ECV
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 13,36%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 5,54%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 4,66%
DEQ
Deutsche EuroShop
Anteil der Short-Position: 4,52%
COK
Cancom IT Systeme
Anteil der Short-Position: 4,10%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 3,75%
TUI1
TUI
Anteil der Short-Position: 3,53%
H24
HOME24 INH
Anteil der Short-Position: 3,35%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 3,30%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 3,28%
TMV
TEAMVIEWER INH
Anteil der Short-Position: 2,46%
SOW
Software AG
Anteil der Short-Position: 2,25%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 2,13%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 1,66%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 1,47%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 1,41%
LPK
LPKF Laser & Electr.
Anteil der Short-Position: 1,26%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 0,98%
ADJ
ADLER GR. NPV
Anteil der Short-Position: 0,81%
ARL
Aareal Bank
Anteil der Short-Position: 0,80%
HEI
HeidelbergCement
Anteil der Short-Position: 0,70%
SBS
STRATEC
Anteil der Short-Position: 0,69%
DEZ
Deutz
Anteil der Short-Position: 0,59%

Voxeljet: 3D-Drucker zieht Bilanz

Mit normalen Maßstäben schwer zu greifen, bleibt die Bewertung der Voxeljet-Aktie. Bei einem Umsatz von 16,16 Mio. Euro hat der Hersteller von 3D-Druckern für den industriellen Einsatz seine eigene Erlösprognose für 2014, die zwischen 15 und 16 Mio. Euro lag, zwar leicht übertroffen. Rundum glücklich sind die US-Börsianer mit den vorgelegten Daten trotzdem nicht unbedingt. Umstritten bleibt unter anderem die „Absatzfinanzierung” für die mitunter recht teuren Anlagen. Vereinfacht ausgedrückt gewährt Voxeljet in Einzelfällen Kredit, um den Kunden den Kauf des Druckers schmackhaft zu machen. Ein Blick in die Kapitalflussrechnung (Cashflow) für 2014 offenbart, dass dieser Posten („Noncash sale to customer in exchange for customer loans”) im Abschlussviertel 2014 mit einem Betrag von 0,931 Mio. Euro auftaucht. Nach neun Monaten 2014 stand bei dieser Position noch ein Strich. Nicht gerade ermutigend ist zudem, dass die liquiden Mittel und Finanzanlagen zum Jahresende auf 49,17 Mio. Euro geschmolzen sind. Nach neun Monaten türmten sie sich noch auf 55,58 Mio. Euro. Zum Halbjahr betrugen diese beiden Posten 57,20 Mio. Euro. Immerhin: Den Ausblick für 2015 hat Vorstandschef Ingo Ederer bekräftigt. Demnach will die an der Nasdaq notierte Gesellschaft aus dem bayerischen Friedberg auf Erlöse von 23 bis 24 Mio. Euro kommen. Zur Ergebnisentwicklung macht Voxeljet noch keine konkreten Angaben. Mit schwarzen Zahlen ist aber offenbar nicht vor 2017 zu rechnen. Dabei siedelt Ederer das langfristige Ziel für die EBIT-Marge in einer Bandbreite von 10 bis 15 Prozent an.

 

  Kurs: 0,000 €

 

Wie sieht es mit Blick auf 2015 aus? Zurzeit bringt die Gesellschaft knapp 143 Mio. Euro auf die Waagschale. Unter Berücksichtigung der 45,7 Mio. Euro Nettofinanzguthaben ergibt sich daraus ein Enterprise Value (EV) von 97,1 Mio. Euro. Das entspricht etwa einem Faktor von 4,05 auf den für das laufende Jahr avisierten Umsatz. Da gibt es gar kein Vertun: eine stramme Bewertung. Völlig losgelöst von der (heimischen) Vergleichsgruppe ist sie allerdings auch nicht. Bei SLM Solutions aus Lübeck, einem Hersteller von 3D-Druckern für metallbasierte Anwendungen liegt die Relation von Enterprise Value zu dem für 2015 erwarteten Erlös bei fast 4,7. Gemessen daran sind die – allerdings auch wesentlich größeren – US-Konzerne wie 3D Systems (EV/Umsatz 2015: 3,22) oder Stratasys (EV/Umsatz 2015: 2,53) schon beinahe günstig. Dennoch bleiben wir bei unserer Einschätzung: Voxeljet befindet sich auf dem richtigen Weg. Wir gehen davon aus, dass die Gesellschaft in die freilich noch immer sportliche Bewertung hinein wächst. Kosmische Höhen wie Ende 2013, damals betrug die Marktkapitalisierung in der Spitze mehr als 790 Mio. Euro, hat der Anteilschein ohnehin längst verlassen. Risikobereite Investoren mit langem Anlagehorizont können sich auf dem aktuellen Niveau ein paar Stücke ins Depot legen.

 

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2022e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,00 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '20e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    

 

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021e
Umsatzerlöse1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge3 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer:

 

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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.