CAP
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 12,21%
WDI
WireCard
Anteil der Short-Position: 8,40%
COK
Cancom IT Systeme
Anteil der Short-Position: 7,69%
DEQ
Deutsche EuroShop
Anteil der Short-Position: 7,45%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 7,01%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 6,08%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 6,06%
GBF
Bilfinger Berger
Anteil der Short-Position: 5,82%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 5,61%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 4,77%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 4,30%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 3,55%
ZO1
ZOOPLUS
Anteil der Short-Position: 3,44%
TEG
TAG Immobilien
Anteil der Short-Position: 3,28%
GLJ
GRENKE
Anteil der Short-Position: 3,23%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 2,78%
DRW8
DRAEGERWERK ST.A....
Anteil der Short-Position: 2,50%
INS
INSTONE REAL EST.GRP
Anteil der Short-Position: 1,88%
BVB
Borussia Dortmund
Anteil der Short-Position: 1,58%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 1,50%
UTDI
United Internet
Anteil der Short-Position: 1,24%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 0,69%
RAA
Rational
Anteil der Short-Position: 0,62%

MBB: Prognosen für 2016 angehoben

Manche Prognoseerhöhungen kommen beinahe mit Ansage: MBB ist so ein Fall. Eigentlich hätte die Berliner Beteiligungsgesellschaft ihren Ausblick schon nach dem ersten Quartal noch ein wenig zuversichtlicher formulieren können – doch CEO Christof Nesemeier ließ sich zu einem so frühen Zeitpunkt noch nicht aus der Reserve locken. Er räumte lediglich ein, dass die 2016er-Prognose „zunehmend konservativ erscheint“. Mit der Veröffentlichung der vorläufigen Halbjahreszahlen ist es nun aber soweit. Angesichts des „aktuellen Geschäftsverlaufs und der sehr guten Auftragseingänge“ stellt Nesemeier für das Gesamtjahr nun einen Umsatz von mehr als 310 Mio. Euro sowie ein Ergebnis je Aktie in Höhe von mindestens 2,10 Euro – was einem Überschuss (nach Minderheitsanteilen) von Untergrenze 13,9 Mio. Euro entspricht – in Aussicht. Zum Vergleich: Bislang lag die offizielle Messlatte bei 300 Mio. Euro Umsatz und 13,2 Mio. Euro Gewinn. Die Analysten wiederum dürften kaum gezwungen sein, ihre Modelle komplett zu überarbeiteten. Schließlich gingen die Banker ohnehin von höheren Resultaten aus. Die Konsensschätzung für das Ergebnis je Aktie für 2016 lag zuletzt bei 2,15 Euro.

 

MBB  Kurs: 74,800 €

 

Bemerkenswerter für boersengefluester.de ist daher fast der Hinweis auf die Netto-Liquidität von momentan 9,8 Mio. Euro. „MBB verfügt somit weiterhin über hinreichenden finanziellen Spielraum für umfangreiche Investitionen in das organische Wachstum und den Kauf weiterer Unternehmen.“ So gilt es insbesondere die Engpässe bei Aumann – das Unternehmen stellt Anlagen für die Spulenwicklung von Elektromotoren und für E-Mobilität her und kann sich vor Aufträgen kaum retten – zu beseitigen. Aber auch eine weitere Akquisition ist angesichts des großen Erfolgs mit Aumann durchaus vorstellbar, wenn gleich sich Nesemeier hier bestimmt nicht unter Zeitdruck setzen lässt.

An der Börse kommt die momentane Marschrichtung ohnehin super an. Mit 35,45 Euro bewegt sich die Notiz in Sichtweite zum kürzlich erreichten All-Time-High bei 36,80 Euro. Bewertungstechnisch heißgelaufen ist der Small Cap dabei noch nicht. Der Marktkapitalisierung von knapp 234 Mio. Euro steht ein Eigenkapital von 96,1 Mio. Euro gegenüber. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis der Schätzungen für 2017 beträgt vergleichsweise moderate 14,2. Ein wenig Sorge bereitet uns lediglich der Umstand, dass MBB mittlerweile quasi von allen Seiten der Finanzpresse empfohlen wird und die Kursziele der meisten Analysten nicht mehr allzu fern von der aktuellen Notiz sind. Das engt das Überraschungspotenzial doch zunehmend ein. Immerhin: Die Analysten von Hauck & Aufhäuser haben jetzt das ihrer Meinung nach faire Niveau von 37 auf 39 Euro heraufgesetzt. Per saldo klingt die Investmentstory momentan aber so rund, dass auch boersengefluester.de bei der Einschätzung „Kaufen“ bleibt.

 

MBB

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
MBB
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
A0ETBQ 74,800 Kaufen 444,37
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
20,78 19,82 1,048 35,86
KBV KCV KUV EV/EBITDA
1,31 6,42 0,75 3,255
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,70 0,70 0,94 24.08.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
22.05.2020 18.08.2020 13.11.2020 09.04.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
1,55% 14,22% 5,20% 25,08%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020e
Umsatzerlöse1 228,20 236,70 252,80 332,17 403,08 506,59 592,06 664,00
EBITDA1,2 22,73 22,04 24,84 30,36 30,14 53,99 80,97 60,00
EBITDA-Marge3 9,96 9,31 9,83 9,14 7,48 10,66 13,68 9,04
EBIT1,4 17,54 15,94 18,03 33,34 19,71 38,62 54,39 22,50
EBIT-Marge5 7,69 6,73 7,13 10,04 4,89 7,62 9,19 3,39
Jahresüberschuss1 13,47 13,77 12,43 15,78 10,24 27,25 34,60 9,80
Netto-Marge6 5,90 5,82 4,92 4,75 2,54 5,38 5,84 1,48
Cashflow1,7 12,33 14,57 21,84 32,16 3,85 24,03 69,23 21,00
Ergebnis je Aktie8 2,09 2,01 1,79 2,16 0,71 2,34 4,44 1,65
Dividende8 0,55 0,57 0,59 1,22 1,32 0,69 0,70 0,70
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

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1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: RSM

 

Foto: picjumbo.com



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.