EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 12,09%
CAP
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 10,40%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 9,05%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 7,79%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 7,51%
WDI
WireCard
Anteil der Short-Position: 7,49%
DEQ
Deutsche EuroShop
Anteil der Short-Position: 7,45%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 7,15%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 5,91%
COK
Cancom IT Systeme
Anteil der Short-Position: 5,31%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 5,02%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 5,01%
TEG
TAG Immobilien
Anteil der Short-Position: 4,56%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 4,26%
FNTN
FREENET
Anteil der Short-Position: 3,95%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 3,95%
GLJ
GRENKE
Anteil der Short-Position: 3,14%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 2,94%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 1,80%
B5A
Bauer
Anteil der Short-Position: 0,92%
SHF
SNP SCHNEID.-NEUR...
Anteil der Short-Position: 0,80%
LPK
LPKF Laser & Electr.
Anteil der Short-Position: 0,63%
CON
Continental
Anteil der Short-Position: 0,57%

SBF: Ziemlich zügig unterwegs

Ein heißer Insidertipp aus dem Spezialwertesegment ist SBF schon längst nicht mehr. Dafür hat Vorstand Rudolf Witt den Wandel von der Turnaround- zur Wachstumsstory einfach schon zu häufig auf Kapitalmarktkonferenzen präsentiert. Freilich mit großem Erfolg: Immerhin bewegt sich die Aktie des Anbieters von Beleuchtungssystemen für den Innenraum von Schienenfahrzeugen mit Kursen nördlich von 10 Euro mittlerweile auf einem Niveau, was zu Jahresbeginn wohl kaum jemand für möglich gehalten hätte. Dabei liefert die Gesellschaft bereits seit einigen Quartalen beständig gute Zahlen. Die Neubewertung ist fundamental also untermauert. Zuletzt hatte boersengefluester.de den Titel Mitte Februar (HIER) vorgestellt.

Höchste Zeit also für ein kompaktes Update: Nach sechs Monaten 2020 hat SBF mit knapp 10 Mio. Euro annähernd die Hälfte des für das Gesamtjahr avisierten Umsatzes von 21,6 Mio. Euro erreicht. Der Gewinn nach Steuern kletterte von 0,95 auf 1,69 Mio. Euro, was ebenfalls locker im Rahmen der Erwartungen liegt. Für das Gesamtjahr liegt die Messlatte beim Ergebnis bei rund 3,4 Mio. Euro. Ebenfalls gut im Plan agiert die Gesellschaft bei der operativen Marge, die im Gesamtjahr bei etwas oberhalb von 20 Prozent angesiedelt sein dürfte. Zum Halbjahr beträgt die Relation von Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) runde 22 Prozent. „Das Geschäftsmodell von SBF zeigt sich weiterhin robust gegenüber den coronabedingten gesamtwirtschaftlichen Verwerfungen. Zwar beobachten wir vereinzelt, dass Auftraggeber Bestellungen etwas verspätet abrufen. Dennoch sollten wir die positive Geschäftsentwicklung auch im zweiten Halbjahr weiter fortsetzen“, sagt CEO Witt im frisch vorgelegten Zwischenbericht.

 

SBF  Kurs: 10,600 €

 

Ansonsten bestätigt der Manager die Planungen für eine geografische Expansion – insbesondere Richtung USA. Entsprechende Übernahmen werden dem Vernehmen nach geprüft. Ein schlagendes Argument für die SBF-Aktie ist der übergeordnete Zyklus mit seiner globalen Ausweitung der Investitionen in den Bahnsektor. Solche Pläne sind über mehrere Jahre angelegt und werden nicht durch Ereignisse wie Corona über Bord geworfen. Arrangieren müssen sich Anleger jedoch damit, dass sich der aktuelle Börsenwert bereits auf 81,5 Mio. Euro türmt. Um auf ein KGV 15 zu kommen, müsste SBF mittlerweile bereits fast 5,5 Mio. Euro verdienen. Dafür müssen Anleger vermutlich bis ins Jahr 2023 schauen, mit viel Fortune reicht womöglich 2022. Trotzdem: Für einen Nebenwert ist das ein arg langer Horizont. Neukäufe bieten sich da nur selektiv an. Angesichts des starken Momentums bleibt der im Münchner Spezialsegment m:access gelistete Titel aber zumindest haltenswert.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
SBF
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
A2AAE2 10,600 Halten 83,14
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
23,56 12,02 1,852 -80,65
KBV KCV KUV EV/EBITDA
5,11 29,00 4,93 20,400
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00 08.07.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
28.07.2020 23.03.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
14,33% 74,23% 219,28% 273,24%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020e
Umsatzerlöse1 0,25 0,31 0,29 21,46 19,53 14,70 16,87 21,60
EBITDA1,2 -2,29 -1,25 -0,89 1,55 2,37 2,21 4,09 4,70
EBITDA-Marge3 -916,00 -403,23 -306,90 7,22 12,14 15,03 24,24 21,76
EBIT1,4 -12,58 -3,97 -4,99 0,71 1,67 1,58 3,42 3,75
EBIT-Marge5 -5.032,00 -1.280,65 -1.720,69 3,31 8,55 10,75 20,27 17,36
Jahresüberschuss1 -13,16 -3,97 -5,46 -0,04 1,36 1,39 3,01 3,45
Netto-Marge6 -5.264,00 -1.280,65 -1.882,76 -0,19 6,96 9,46 17,84 15,97
Cashflow1,7 -2,87 -1,24 -1,37 1,26 1,93 1,55 2,87 3,20
Ergebnis je Aktie8 -1,68 0,51 -0.70 0,00 0,17 0,18 0,38 0,44
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

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1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: Schneider + Partner

 



 

Foto:Björn Habel auf Pixabay


 

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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.