ECV
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 13,36%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 5,56%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 5,04%
COK
Cancom IT Systeme
Anteil der Short-Position: 4,10%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 3,75%
TUI1
TUI
Anteil der Short-Position: 3,53%
H24
HOME24 INH
Anteil der Short-Position: 3,35%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 3,30%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 3,28%
TMV
TEAMVIEWER INH
Anteil der Short-Position: 2,45%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 2,21%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 1,66%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 1,64%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 1,47%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 1,41%
LPK
LPKF Laser & Electr.
Anteil der Short-Position: 1,26%
KRN
Krones
Anteil der Short-Position: 1,18%
ADJ
ADLER GR. NPV
Anteil der Short-Position: 0,81%
ARL
Aareal Bank
Anteil der Short-Position: 0,80%
HEI
HeidelbergCement
Anteil der Short-Position: 0,70%
SBS
STRATEC
Anteil der Short-Position: 0,69%
DEZ
Deutz
Anteil der Short-Position: 0,59%
M5Z
Manz Automation
Anteil der Short-Position: 0,50%

Voxeljet: 100 Millionen Euro geknackt

Wer hätte das gedacht? Mit einem Kursplus von knapp 35 Prozent im ersten Quartal 2016 schiebt sich der Anteilschein des 3D-Druckerherstellers Voxeljet unter die Top-20 der von boersengefluester.de regelmäßig analysierten Aktien – zurzeit sind das immerhin 535 Stück. Mittlerweile kommt das Unternehmen aus dem bayerischen Friedberg bei der Marktkapitalisierung sogar wieder auf Regionen nördlich von 100 Mio. Euro. Auf dem Tief im Januar 2016 landete die Gesellschaft mit Nasdaq-Notiz in Sachen Börsenwert gerade einmal bei knapp 64 Mio. Euro. Für die Statistiker: Das All-Time-High der MarketCap vom November 2013 – genau einen Monat nach dem Emission – lag bei atemberaubenden 809 Mio. Euro. Das entspricht einem Kurs von 51,86 Euro. Den jüngsten Anschub bekam die Voxeljet-Aktie in erster Linie von der ebenfalls wieder erstarkten Konkurrenz in Form der großen US-Anbieter 3D Systems und Stratasys. Ein weiterer Profiteur auf dem heimischen Kurszettel ist SLM Solutions. Die Lübecker wussten zuletzt aber auch mit ihrem 2015er-Abschluss zu gefallen. Immerhin agiert der TecDAX-Neuling überraschend deutlich in den schwarzen Zahlen. Davon ist Voxeljet noch ein gutes Stück entfernt, doch auch die Bayern haben ihre Prognosen eingelöst und schafften 2015 ein Erlösplus von knapp 49 Prozent auf 24,06 Mio. Euro.

 

  Kurs: 0,000 €

 

„Wir machen signifikante Fortschritte bei unseren Wachstumsinitiativen“, sagt der Vorstandsvorsitzende Ingo Ederer und verweist unter anderem auf die veränderte Strategie in Großbritannien sowie die neuen Aktivitäten in China und Indien. Für das laufende Jahr bestätigt Ederer seine bisherigen Vorgaben, wonach das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) „neutral“ bis „positiv“ sein soll. Zur Einordnung: 2015 kam Voxeljet noch auf einen EBITDA-Verlust von 6,43 Mio. Euro. Angesichts von zu erwartenden Abschreibungen zwischen 3 und 4 Mio. Euro wird das allerdings noch nicht reichen, um unterm Strich Gewinne zu erzielen. Doch spätestens ab 2018 sollten die Friedberger Geld verdienen. Eine Trumpfkarte bleiben die soliden Bilanzrelationen: Die Eigenkapitalquote beträgt fast 88 Prozent – bei einem Nettofinanzguthaben von 31,6 Mio. Euro. Der Buchwert je Aktie beträgt immerhin 3,30 Euro. Das macht die Voxeljet-Aktie zwar noch längst nicht zum Sonderangebot, sogt aber zumindest für ein gewisses Airbag-Feeling. Der Auftragsbestand umfasst momentan neun 3D-Drucker im Gegenwert von insgesamt 5,61 Mio. Euro. Damit dürfte klar sein, dass Voxeljet keine Geräte für den Heimgebrauch herstellt, sondern sich auf den professionellen Einsatz fokussiert. Ebenfalls interessant: Rund die Hälfte der Erlöse stammen mittlerweile aus dem Dienstleistungsgeschäft, wo Voxeljet – in Deutschland, Großbritannien und den USA – Prototypen und Kleinserien auf eigenen Druckanlagen im Kundenauftrag herstellt. Für sehr risikobereite Anleger ist der Titel eine Wette wert.

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021e
Umsatzerlöse1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge3 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer:

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2022e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,00 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '20e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    

 



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.