ECV
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 13,38%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 4,31%
FNTN
FREENET
Anteil der Short-Position: 4,15%
COK
Cancom IT Systeme
Anteil der Short-Position: 4,06%
DWNI
Deutsche Wohnen
Anteil der Short-Position: 3,18%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 3,16%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 2,95%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 2,92%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 2,21%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 1,81%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 1,75%
KCO
Klöckner &
Anteil der Short-Position: 1,61%
LPK
LPKF Laser & Electr.
Anteil der Short-Position: 1,52%
H24
HOME24 INH
Anteil der Short-Position: 1,45%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 1,39%
ZO1
ZOOPLUS
Anteil der Short-Position: 1,08%
RAA
Rational
Anteil der Short-Position: 0,78%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 0,70%
TMV
TEAMVIEWER INH
Anteil der Short-Position: 0,68%
VBK
VERBIO
Anteil der Short-Position: 0,59%
HOT
Hochtief
Anteil der Short-Position: 0,58%
F3C
SFC Energy
Anteil der Short-Position: 0,52%
DEZ
Deutz
Anteil der Short-Position: 0,50%

Schaltbau Holding: Was geht denn da bloß ab?

Im Leben nicht hätten wir gedacht, dass die Schaltbau Holding zwei Monate nach ihrer ohnehin schon krassen Gewinnwarnung von Anfang September die Messlatte für 2016 nochmals rapide senken muss. Demnach kalkuliert der Münchner Verkehrstechnikkonzern für das laufende Jahr nur noch mit Erlösen von 500 Mio. Euro sowie einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 10,2 Mio. Euro. Der Überschuss dürfte auf 5,4 Mio. Euro schmelzen, so dass nach Abzug der Anteile Dritter ein Ergebnis je Aktie von 0,28 Euro stehen bleiben soll. Demnach würde nicht einmal ein Drittel des Konzerngewinns auf die Aktionäre der Schaltbau Holding AG entfallen. Zur Einordnung: Ins Jahr gestartet war Schaltbau mit einer Ergebnisprognose von 27,3 Mio. Euro, die dann im September auf 11,0 Mio. Euro gekappt wurde – nun also 5,4 Mio. Euro. Das sind gerade einmal 20 Prozent des ursprünglich erhofften Überschusses.

Als wesentliche Gründe für die Erosion führt der Vorstand ein ganzes Bündel an Hiobsbotschaften an: Im wichtigen Chinageschäft gab es im vierten Quartal einen regelrechten Umsatzeinbruch. Zudem entwickeln sich die Bereiche Mobile Verkehrstechnik (Türsysteme, Inneneinrichtungen, Kommunikationssysteme für Schienenfahrzeuge) als auch der Absatz von Bremsen schlechter als erwartet. Um gegenzusteuern, setzt Vorstandssprecher Jürgen Cammann auf ein Restrukturierungsprogramm. Außerdem wird die Dividende für 2016 gestrichen. Keine besonders populäre Maßmahme, in dieser Situation wohl aber angemessen. Für das kommende Jahr kalkuliert Cammann dann mit Erlösen von 550 Mio. Euro und einem EBIT von 27,5 Mio. Euro. Damit würde das 2017erBetriebsergebnis um etwa 10 Mio. Euro unter den bisherigen Erwartungen der Analysten liegen.

 

  Kurs: 0,000 €

 

Keine Frage: Mit unserem Bericht vom Oktober 2016, wonach die Schaltbau-Aktie bereits wieder eine Chance für antizyklische Investoren sei, kamen wir zu früh. Trotzdem scheint es boersengefluester.de auch nicht besonders clever zu sein, jetzt weiter auf den Small Cap einzuprügeln. Der Börsenwert beträgt gerade einmal knapp 161 Mio. Euro. Das entspricht dem Niveau von vor fast genau vier Jahren. Selbst unter Berücksichtigung der Netto-Finanzschulden von 181 Mio. Euro (inklusive Pensionsrückstellungen) würde Titel mit dem 12,4fachen des für 2017 zu erwartenden EBIT gehandelt. Das „normale“ KGV auf Basis der Ergebnisprognose für 2017 beträgt rund 13. Auch das halten wir für eine faire Relation, selbst wenn das Vertrauen in die Prognosequalitäten des Unternehmens erst einmal futsch ist. Andererseits: Wer sich 2003/04, als die Münchner mit ganz erheblichen Problemen und tiefroten Zahlen zu kämpfen hatten, ein paar Schaltbau-Aktien ins Depot legte, wurde in den Folgejahren für seine Risikobereitschaft reichlich entschädigt. Auch wenn es gerade weh tut: Auf Sicht von zwölf Monaten überwiegen bei dieser Aktie unserer Meinung nach klar die Chancen.

 

Schaltbau

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2022e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,00 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '20e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021e
Umsatzerlöse1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge3 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer:


Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.