CAP
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 12,06%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 11,22%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 9,27%
COK
Cancom IT Systeme
Anteil der Short-Position: 7,58%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 7,56%
DEQ
Deutsche EuroShop
Anteil der Short-Position: 7,52%
WDI
WireCard
Anteil der Short-Position: 7,20%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 6,74%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 6,71%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 6,19%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 4,91%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 4,53%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 4,09%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 3,63%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 3,45%
ZO1
ZOOPLUS
Anteil der Short-Position: 3,44%
GLJ
GRENKE
Anteil der Short-Position: 3,23%
DRW8
DRAEGERWERK ST.A....
Anteil der Short-Position: 2,50%
BVB
Borussia Dortmund
Anteil der Short-Position: 2,16%
EVD
CTS EVENTIM
Anteil der Short-Position: 2,00%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 1,60%
SHF
SNP SCHNEID.-NEUR...
Anteil der Short-Position: 1,21%
SAX
STROEER + KGAA
Anteil der Short-Position: 1,14%

Orad Hi-Tec: Dieser Ausblick hat es in sich

Erstmals im laufenden Jahr wagt sich Orad Hi-Tec Systems mit einer konkreten Prognose für 2014 an die Investoren. Und der Ausblick hat es gleich in sich: Immerhin stellt der Anbieter von Visualisierungssoftware für den Einsatz in TV-Studios einen Umsatz von 39 bis 40 Mio. Dollar sowie eine operative Marge von sechs bis acht Prozent in Aussicht. Demnach könnte die israelische Gesellschaft mit Börsennotiz im streng regulierten Frankfurter Prime Standard im laufenden Jahr ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen 2,34 und 3,20 Mio. Dollar erzielen. Zumindest im oberen Bereich entspricht das etwa dem Ertragsniveau der Jahre 2010 und 2011. Damals kostete der Anteilschein im Schnitt allerdings rund 2,50 Euro – also etwa um ein Drittel mehr als zurzeit. Der untere Abschnitt markiert etwa das 2009er-Ergebnis.

 

  Kurs: 0,000 €

 

2013 musste Orad bei Erlösen von 31,8 Mio. Dollar einen operativen Verlust von 1,6 Mio. Dollar ausweisen. Die Analysten von der VEM Aktienbank rechneten für Orad zuletzt mit einem 2014er-Umsatz von 36,6 Mio. Dollar sowie einem EBIT von 1,83 Mio. Dollar. Vor diesem Hintergrund ist der nun vorgelegte Ausblick eine positive Überraschung. Bereits vor wenigen Tagen hatte Orad einen Großauftrag von einem brasilianischen TV-Sender im Gesamtvolumen von annähernd 0,9 Mio. Dollar gemeldet. Und auch die Ende Mai vorgelegten Zahlen zum Auftaktquartal 2014 ließen aufhorchen. Den Halbjahresbericht wird Orad am 6. August präsentieren. Schon jetzt ließ das Unternehmen jedoch durchblicken, dass die vorläufigen Zahlen auf ein „deutliches Wachstum“ schließen lassen.

Gemessen daran ist die Orad-Aktie noch immer moderat bewertet, auch wenn sich die Notiz seit dem Tief bei 1,03 Euro im vergangenen September bereits um gut 80 Prozent nach oben bewegt hat. Die Marktkapitalisierung beträgt zurzeit etwa 22 Mio. Euro. Das entspricht etwa dem Doppelten des Buchwerts. Jeder (umgerechnete) Euro Umsatz wird derweil mit etwa 75 Cent bewertet. Gemessen an der operativen Marge von sechs bis acht Prozent kann man da nicht meckern. Auf der Habenseite steht zudem ein Nettofinanzguthaben von 0,34 Euro je Aktie. Das heißt: Die aktuelle Notiz ist zu knapp 20 Prozent durch Cash unterlegt. Das KGV auf Basis der 2015er-Gewinnschätzungen von boersengefluester.de beträgt knapp zwölf – auch das eine faire Relation. Risikobereite Small-Cap-Anleger finden in der Orad-Aktie also ein aussichtsreiches Investment. Das Kursziel veranschlagen wir auf 2,50 Euro.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,000 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,000
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.