ECV
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 12,74%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 10,77%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 9,82%
SANT
S+T (Z.REG.MK.Z.)...
Anteil der Short-Position: 7,39%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 5,61%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 5,34%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 5,26%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 4,27%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 4,00%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 2,22%
DRW8
DRAEGERWERK ST.A....
Anteil der Short-Position: 2,01%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 1,96%
ZO1
ZOOPLUS
Anteil der Short-Position: 1,88%
RAA
Rational
Anteil der Short-Position: 1,71%
TUI1
TUI
Anteil der Short-Position: 1,69%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 1,63%
EVD
CTS EVENTIM
Anteil der Short-Position: 1,38%
AEIN
ALLGEIER
Anteil der Short-Position: 0,96%
ARL
Aareal Bank
Anteil der Short-Position: 0,78%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 0,70%
HEI
HeidelbergCement
Anteil der Short-Position: 0,62%
5Y6
COMPASS PATHW SP.ADR
Anteil der Short-Position: 0,61%
CEC
CECONOMY ST
Anteil der Short-Position: 0,50%

M.A.X. Automation: Mit viel Auftrieb unterwegs

Georg Issels, Vorstand der Beteiligungsgesellschaft Scherzer & Co., wird zufrieden sein. Anfang Januar gaben die Kölner bekannt, dass sie eine Position bei M.A.X. Automation aufgebaut haben. Das schlagende Argument dürfte die interessante Kombination aus Aktionärsstruktur und guten wirtschaftlichen Perspektiven gewesen sein. Zumindest was die Zahlen angeht, hat das auf die Bereiche Industrieautomatisierung und Umwelttechnik fokussierte Unternehmen jetzt geliefert. Bei Erlösen von „mindestens“ 380 Mio. Euro kam M.A.X. auf ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen auf die Ende 2013 erworbene AIM-Assembly in Motion-Gruppe von mehr als 24 Mio. Euro. In Aussicht gestellt hatten die Düsseldorfer zuletzt ein EBIT in einem Korridor zwischen 20 bis 22 Mio. „Die über den Erwartungen liegende Geschäftsentwicklung ist auf ein starkes viertes Quartal zurückzuführen, in dem zahlreiche Projekte endabgerechnet werden konnten. Euro“, heißt es offiziell. Das komplette Zahlenwerk sowie den Ausblick für 2016 will die im streng regulierten Prime Standard gelistete Gesellschaft Ende März vorlegen. Grundsätzlich strebt M.A.X. Automation ein organisches Umsatzplus von mindestens fünf Prozent pro Jahr an. Mittelfristig sollen die Erlöse dabei in den Bereich um 500 Mio. Euro herangeführt werden. Als Margenziel hat sich Vorstand Fabian Spilker eine Größenordnung von mindestens acht Prozent als Ziel gesetzt – bezogen auf die Relation von EBIT zum Umsatz. Aktuell agiert M.A.X. Automation mit einer Rendite von vermutlich rund 6,5 Prozent. Potenzial ist also noch vorhanden. Zu den wichtigen Nebenbedingungen gehört es dabei, die Nettofinanzverschuldung von zuletzt immerhin gut 59 Mio. Euro – bei einem Eigenkapital von knapp 102 Mio. Euro – weiter zu verringern.

An der Börse ist M.A.X. Automation gegenwärtig 140,7 Mio. Euro wert, was bereits gemessen an den 2015er-Zahlen nicht besonders viel ist. Neben den operativen Kennzahlen schielen die Investoren aber auch auf die Verschiebungen im Aktionärskreis. Maßgeblicher Taktgeber ist hier die Hamburger Günther-Gruppe, die kürzlich die Schwelle von 30 Prozent tangierte und damit ein auf 5,30 Euro festgesetztes Pflichtangebot auslöste. Fürchterlich viele Anleger haben die Offerte jedoch nicht angenommen. Nach Abschluss der Transaktion Ende Dezember 2015 kam die stellvertretende Orpheus Capital II GmbH & Co. KG auf 31,44 Prozent der M.A.X.-Aktien. Momentan bewegt sich die Notiz des Small Caps also gerade einmal auf dem Niveau des Pflichtangebots. Dieses wiederum orientierte sich am Drei-Monats-Durchschnittskurs vor dem Überschreiten der Meldeschwelle. Ob die auch in den Bereichen Lotterien (ZEAL Networks), Sprachen (Langenscheidt) und Immobilien tätige Günther-Holding bei M.A.X. weiter aufstocken wird, steht nicht fest – ist aber zumindest eine Spekulation wert. Vor diesem Hintergrund sehen wir den Titel nach unten hin als passabel abgesichert an. Richtung Norden wiederum besteht für boersengefluester.de ein erkleckliches Potenzial. Und außerdem haben die Spezialwerteprofis von Scherzer meist sowieso ein gutes Näschen für aussichtsreiche Titel. Risikobereite Investoren legen sich also ebenfalls ein paar Stücke ins Depot. Übrigens: Mittlerweile hät Scherzer mehr als 1,3 Prozent aller M.A.X.-Aktien.

 

  Kurs: 0,000 €

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2022e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,000 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '20e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2015 2016 2017 2018 2019 2020e 2021e
Umsatzerlöse1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge3 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer:


Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.