SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 13,83%
CAP
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 10,40%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 8,35%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 7,70%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 7,32%
WDI
WireCard
Anteil der Short-Position: 7,11%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 6,56%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 6,04%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 5,91%
COK
Cancom IT Systeme
Anteil der Short-Position: 5,43%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 4,90%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 4,64%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 4,19%
FNTN
FREENET
Anteil der Short-Position: 3,91%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 2,38%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 2,31%
EVD
CTS EVENTIM
Anteil der Short-Position: 1,89%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 1,62%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 1,56%
CBK
Commerzbank
Anteil der Short-Position: 1,16%
CEC
CECONOMY ST
Anteil der Short-Position: 1,08%
B5A
Bauer
Anteil der Short-Position: 0,92%
LPK
LPKF Laser & Electr.
Anteil der Short-Position: 0,70%

SNP Schneider-Neureither: Zweite Chance

Im Februar/März 2020 hätte wohl niemand gedacht, dass es die Aktie von SNP Schneider-Neureither & Partner nochmal für Kurse um 40/50 Euro geben würde. Doch selbst ein wachstumsstarkes Software-Unternehmen wie SNP kommt im Zuge von Corona nicht ungeschoren davon. Und so mussten die Heidelberger Ende April die Umsatz- und EBIT-Prognosen einihermaßen deutlich stutzen: Demnach liegt die neue Messlatte für 2020 bei Erlösen zwischen 145 und 170 Mio. Euro und einer EBIT-Marge im mittleren einstelligen Prozentbereich. Grob überschlagen käme die SDAX-Gesellschaft im laufenden Jahr so auf ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von rund 8 Mio. Euro. Das sind mehr als 5 Mio. Euro weniger als ursprünglich zu vermuten war. Abgerechnet wird zwar erst im traditionell wichtigen Schlussviertel, aber die jetzt vorgelegten Resultate für das – eher als schwach zu erwartende – zweite Quartal zeigen schon mal in die richtige Richtung: So verbesserte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern von minus 2,6 Mio. auf minus 0,9 Mio. Euro, wobei der ungewöhnlich hohe Vorjahresverlust mit Schwierigkeiten in den USA sowie einem mit Verspätung angelaufenen Großprojekt im DACH-Raum zu erklären war.

 

SNP Schneider-Neureither  Kurs: 55,000 €

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020e
Umsatzerlöse1 23,54 30,48 56,24 80,69 122,34 130,98 145,19 161,00
EBITDA1,2 -1,97 2,37 5,84 6,86 3,27 2,30 15,14 16,50
EBITDA-Marge3 -8,37 7,78 10,38 8,50 2,67 1,76 10,43 10,25
EBIT1,4 -2,71 1,44 4,58 5,73 -0,51 -2,55 7,00 8,40
EBIT-Marge5 -11,51 4,72 8,14 7,10 -0,42 -1,95 4,82 5,22
Jahresüberschuss1 -2,32 1,03 2,55 4,21 -2,67 -1,62 2,26 4,90
Netto-Marge6 -9,86 3,38 4,53 5,22 -2,18 -1,24 1,56 3,04
Cashflow1,7 -3,18 1,41 1,16 0,65 -7,48 3,33 -5,09 3,90
Ergebnis je Aktie8 -0,65 0,27 0.69 0,95 -0,47 -0,26 0,35 0,75
Dividende8 0,06 0,10 0,26 0,34 0,00 0,00 0,00 0,20
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

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1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: Rödl & Partner

 

Insgesamt steht nun zum Halbjahr ein Betriebsverlust von rund 4,9 Mio. Euro zu Buche. Die Aufholjagd kann also beginnen, und der Vorstand zeigt sich zuversichtlich. „Die Treiber unseres Geschäftsmodells sind unverändert intakt. Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die globalisierte Weltwirtschaft werden den Megatrend zur Digitalisierung ganzer Geschäftsmodelle verstärken“, sagt CEO Andreas Schneider-Neureither. Dabei bietet SNP Software an, die für umfangreiche Transformationsprozesse innerhalb der IT-Strukturen von Unternehmen verwendet wird. Lukratives Geschäft verspricht insbesondere die Implementierung von SAP S/4HANA gemeinsam mit dem ebenfalls börsennotierten Kooperationspartner All For One Group.

Die Analysten von Warburg Research siedeln das Kursziel für die SNP-Aktie zurzeit bei 60 Euro an. Der aktuelle Börsenwert beträgt rund 330 Mio. Euro. Insbesondere mit Blick auf die für 2021 und 2022 zu erwartenden kräftigen Ergebnissteigerungen lässt sich dagegen überhaupt nichts sagen. Also: Wer 2019 die Rally bei SNP verpasst hat, findet derzeit ein gutes Niveau für den Neueinstieg. Daran ändert auch die kurzerhand beschlossene kleine Kapitalerhöhung nichts, durch die sich die Aktienzahl um rund neun Prozent erhöhen wird. Im Gegenzug fließen dem Unternehmen rund 28 Mio. Euro zu.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
SNP Schneider-Neureither
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
720370 55,000 Kaufen 396,68
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
34,38 35,63 0,965 151,52
KBV KCV KUV EV/EBITDA
6,15 - 2,73 29,225
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,20 0,00 30.06.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
30.04.2020 07.08.2020 30.10.2020 30.03.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
15,84% 13,64% 11,11% 134,54%
    

 

Foto: Clipdealer


 

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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.