ECV
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 12,65%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 8,93%
SANT
S+T (Z.REG.MK.Z.)...
Anteil der Short-Position: 7,39%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 6,32%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 5,76%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 5,05%
COK
Cancom IT Systeme
Anteil der Short-Position: 5,00%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 4,24%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 3,99%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 3,82%
GBF
Bilfinger Berger
Anteil der Short-Position: 3,11%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 2,42%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 1,81%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 1,81%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 1,70%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 1,63%
SOW
Software AG
Anteil der Short-Position: 1,54%
RAA
Rational
Anteil der Short-Position: 1,19%
5Y6
COMPASS PATHW SP.ADR
Anteil der Short-Position: 0,71%
AEIN
ALLGEIER
Anteil der Short-Position: 0,67%
HEI
HeidelbergCement
Anteil der Short-Position: 0,62%
BVB
Borussia Dortmund
Anteil der Short-Position: 0,60%
HOT
Hochtief
Anteil der Short-Position: 0,59%

Gereons Kurznachrichten (02.2015)

News

Traditionell gibt die Beteiligungsgesellschaft Scherzer & Co. bereits Mitte Januar einen ersten Überblick zu den Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahrs. So auch diesmal: Demnach kam das Unternehmen 2015 auf ein Ergebnis vor Steuern von 6,5 Mio. Euro – nach 3,9 Mio. Euro im Jahr zuvor. Zur weiteren Einordnung: Zum Halbjahr 2015 stand bei Scherzer & Co. ein Gewinn vor Steuern von knapp 3,5 Mio. Euro zu Buche. Letztlich sorgten beide Jahreshälften also für einen ähnlich großen Ertrag. Die Steuerbelastung lässt sich bei den Kölnern nur schwer schätzen, sie ist in der Regel jedoch überschaubar. Die Analysten der Solventis Wertpapierhandelsbank gingen zuletzt von einem Überschuss für 2015 von gut 4,3 Mio. Euro – bzw. 0,15 Euro je Aktie – aus. Es ist davon auszugehen, dass Scherzer diese Prognose übertreffen wird. Bei insgesamt 29,94 Millionen ausstehenden Anteilscheinen dürfte das Ergebnis je Aktie vermutlich eher im Bereich um 0,18 bis 0,20 Euro anzusiedeln sein. Daher ist davon auszugehen, dass die im Vorjahr aufgenommene Dividendenzahlung von 0,05 Euro je Aktie (mindestens) auch für 2015 ausgekehrt wird. Das würde auf eine ansehnliche Dividendenrendite von knapp über drei Prozent hinauslaufen. Den Tageswert der Portfoliopositionen gibt Vorstand Dr. Georg Issels mit 1,91 Euro je Scherzer-Aktie an. Zum Jahresende 2015 lag dieser Wert noch bei 1,98 Euro. Die scharfe Börsenkorrektur macht also auch um Scherzer & Co. keinen Bogen. Bislang halten sich die Abschläge aber in Grenzen, auch eine Folge des gut strukturierten Spezialwertedepots. Boersengefluester.de hatte den Titel erst kürzlich besprochen und die wichtigsten Positionen vorgestellt (zu dem Beitrag kommen Sie HIER). Wir bleiben bei unserer positiven Einschätzung für die Aktie von Scherzer, auch wenn der Chart nach einem eher langweiligen Seitwärtstrend aussieht.


Gut vier Monate hatte sich der Aktienkurs von United Labels eine Auszeit genommen und pendelte meist zwischen 3,40 und 3,80 Euro herum. Diese Phase scheint nun vorbei: Seit einigen Tagen zieht die Notiz des Vermarkters von Comic-Lizenzthemen (Textilien, Schreibwaren, Geschenke, Accessoires und Dekoartikel) aber kräftig an und hat nun die Marke von 4 Euro signifikant überschritten. Offensichtlich bringt sich hier ein neuer Investor in Stellung. Nach neun Monaten 2015 lagen die Münsteraner beim Ergebnis zwar noch mit 1,2 Mio. Euro in den Miesen. Doch bei United Labels spielt das vierte Quartal mit dem Weihnachtsgeschäft traditionell eine ganz wichtige Rolle. Hinzu kommt, dass es Ende 2015 mit dem Peanuts-Kinofilm einen zusätzlichen Treiber für Produkte mit Motiven von Snoopy oder Charlie Brown gab. Außerdem sind – neben Klassikern wie die Simpsons – auch die Animationsfiguren Minions und die Kinderserie Mia & Me wichtige Themen für United Labels. Und so sollte die Gesellschaft das vergangene Geschäftsjahr mit einem deutlich positiven Ergebnis abgeschlossenen haben.  Der Vorstand hatte zuletzt eine Spannbreite von 0,7 bis 1,6 Mio. Euro für den Gewinn in Aussicht gestellt. Konkrete Ergebnisse wird das Unternehmen aber wohl erst im März vorlegen. Der jüngste Kursanstieg und die stattlichen Handelsumsätze sind jedoch ein Indiz dafür, dass sich eine positive Überraschung anbahnen könnte. In Small-Cap-Kreisen wird der Titel jedenfalls wieder als attraktives Investment mit erklecklichem Kurspotenzial gehandelt. Aktuelle Marktkapitalisierung: 25,8 Mio. Euro. Davon sind gut 55 Prozent dem Streubesitz zuzurechnen. Den Rest hält Vorstandschef und Firmengründer Peter Boder.


[ Weitere Kurzeinschätzungen ]