ECV
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 14,39%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 6,65%
GLJ
GRENKE
Anteil der Short-Position: 4,64%
DEQ
Deutsche EuroShop
Anteil der Short-Position: 4,55%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 4,27%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 3,78%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 3,77%
S92
SMA Solar Techn.
Anteil der Short-Position: 2,69%
KCO
Klöckner &
Anteil der Short-Position: 2,44%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 2,23%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 2,21%
ADJ
ADLER GR. NPV
Anteil der Short-Position: 2,08%
LPK
LPKF Laser & Electr.
Anteil der Short-Position: 2,00%
GFG
GLOBAL FASHION GR...
Anteil der Short-Position: 1,75%
ARL
Aareal Bank
Anteil der Short-Position: 1,46%
HEI
HeidelbergCement
Anteil der Short-Position: 1,19%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 1,09%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 1,05%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 0,74%
SHA
SCHAEFFLER VZO
Anteil der Short-Position: 0,69%
BVB
Borussia Dortmund
Anteil der Short-Position: 0,63%
DEZ
Deutz
Anteil der Short-Position: 0,60%
FME
Fresenius Med. Care
Anteil der Short-Position: 0,51%

InVision: Happy Kunden – happy Aktionäre

Peter Bollenbeck, CEO von InVision, hat eine mutige Entscheidung getroffen: Nachdem das auf die Personalplanung von Call Centern spezialisierte Software-Unternehmen in den vergangenen Jahren operativ – aber auch mit Blick auf den Aktienkurs – nicht mehr wirklich vom Fleck kam, hat Bollenbeck die vermutlich größte Investitionsoffensive der Firmenhistorie gestartet. So soll allein die Zahl der Mitarbeiter von zuletzt 118 in den kommenden fünf Jahren um bis zu 400 Angestellte wachsen. Insbesondere das Thema Kundenbetreuung steht für den Anfang ganz oben auf der Liste. Dafür nimmt InVision für 2021 und 2022 ein negatives Betriebsergebnis von in Summe bis zu 6 Mio. Euro in Kauf. Die finanziellen Reserven dafür haben die Düsseldorfer. Allein die vorhandene Netto-Liquidität beträgt gut 5 Mio. Euro. Ob der Plan am Ende aufgeht, lässt sich gegenwärtig freilich noch nicht sagen.

Immerhin haben sich die Börsianer schnell auf die Seite von InVision gestellt, was ein gutes Zeichen ist. Seit Bekanntgabe der Wachstumspläne im Frühjahr 2021 geht es kontinuierlich bergauf mit der Notiz und haben den Börsenwert auf zurzeit knapp 72,5 Mio. Euro steigen lassen. Zum Vergleich: Für 2025 kalkuliert das Unternehmen mit Untergrenze 50 Mio. Euro sowie einer EBIT-Marge nördlich von 25 Prozent – entsprechend einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern von wohl mindestens 13 Mio. Euro. Zumindest aus der Langfristperspektive hätte die InVision-Aktie damit noch gut Luft nach oben. Kurzfristig ist aber zumindest das bisherige Kursziel von Warburg Research überschritten.

InVision  Kurs: 28,200 €

Das nächste Update in Form der Halbjahreszahlen gibt es am 26. August 2021. Schwer zu sagen, ob sich aus dem Zahlenwerk bereits eine Wasserstandsmeldung zur Wirksamkeit der jüngsten Investitionen auf Konzernebene ableiten lässt. Letztlich sind die Herausforderungen auf internationaler Ebene noch zu heterogen. Trotzdem: In den bisherigen Hintergrundgesprächen mit boersengefluester.de oder bei Präsentationen auf Investorenkonferenzen machte Bollenbeck immer einen putzmunteren Eindruck – jedenfalls erfrischend anders als die meisten Vorstände aus dem Kreis der börsennotierten IT- und Software-Unternehmen. Fakt ist allerdings auch, dass das grundsätzliche Interesse des Kapitalmarkts noch längst nicht wieder dort ist, wo es früher einmal war.

Immerhin sorgte InVision schon vor zehn Jahren mit der Umstellung des Geschäftsmodells auf Cloud-Computing für Schlagzeilen, als das Thema bei den meisten anderen Software-Unternehmen noch längst nicht so prominent auf der Agenda stand. Entsprechend gut sieht sich auch Bollenbeck positioniert: „Wir betreiben ein hoch skalierbares Geschäftsmodell, besetzen eine exzellente strategische Ausgangsposition und treffen auf ein erhebliches unausgeschöpftes Wachstumspotenzial mit zahlreichen Wachstumsoptionen“, heißt es im Geschäftsbericht. Wer den Titel im Depot hat, sollte nach unserer Auffassung engagiert bleiben. Und wer risikobereit ist, kann sich auch auf dem aktuellen Niveau noch ein paar Aktien ins Depot legen. Allerdings gilt es, die kommenden Zwischenberichte regelmäßig zu verfolgen, um frühzeitig zu erkennen, ob die Wachstumsstrategie tatsächlich fruchtet.

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
InVision
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
585969 28,200 Kaufen 63,03
KGV 2022e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 27,32 0,00 182,05
KBV KCV KUV EV/EBITDA
4,82 66,20 4,94 32,21
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '20e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00 08.10.2021
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
06.05.2021 26.08.2021 04.11.2021 25.03.2021
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-5,53% 4,82% 36,89% 51,61%
    
Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021e
Umsatzerlöse1 12,71 12,43 13,16 13,07 12,62 12,75 14,00
EBITDA1,2 3,20 4,17 1,88 0,82 1,72 1,80 -2,70
EBITDA-Marge3 25,18 33,55 14,29 6,27 13,63 14,12 -19,29
EBIT1,4 2,68 3,55 1,36 0,23 0,98 1,14 -3,50
EBIT-Marge5 21,09 28,56 10,33 1,76 7,77 8,94 -25,00
Jahresüberschuss1 2,13 2,32 0,80 -0,24 3,00 0,29 -3,95
Netto-Marge6 16,76 18,66 6,08 -1,84 23,77 2,27 -28,21
Cashflow1,7 2,33 4,74 0,67 0,01 1,49 0,95 -2,60
Ergebnis je Aktie8 0,96 1,04 0,36 -0,09 1,34 0,17 -1,75
Dividende8 0,00 0,50 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

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1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: RSM

Foto: Privat


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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse ist Gründer des in Frankfurt ansässigen Finanzportals boersengefluester.de und seit vielen Jahren ein profunder Kenner von Kapitalmarktthemen und Experte für Datenjournalismus. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. Investmentprofis aus dem Small- und Midcap-Bereich stufen die Qualität der Berichterstattung von boersengefluester.de laut der IR.on-Medienstudie 2020/21 mit der Bestnote 1,67 ein. Im Gesamtranking der Onlinemedien liegt die Seite mit Abstand auf Platz 1. Beim finanzblog award der comdirect bank hat boersengefluester.de den Publikumspreis und zusätzlich noch den 3. Platz in der Jurywertung gewonnen. Zuvor war Gereon Kruse 19 Jahre beim Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs.