SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 13,83%
CAP
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 10,40%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 8,35%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 7,70%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 7,32%
WDI
WireCard
Anteil der Short-Position: 7,11%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 6,56%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 6,04%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 5,91%
COK
Cancom IT Systeme
Anteil der Short-Position: 5,43%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 4,90%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 4,64%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 4,19%
FNTN
FREENET
Anteil der Short-Position: 3,91%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 2,38%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 2,31%
EVD
CTS EVENTIM
Anteil der Short-Position: 1,89%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 1,62%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 1,56%
CBK
Commerzbank
Anteil der Short-Position: 1,16%
CEC
CECONOMY ST
Anteil der Short-Position: 1,08%
B5A
Bauer
Anteil der Short-Position: 0,92%
LPK
LPKF Laser & Electr.
Anteil der Short-Position: 0,70%

SLEEPZ: Getestet und für gut befunden

Vor ziemlich genau zwei Jahren auf der Small-Cap-Konferenz der DVFA in Frankfurt stellte Oliver Borrmann den verdutzten Investoren seine Pläne vor, wie er aus der – letztlich am Kapitalmarkt gescheiterten – Venture Capital-Gesellschaft bmp Holding eine veritable E-Commerce-Gesellschaft mit Fokus auf Bettwaren, also in erster Linie Matratzen, formen will. Keine Frage: Den Weg dorthin hatte sich bmp-Vorstand Borrmann, mittlerweile firmiert die Gesellschaft unter dem Namen SLEEPZ, sicherlich weniger holprig vorgestellt. Ein wenig überspitzt formuliert und brutal abgekürzt, lautete der Plan in etwa so: Das noch vorhandene Restportfolio aus dem Mediensektor wird so schnell wie möglich verkauft, um mit dem Geld neue Beteiligungen aus dem Bereich Schlafwelten einzugehen. Parallel dazu wurde die Eigenmarke Grafenfels aus der Taufe gehoben, um aus ihr eine der „Top Matratzen-Marken in Europa” zu formen (siehe dazu den Beitrag von boersengefluester.de HIER).

Beschleunigen sollte das Geschäft mit Grafenfels-Matratzen unter anderem positive Benotungen in den einschlägigen Testmagazinen. Klingt alles super dynamisch. Doch die Investoren hatten ihre Zweifel an der Umsetzung, auch wenn Matratzen-Start ups in den USA mit ähnlichen Vertriebsmodellen schon damals auf gigantische Bewertungen kamen. Tatsächlich lief die Entwicklung von bmp auch sehr viel schleppender als gedacht, zumal sich die Berliner den Ring mit namhaften und potenten Wettbewerbern teilen. Zwischenzeitlich sah es sogar bedenklich schlecht aus um bmp. Die Gesellschaft musste eine Verlustanzeige machen, derweil krachte der Aktienkurs auf immer neue Tiefs. Kein Wunder: Mit Matratzen der Marke Grafenfels erzielte das Unternehmen im vergangenen Jahr Umsätze von gerade einmal 100.000 Euro – bei einem Verlust von mehr als 800.000 Euro.

 

  Kurs: 0,000 €

 

Doch in dieser Situation zeigte Borrmann Kämpferqualitäten und holte mit Heliad Equity Partners und dem italienischen Matratzenhersteller Alessanderx neue Investoren an Bord. Zudem setzte die Gesellschaft eine Kapitalherabsetzung im Verhältnis 3:1 um. Immerhin: Seit Anfang Mai 2017 reüssiert die Investmentstory von SLEEPZ auch an Börse vorsichtig, wenngleich die Marktkapitalisierung mit 16,5 Mio. Euro noch auf Bonsaiformat daherkommt. Jedenfalls erkennen die Investoren die Perspektive, so wie sie Borrmann auf der jüngsten Hauptversammlung am 18. August 2017 gezeigt hat – die Präsentation kann man sich als Anleger HIER herunterladen. Noch ist SLEEPZ ein super riskantes Investment und das Unternehmen hat weiteren Kapitalbedarf. Dessen sollten sich Anleger bewusst sein. „SLEEPZ erstellt derzeit einen Börsenzulassungsprospekt, um ab November 2017 eine Barkapitalerhöhung mit Bezugsrecht durchführen zu können. Das Volumen steht noch nicht fest, könnte sich aber im Rahmen 3 bis 6 Mio. Euro bewegen”, schreiben die Analysten von Montega Research aus Hamburg in ihrer neuesten Studie.

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Losgelöst davon gibt es – zumindest was Grafenfels-Matratzen angeht – tatsächlich eine wichtige Neuigkeit: So hat die Stiftung Warentest in ihrer aktuellen Ausgabe 19 Matratzen ausgiebig getestet und das Einsteigermodell Grafenfels Weiss (ab 279 Euro) gleich mit der Note 2,5 bewertet. Ein bessere Werbung hätte sich Borrmann – so kurz vor seiner Präsentation auf der diesjährigen DVFA Herbstkonferenz am 5. September in Frankfurt – kaum vorstellen können. Welchen Einfluss positive Testberichte haben können, macht schließlich der Medienhype um die Bodyguard-Matratze von bett1.de vor.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,000 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,000
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020e
Umsatzerlöse1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge3 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer:

 

Foto: Grafenfels Manufaktur GmbH

 



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.