ECV
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 12,75%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 10,77%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 9,09%
SANT
S+T (Z.REG.MK.Z.)...
Anteil der Short-Position: 7,39%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 6,12%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 5,76%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 5,05%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 4,24%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 3,99%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 3,82%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 1,81%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 1,63%
SOW
Software AG
Anteil der Short-Position: 1,54%
ZO1
ZOOPLUS
Anteil der Short-Position: 1,38%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 1,20%
RAA
Rational
Anteil der Short-Position: 1,19%
ARL
Aareal Bank
Anteil der Short-Position: 0,78%
AEIN
ALLGEIER
Anteil der Short-Position: 0,77%
5Y6
COMPASS PATHW SP.ADR
Anteil der Short-Position: 0,71%
HEI
HeidelbergCement
Anteil der Short-Position: 0,62%
BVB
Borussia Dortmund
Anteil der Short-Position: 0,60%
HOT
Hochtief
Anteil der Short-Position: 0,59%
CEC
CECONOMY ST
Anteil der Short-Position: 0,50%

Gereons Kurznachrichten (01.2016)

News

Noch hält sich die Zuversicht der Anleger für die Muehlhan-Aktie in Grenzen. Aber immerhin: Nachdem der Small Cap 2015 um rund ein Drittel an Wert verloren hatte, stabilisiert sich der Kurs des Anbieters von Korrosionsschutzlösungen im laufenden Jahr zusehends. Untermauert wird diese Entwicklung durch die Zahlen zum Auftaktviertel 2016: Demnach kamen die Hamburger auf ein Erlösplus von 7,2 Prozent auf 59,3 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) drehte von minus 0,1 auf plus 1,1 Mio. Euro. „Damit liegen die Ergebnisse im gewöhnlich eher schwachen ersten Quartal oberhalb der Erwartungen“, betont Muehlhan. Den Ausblick für das Gesamtjahr hat die Gesellschaft bestätigt. Demnach ist bei konstanten Erlösen – 2015 setzte Muehlhan knapp 239 Mio. Euro um – mit einem EBIT zwischen 5,0 und 7,0 Mio. Euro zu rechnen. Boersengefluester.de kalkuliert hier zurzeit mit einem EBIT von 6,55 Mio. Euro. Positiv ist, dass zur Hauptversammlung am 24. Mai 2016 im Hafen-Klub Hamburg nach fünf Nullrunden in Folge die Ausschüttung einer Dividende auf der Agenda steht: 4 Cent pro Aktie gibt es, was – bezogen auf den aktuellen Kurs von 1,83 Euro – auf eine Rendite von brutto annähernd 2,2 Prozent hinausläuft. Wir bleiben bei unserer Einschätzung “Kaufen”. Eine ausführliche Einschätzung von boersengefluester.de (von Anfang April 2016) zur Bewertung der Muehlhan-Aktie finden Sie unter diesem LINK.


Auf positive Resonanz bei den Investoren stößt die Telefonkonferenz von co.don anlässlich der Vorlage des Geschäftsberichts 2015. Immerhin hat die Aktie des Anbieters von Biopharmazeutika zur Behandlung von regenerativen Gelenkknorpel‐ und Bandscheibendefekten seit der Präsentation um fast zehn Prozent auf nun 3,14 Euro an Wert gewonnen. Vorstand Dirk Hessel hat in den vergangenen Monaten kräftig in den Vertrieb investiert und das in Deutschland bereits erhältliche Knorpelpräparat co.don chondrotransplant damit spürbar bekannter gemacht. Das zahlt sich aus: Von Januar bis Ende März 2016 kletterten die Erlöse überraschend deutlich um mehr als 23 Prozent auf 1,635 Mio. Euro. „Wir sind auf dem richtigen Pfad. Das erste Quartal ist wahnsinnig gut gelaufen“, sagt Hessel. Auf das Jahr hochrechnen, möchte der Manager diese Zahlen allerdings noch nicht: „Wir kalkulieren bewusst vorsichtig.“ Aufgrund der weiter anfallenden Aufwendungen für die klinischen Studien, um chondrotransplant – vermutlich ab Ende 2017 – auch EU-weit vertreiben zu können, wird co.don vorerst ohnehin in der Verlustzone bleiben. Zur Einordnung: 2015 fiel ein Fehlbetrag von 2,87 Mio. Euro an. Ziel des Unternehmens aus Teltow in Brandenburg ist es, dieses Minus nach Möglichkeit zumindest nicht auszuweiten. Nach der jüngsten Kapitalerhöhung vom Herbst 2015 – mit einem Mittelzufluss von brutto knapp 5 Mio. Euro – sieht Hessel co.don durchfinanziert. Weitere Kapitalmaßnahmen sind nicht geplant. Eine Ausnahme würde der Manager aber machen, wenn ein strategischer Investor anklopfen würde. Boersengefluester.de hat in den vergangenen Monaten regelmäßig über co.don berichtet. Operativ macht die Gesellschaft gute Fortschritte und auch die Visibilität auf dem Kapitalmarkt hat sich in der Zwischenzeit deutlich erhöht. Hessel präsentiert auf Small-Cap-Konferenzen und auch die Telefonkonferenz mit Analysten und Investoren war früher so nicht üblich bei co.don. Die Marktkapitalisierung beträgt zurzeit knapp 51 Mio. Euro. Die Analysten von Warburg Research halten ein Niveau von 71 Mio. Euro – entsprechend 4,40 Euro je Aktie – für angemessen. Insgesamt bleibt der Titel ein aussichtsreiches Langfristinvestment. Ein Risikofaktor bleiben negative Studienergebnisse. Allerdings halten wir diese Gefahr für vergleichsweise limitiert, denn in Deutschland wird das Produkt ja bereits vertrieben.


[ Weitere Kurzeinschätzungen ]