


Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.