ECV
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 12,74%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 10,77%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 9,82%
SANT
S+T (Z.REG.MK.Z.)...
Anteil der Short-Position: 7,39%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 5,61%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 5,34%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 5,26%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 4,27%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 4,00%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 2,22%
DRW8
DRAEGERWERK ST.A....
Anteil der Short-Position: 2,01%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 1,96%
ZO1
ZOOPLUS
Anteil der Short-Position: 1,88%
RAA
Rational
Anteil der Short-Position: 1,71%
TUI1
TUI
Anteil der Short-Position: 1,69%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 1,63%
EVD
CTS EVENTIM
Anteil der Short-Position: 1,38%
AEIN
ALLGEIER
Anteil der Short-Position: 0,96%
ARL
Aareal Bank
Anteil der Short-Position: 0,78%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 0,70%
HEI
HeidelbergCement
Anteil der Short-Position: 0,62%
5Y6
COMPASS PATHW SP.ADR
Anteil der Short-Position: 0,61%
CEC
CECONOMY ST
Anteil der Short-Position: 0,50%

Phoenix Solar: Projekt Planungssicherheit

Immerhin: Die jüngsten Zahlen von Phoenix Solar kommen an der Börse ganz gut an – obwohl sie alles andere als eine positive Überraschung waren. Mit Erlösen von 139,24 Mio. Euro und einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 0,61 Mio. Euro wurden die ursprünglichen Prognosen ohnehin meilenweit verfehlt, aber auch die – nach einigen Auftragsverschiebungen – deutlich tiefer gehängten Ziele für 2016 hat das Photovoltaiksystemhaus nur an der unteren Seite der Range erreicht. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass überhaupt ein positives Betriebsergebnis herausgesprungen ist – erstmals seit 2010, als ein EBIT von 36,40 Mio. Euro in den Büchern stehen blieb. Angesichts des weiterhin tiefroten Finanzergebnisses blieb unterm Strich im vergangenen Jahr ein Fehlbetrag von 3,65 Mio. Euro stehen. Insbesondere aus Investorensicht fehlt es dem Unternehmen aus dem bayerischen Sulzemoos an einem Grundrauschen, um das schwer kalkulierbare Projektgeschäft – und Phoenix Solar fokussiert sich auf eher größere schlüsselfertige Installationen – zu glätten.

Doch das Problem ist erkannt. „Wir haben das genau im Blick und arbeiten daran, die benötigten Aufträge nicht nur für das laufende Geschäftsjahr 2017 hereinzuholen, sondern auch darüber hinaus – im Interesse geringerer Schwankungen und besserer Planungssicherheit“, sagt der Vorstandsvorsitzende Tim P. Ryan. Noch gibt es aber keine klaren Ansagen des ehemaligen TecDAX-Konzerns, wie eine Erweiterung der Geschäftsaktivitäten konkret aussehen könnte. Dabei hat Phoenix Solar erst vor wenigen Jahren das Handelsgeschäft abgeschnitten – hier zeigte die Gesellschaft zwar viel Umsatz, aber eben keine Marge. Denkbar wäre für boersengefluester.de etwa, dass der Bereich Betriebsführung und Wartung – diese Aktivitäten hatte Phoenix Solar 2014 an SMA Solar verkauft – wieder ausgebaut wird. Die kommenden Monate werden also spannend werden. Derweil kann sich der Ausblick für 2017 sehen lassen, auch wenn es wohl wieder nicht für ein positives Netto-Ergebnis reichen wird.

 

  Kurs: 0,000 €

 

Demnach stellt Finanzvorstand Manfred Hochleitner Erlöse zwischen 160 und 190 Mio. Euro sowie ein EBIT in einem Korridor von 1 bis 3 Mio. Euro in Aussicht. Ob sich noch weitere Projekte stemmen lassen, die über diese Umsatzgrößenordnung hinausgehen, hängt nicht zuletzt von der Kapitalausstattung ab. Und so überrascht es nicht, dass im Geschäftsbericht die Rede davon ist, dass es Überlegungen gibt, die Eigenkapitalausstattung zu stärken – auf Konzernebene agiert Phoenix Solar schließlich mit einem negativen Eigenkapital von 12,1 Mio. Euro. Die letzte Barkapitalerhöhung gab es 2010. Interessant sind solche Überlegungen auch, weil es keine dominanten Aktionärsgruppen gibt, die eine derartige Maßnahme vorab sichern könnten. Offiziell befinden sich 94,6 Prozent der Anteile im Streubesitz. Um mehr Transparenz zu erhalten, hatte sich das Unternehmen vor einigen Wochen direkt an seine Investoren gerichtet – siehe dazu auch unser Interview mit CFO Hochleitner HIER. Demnach gab es bislang 516 Antworten, was einer Rücklaufquote von etwa zwölf Prozent entspricht. Ziel der ungewöhnlichen Investor-Relations-Aktion war es auch, die Präsenzquote auf der Hauptversammlung am 20. Juni 2017 in Fürstenfeldbruck zu erhöhen. Summa summarum befindet sich Phoenix Solar auf einem guten Weg, auch wenn die Zahlen bestimmt noch nicht jedermanns Geschmack sind. Für risikobereite Investoren bleibt der Titel unserer Meinung nach aber eine Option.

 

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2022e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,000 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '20e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2015 2016 2017 2018 2019 2020e 2021e
Umsatzerlöse1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge3 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer:

 

Foto: pixabay



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.