ECV
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 12,74%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 10,77%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 9,82%
SANT
S+T (Z.REG.MK.Z.)...
Anteil der Short-Position: 7,39%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 5,61%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 5,34%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 5,26%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 4,27%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 4,00%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 2,22%
DRW8
DRAEGERWERK ST.A....
Anteil der Short-Position: 2,01%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 1,96%
ZO1
ZOOPLUS
Anteil der Short-Position: 1,88%
RAA
Rational
Anteil der Short-Position: 1,71%
TUI1
TUI
Anteil der Short-Position: 1,69%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 1,63%
EVD
CTS EVENTIM
Anteil der Short-Position: 1,38%
AEIN
ALLGEIER
Anteil der Short-Position: 0,96%
ARL
Aareal Bank
Anteil der Short-Position: 0,78%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 0,70%
HEI
HeidelbergCement
Anteil der Short-Position: 0,62%
5Y6
COMPASS PATHW SP.ADR
Anteil der Short-Position: 0,61%
CEC
CECONOMY ST
Anteil der Short-Position: 0,50%

Tintbright: Sensationell günstige China-Aktie

Es ist kaum zu glauben: Die Tintbright-Aktie hat ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von weniger als zwei und eine Dividendenrendite von fast zehn Prozent. Ungläubig rieben sich die Anleger ihre Augen, als am 30. April der Jahresabschluss des chinesischen Textilunternehmens veröffentlicht wurde. Sie mussten wohl erst genauer hinschauen, bevor sie begriffen: Schnäppchenalarm! Erst am folgenden Handelstag begann der Aktienkurs kräftig anzuziehen. Das Potenzial bleibt enorm.

Im umkämpften chinesischen Textilmarkt hat sich Tintbright frühzeitig mit Produktinnovationen und umweltfreundlichen Herstellungsmethoden dem gnadenlosen Preiskampf entzogen. Das Unternehmen ist ein wichtiger Player im reifen chinesischen Textilmarkt. In der Branche, in der rund ein Zehntel des chinesischen Bruttoinlandsproduktes erwirtschaftet wird, findet derzeit ein radikaler Ausleseprozess statt. Neue Firmen bekommen keine Betriebserlaubnis mehr und den kleinen wird das Leben schwer gemacht. Denn die Regierung in China macht nun endlich Ernst mit dem Umweltschutz und zwingt die Unternehmen, auf ökofreundliche Produktionsmethoden umzustellen. Die kleinen Firmen können sich diese kostspieligen Auflagen – besonders zur Abwasserreinigung – nicht leisten und geben häufig auf. Denn besonders für einfache Vorprodukte sinken die Weltmarktpreise. Die großen internationalen Abnehmer suchen sich Länder mit niedrigeren Löhnen, Sozial- und Umweltstandards.

Um dem zu entgehen, hat sich Tintbright erfolgreich von den billigen Massenproduzenten abgesetzt. So legte denn auch 2013 der Umsatz wieder zu. Sowohl durch höhere Absatzmengen als auch durch bessere Verkaufspreise stiegen die Erlöse um knapp vier Prozent auf 127 Mio. Euro. Unveränderte Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie niedrigere Zinsaufwendungen und Abgaben an den Fiskus ließen das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um gut vier Prozent auf 30,0 Mio. Euro und das Ergebnis um satte 14 Prozent auf 10,92 Euro je Aktie ansteigen. Wie beim Börsengang Ende Februar 2014 versprochen, schüttet Tintbright 15 Prozent vom Nettogewinn aus, was dem Anleger eine Dividende von 1,64 Euro beschert; und das ist erst der Anfang. „Diese Dividende ist als Basis für die langfristige Dividendenpolitik des Unternehmens zu verstehen“, sagt Tianzhun Zhao, Vorstandschef, Firmengründer und Großaktionär von Tintbright.

