LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 12,42%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 10,73%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 8,01%
NDA
Aurubis
Anteil der Short-Position: 6,81%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 6,64%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 5,45%
CAP
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 5,27%
KCO
Klöckner &
Anteil der Short-Position: 5,14%
SKB
Koenig & Bauer
Anteil der Short-Position: 4,78%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 4,57%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 4,03%
AR4
AURELIUS EQ.OPP.
Anteil der Short-Position: 3,86%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 3,56%
CEC
Metro
Anteil der Short-Position: 3,27%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 3,23%
PSM
PROSIEBENSAT.1
Anteil der Short-Position: 3,16%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 2,90%
WDI
WireCard
Anteil der Short-Position: 1,57%
OSR
OSRAM LICHT
Anteil der Short-Position: 1,39%
FTK
FLATEX
Anteil der Short-Position: 1,11%
WAC
Wacker Neuson
Anteil der Short-Position: 0,91%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 0,69%
RHM
Rheinmetall
Anteil der Short-Position: 0,53%

Ströer Media: Höchste Zeit für einen Blick auf diese Aktie

Vor genau drei Jahren startete Ströer Media an der Börse. Für Anleger, die damals zugriffen und den Titel noch immer im Depot haben, war der Werbeflächenanbieter bislang kein gutes Investment. Zwar ging es nach dem Start am 15. Juli 2010 zu 20 Euro zunächst bis auf 27 Euro in der Spitze, doch dann folgte ein deftiger Absturz. Mitte Mai 2012 notierte der SDAX-Titel zuletzt in zweistelligen Kursregionen. Für 2011 und 2012 mussten die Kölner unterm Strich rote Zahlen ausweisen. Einziger Trost: Im operativen Geschäft war die Gesellschaft stets profitabel. Doch die Digitalisierung der Werbung hatte auch für Ströer enorme Konsequenzen. So finden sich auch heute noch klassische Werbeplakate an vielen Straßen. Doch die Werbekunden setzen zunehmend auf bewegte Bilder. Daher musste Ströer an Ballungszentren wie Einkaufscentern, Bahnhöfen oder Flughäfen kräftig in Bildschirme und Infoscreens investieren.

Zudem hat der Vorstand mehrere Online-Werbevermarkter in Deutschland übernommen. Nun setzte Ströer Media noch einen drauf und stieg mit 53 Prozent bei der auf den osteuropäischen Markt fokussierten Ballroom Goup ein. „Wir sind damit auch international auf dem Weg zum ersten voll integrierten Premium-Vermarkter“, sagt Ströer Media-Vorstandsmitglied Christian Schmalzl. Zum Kaufpreis für die Ballroom-Anteile schweigt sich Ströer aus. Das Unternehmen erreichte im Vorjahr einen Umsatz von etwa 30 Mio. Euro. An der Börse werden die jüngsten Aktivitäten des Spezialisten für Außenwerbung aber positiv gesehen. So zog der Kurs in den vergangenen vier Wochen bereits um etwa zehn Prozent an.

Ströer  Kurs: 69,950 €

 

Nun kommt es darauf, dass sich der jüngste Kursaufschwung als nachhaltig erweist. Im Idealfall meistert die Notiz demnächst die Barriere bei 9,50 Euro. Spätestens hier legte die Notiz im vergangenen Jahr immer wieder den Rückwärtsgang ein. Die Analysten von Hauck & Aufhäuser trauen dem Papier allerdings viel mehr zu und veranschlagen den fairen Wert auf 14 Euro. Das wäre ein Potenzial von immerhin gut 60 Prozent. Für SDAX-Verhältnisse ist das eine klare Ansage. Voraussetzung ist allerdings, dass die Fortschritte bei Ströer sich nun endlich auch in entsprechend guten Zahlen zeigen. Dabei hängt das Unternehmen naturgemäß an der Entwicklung der Werbebudgets – und somit letztlich an der Konjunktur. Neue wichtige Märkte für Ströer sind Türkei und Polen. Risiken sind also durchaus vorhanden. Dafür ist die Aktie relativ moderat bewertet – zumindest gemessen am Umsatz und der operativen Ergebnisausbeute.

Der Börsenwert beträgt rund 418 Mio. Euro. Firmengründer Udo Müller und Dirk Ströer halten zusammen gut 54 Prozent der Anteile. Der Rest befindet sich im Streubesitz. Grundsätzlich Ströer gehört damit also in die Gattung der Inhabergeführten Unternehmen. Normalerweise mögen die Börsianer solche Firmen: Fielmann, Sixt, Krones oder Drägerwerk sind gute Beispiele. Bei Ströer hat sich der Familienbonus bislang als unberechtigt erweisen. Nun könnte es aber an der Zeit sein, auch mal einen Blick auf die Ströer-Aktie zu werfen. Drei Jahre nach dem IPO hat sich der Konzern mächtig gewandelt.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Ströer
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
749399 69,950 Kaufen 3.954,03
KGV 2020e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
25,44 30,72 0,823 89,61
KBV KCV KUV EV/EBITDA
8,23 9,28 2,50 10,954
Dividende '18 in € Dividende '19e in € Div.-Rendite '18
in %
Hauptversammlung
2,00 1,50 2,86 19.06.2019
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
14.05.2019 08.08.2019 13.11.2019 27.03.2019
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,52% 15,83% 65,84% 52,40%
    

 

Foto: Ströer Media AG



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.

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