AIXA
Aixtron
Anteil der Short-Position: 14,71%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 11,21%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 10,83%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 8,39%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 6,52%
CAP
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 6,51%
SKB
Koenig & Bauer
Anteil der Short-Position: 6,04%
GBF
Bilfinger Berger
Anteil der Short-Position: 5,51%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 3,81%
WDI
WireCard
Anteil der Short-Position: 3,63%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 3,40%
TEG
TAG Immobilien
Anteil der Short-Position: 3,21%
SANT
S+T (Z.REG.MK.Z.)...
Anteil der Short-Position: 2,93%
DBK
Deutsche Bank
Anteil der Short-Position: 2,68%
ZAL
ZALANDO
Anteil der Short-Position: 2,28%
SOW
Software AG
Anteil der Short-Position: 1,95%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 1,93%
B4B
METRO ST
Anteil der Short-Position: 1,89%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 1,70%
PSM
PROSIEBENSAT.1
Anteil der Short-Position: 1,41%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 1,33%
AT1
AROUNDTOWN EO-,01
Anteil der Short-Position: 1,24%
BC8
Bechtle
Anteil der Short-Position: 1,19%

Villeroy & Boch: Viel Spielraum gelassen

Zumindest für Dividendenfans ist die Aktie des SDAX-Aufsteigers Villeroy & Boch auf jeden Fall einen Blick wert. Für 2013 erhöht das Unternehmen die Ausschüttung um 0,02 Euro auf 0,42 Euro je Vorzugsaktie. Damit bringt es der Titel auf eine Rendite von immerhin 3,5 Prozent. Innerhalb des Small-Cap-Index nimmt der Titel damit einen Rang im oberen Viertel ein. Auch die Performance kann sich sehen lassen. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate verteuerte sich die Notiz bereits um rund 60 Prozent. Anleger, die jetzt noch einsteigen wollen, sollten also genau prüfen, was der auf die Bereiche Badezimmer (Fliesen und Keramik) sowie Tisch (Geschirr und Besteck) fokussierte Konzern an Potenzial zu bieten hat.

 

Villeroy & Boch VZ  Kurs: 15,750 €

 

Umsatzmäßig lief es 2013 nicht sonderlich gut. Selbst das zuletzt auf ein Plus von zwei Prozent gekappte Erlösziel hat die Gesellschaft verfehlt. Letztlich trat Villeroy & Boch mit Umsätzen von 745 Mio. Euro im vergangenen Jahr auf der Stelle. Während sich Deutschland sehr passabel entwickelte, gingen die Zahlen in den krisengeplagten Ländern Niederlanden, Frankreich und Italien deutlich nach unten. Immerhin: Für 2014 peilt Vorstandschef Frank Göring ein Umsatzplus von drei bis fünf Prozent an. Treiber sollen unter anderem die Wachstumsregionen in Russland und Asien sein. Deutlich überzeugender wirkt auf die Börsianer derweil die Ergebnisentwicklung. Das für 2013 versprochene EBIT-Wachstum von mehr als fünf Prozent hat die Firma aus Mettlach im Saarland klar eingelöst. Schließlich kam der Gewinn vor Zinsen und Steuern um 17 Prozent auf 36 Mio. Euro voran. Die Sondererträge aus dem Verkauf einer Immobilie in Schweden sind hier noch gar nicht eingerechnet. Unterm Strich verbesserte sich das Ergebnis je Aktie damit von 0,58 auf 0,93 Euro. Viel Spielraum für Interpretationen lässt Firmenlenker Göring in seinem Ergebnisausblick. „Beim operativen Ergebnis rechnen wir mit einem Zuwachs, der leicht über der prognostizierten Umsatzsteigerung von 5 Prozent liegen wird.“ Hinzu kommen  auch 2014 wieder Sondererträge aus dem skandinavischen Werksgelände in Gustavsberg.

 

  Kurs: 0,000 €

 

Bewertungsmäßig liegen Villeroy & Boch sowie die – aus heimischer Sicht am ehesten vergleichbare – WMF-Aktie relativ dicht zusammen. Beide Gesellschaften werden etwa mit dem Doppelten des Buchwerts gehandelt. Pluspunkte kann Villeroy & Boch bei der Dividendenrendite sammeln. Dafür ist das KGV um einiges höher als bei WMF. Bewertungsalarm droht von dieser Seite aber auch nicht, denn ein Multiple von 13,4 auf den für 2015 zu erwartenden Gewinn ist wohl nicht überzogen. Wichtig ist allerdings, dass Villeroy & Boch auch von der Umsatzseite wieder Unterstützung erhält. Nur mit Produktivitätsfortschritten wird das Unternehmen auf Dauer nicht auskommen. Per saldo bietet der Anteilschein von Villeroy & Boch aber noch immer ein faires Einstiegsniveau, und als Dividendenwert passt das Papier auch gut in ein eher konservatives Depot.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Villeroy & Boch VZ
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
765723 15,750 Kaufen 442,41
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
12,50 11,93 1,018 21,74
KBV KCV KUV EV/EBITDA
2,48 210,67 0,52 8,593
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,60 0,60 3,81 27.03.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
22.04.2020 18.07.2019 21.10.2019 06.02.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
5,26% 12,90% -1,56% 18,42%
    

 

Foto: Villeroy & Boch AG



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.

Leave a Reply