 

  Kurs: 0,000 €

 

Das Erfolgsrezept ist die Produktionstiefe, die den Kunden das One-Stop-Shopping erlaubt. Die Gesellschaft kauft Garne aus Baumwolle oder Synthetik und webt daraus Stoffe. Diese werden entweder als Rohwaren direkt an Kunden verkauft oder zu Premiumtextilien weiterverarbeitet. Durch Bedrucken, Färben und Nachbearbeiten wird die Funktionalität der Stoffe erhöht, so dass sie zum Beispiel antistatisch, antibakteriell, wasser-, öl- oder schmutzbeständig sind oder vor UV-Strahlen schützen. Dabei werden nicht nur selbst gewebte Stoffe, sondern auch zugekaufte oder vom Kunden gestellte verarbeitet. Zu etwa gleichen Teilen kaufen Konsumgüterhersteller und lokale Händler bei dem in der südostchinesischen Provinz Fujian ansässigen Unternehmen. Den Service, dass Tintbright die Verantwortung für die Herstellung oder Beschaffung und den weiteren Produktionsprozess übernimmt, lassen sie sich etwas kosten. Schließlich müssen die Firmen nicht mit unterschiedlichen Lieferanten und Subunternehmern verhandeln und können ihre Produkte schneller auf den Markt bringen.

Um den Wachstumskurs fortzusetzen, will Tintbright – wie schon im vergangenen Jahr – in die Erweiterung der Kapazitäten investieren. Bei der Tochtergesellschaft Sanrong Printing entsteht ein neues Produktionsgebäude mit mehr als 2000 Quadratmetern Nutzfläche, das Platz für 34 neue Maschinen zum Färben bietet. Damit erhöhen sich die Färbekapazitäten um 37 Prozent auf rund 220 Millionen Meter pro Jahr. Durch einen effizienteren Produktionsprozess verringern sich zudem die Kosten. „Entsprechend erwarten wir eine geringfügige Verbesserung der Margen“, sagt Zhao. „Da das Produktionsgebäude bereits errichtet wurde und die neuen Maschinen nur eine kurze Einrichtungsphase benötigen, kann die neue Produktion bereits Mitte Mai in Betrieb genommen werden.“ Im nächsten Schritt plant Tintbright dann, die Druckkapazitäten zu erhöhen. Darüber hinaus wird das Distributionsnetzwerk erweitert. In den kommenden beiden Jahren sollen Verkaufsbüros in den – für die Textilindustrie wichtigen – benachbarten Provinzen Guangdong und Shanghai aufgebaut werden.

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2015 2016 2017 2018 2019 2020e 2021e
Umsatzerlöse1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge3 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer:

 

Der Optimismus des Managements zeigt sich nicht nur in der Investitionsplanung. Um zehn Prozent, so Zhao, will Tintbright 2014 wachsen. „Durch die zunehmende Fokussierung auf den margenstärkeren Bereich der Stoffverarbeitung und -veredelung sowie die leichte Reduzierung der Produktionskosten in den neuen Produktionsanlagen“, erläutert Zhao weiter, „bleibt die Margenentwicklung trotz des wachsenden Preisdrucks voraussichtlich konstant hoch.“ In Zahlen ausgedrückt erwartet er 2014 eine EBT-Marge (Ergebnis vor Steuern in Relation zum Umsatz) zwischen 22 und 24 Prozent. Im vergangenen Jahr betrug sie 23,1 Prozent.

Warum wird so eine erfolgversprechende Aktie nun zu Schleuderpreisen verhökert? Ist die Geschichte zu schön, um wahr zu sein? Zum einen ist das Image chinesischer Unternehmen derzeit ziemlich ramponiert. Zum anderen ist Tintbright noch weitgehend unbekannt. Beinahe unter Ausschluss der Öffentlichkeit brachte die BankM das Unternehmen im Rahmen eines „Safe IPO“ – also ohne Kapitalerhöhung – am 27. Januar 2014 an die Börse. Der Preis war mit knapp über 10 Euro so bemessen, dass es für die Altaktionäre keinen Anreiz gab, zu verkaufen. Damit überhaupt ein Börsenhandel Zustande kommt, hat die BankM Zugang zu bis zu 15 Prozent der Aktien von Pre-IPO-Investoren, die sich verpflichtet haben, nur über das Frankfurter Geldhaus zu verkaufen. Aufgrund des steigenden Interesses der Anleger – so die Kalkulation von Stewens – sollten die Kurse stetig anziehen. Und seine Rechnung geht auf. Inzwischen notiert die Tintbright-Aktie bei über 17 Euro und ist immer noch ein Schnäppchen. Trotzdem gilt: Investments in China-Aktien sind – trotz der günstigen Bewertung – mit einem hohen Risiko verbunden. Dementsprechend sollte der Depotanteil gewählt werden.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2022e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,000 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '20e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    

 

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