LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 13,21%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 8,03%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 7,57%
KCO
Klöckner &
Anteil der Short-Position: 6,99%
GBF
Bilfinger Berger
Anteil der Short-Position: 6,90%
SKB
Koenig & Bauer
Anteil der Short-Position: 6,16%
NDA
Aurubis
Anteil der Short-Position: 6,13%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 6,12%
DBK
Deutsche Bank
Anteil der Short-Position: 5,12%
FNTN
FREENET
Anteil der Short-Position: 3,83%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 3,78%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 3,26%
CEC
Metro
Anteil der Short-Position: 2,71%
MTX
MTU Aero Engines
Anteil der Short-Position: 2,70%
OSR
OSRAM LICHT
Anteil der Short-Position: 2,19%
SFQ
SAF-HOLLAND
Anteil der Short-Position: 2,11%
ARL
Aareal Bank
Anteil der Short-Position: 2,09%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 2,08%
KRN
Krones
Anteil der Short-Position: 2,01%
CYR
CYAN
Anteil der Short-Position: 2,00%
ISR
ISRA VISION SYSTEMS
Anteil der Short-Position: 1,95%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 1,81%
RWE
RWE
Anteil der Short-Position: 1,50%

K+S: Noch ist nichts ausgestanden

Nach dem jüngsten Kali-Beben versuchten die Vorstände der großen westliche Konzerne wie Potash Corp. die Stimmung ein wenig zu beruhigen. Auch K+S-Vorstand Norbert Steiner bemühte sich zuletzt, das Augenmerk auf die langfristig positiven Aussichten des Geschäfts zu lenken. Selbst mit einem DAX-Abstieg würde K+S gut zurecht kommen. „Allein die Zugehörigkeit zu einem Index sagt nichts über die Qualität eines Unternehmens“, betonte der Steiner in einem Interview mit der F.A.S. Losgelöst von der Neuordnung im Kalimarkt sind aber auch die Kasseler nicht. Nach einer anfänglichen Schweigephase hatte der DAX-Konzern zuletzt seine Gewinnziele vorsorglich kassiert. Umso gespannter waren die Börsianer auf den Halbjahresbericht von K+S.

Die Ergebnisse von K+S waren im vergangenen Quartal erwartungsgemäß unter Druck: So fiel der operative Gewinn gegenüber dem Vorjahr um 25,7 Prozent auf 162,6 Mio. Euro zurück. Eine Größenordnung, die sich mit dem Konsens der Analysten deckt. Gleiches gilt auch für den Quartalserlös von 874,5 Mio. Euro. Verantwortlich für den Rückgang war das Kaligeschäft. Wegen einer deutlichen Absatzflaute im Geschäft außerhalb Europas sank der operative Gewinn des Geschäftsbereichs kräftig. Europa steuerte im ersten Halbjahr mehr als die Hälfte des Umsatzes der Sparte bei. Da nach dem überraschenden Ausstieg des russischen Kali-Riesen Uralkali aus einer Vertriebsallianz mit Belaruskali die Gefahr eines deutlichen Preisrutsches groß ist, bestätigte K+S-Chef Steiner die gesenkte Prognose. Demnach wird der Konzern das operative Ergebnis gegenüber dem 2012er-Niveau von rund 800 Mio. Euro nicht mehr leicht steigern. Der Ausbau der neuen Lagerstätte in Kanada wurde zuletzt zwar wie geplant vorangetrieben. „Bei der Aufteilung der budgetierten Gesamtausgaben auf die einzelnen Jahre kann es hier allerdings zu Verschiebungen kommen“, erklärte das Management. Mit einer Eigenkapitalquote von 53 Prozent ist der Konzern aber gut gerüstet, um eine schwierige Phase in der Branche durchzustehen.

K+S  Kurs: 13,885 €

 

Da derzeit nicht absehbar ist, wie stark die Kalipreise tatsächlich fallen werden, dürfte die Aktie unter Druck bleiben. Das jüngste Kursplus nach dem Tief bei knapp 16 Euro auf mehr als 18 Euro könnte also bloß eine technische Gegenreaktion gewesen sein. Wenig Gehör finden weiterhin die im Zwischenbericht erneut gemachten Aussagen zur Entwicklung des Kali-Markts. „Die kolportierten Preise für Kalidüngemittel sind für uns nicht nachvollziehbar und entsprechen aus unserer Sicht in keiner Weise der aktuellen Angebots- und Nachfragesituation.“ Als Hochpreisanbieter wäre K+S von der befürchteten Kali-Neuordnung besonders betroffen. Viele Analysten siedeln ihre Zielmarke für die K+S-Aktie derzeit zwischen 14 und 15 Euro an – also deutlich unterhalb der aktuellen Notiz. Der Konzern ist weiterhin stark abhängig vom Kaligeschäft. 2012 steuerte es mit 770,9 Mio. Euro den Großteil des operativen Gewinns des Konzerns von 804,1 Mio. Euro bei. Nach der jüngsten Gewinnwarnung war die Konsensschätzung für den 2013er-Gewinn je Aktie von 2,85 Euro auf nur mehr 1,72 Euro gefallen. Jene für 2014 kam jedoch nur von 2,78 Euro auf 2,56 Euro zurück. Die Gefahr von Abwärtsrevisionen ist groß. Nun sehr risikobereite Anleger tummeln sich derzeit in den Papier.

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
K+S
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
KSAG88 13,885 Halten 2.657,59
KGV 2020e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
10,68 15,59 0,694 7,93
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,61 8,61 0,66 11,785
Dividende '17 in € Dividende '18 in € Div.-Rendite '18
in %
Hauptversammlung
0,35 0,25 1,80 12.05.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
11.05.2020 15.08.2019 14.11.2019 12.03.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-9,22% -14,51% -11,67% -27,09%
    

 

Eine ausführliche Analyse zu K+S finden Sie HIER

Foto: K+S AG



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.

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