LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 11,94%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 11,18%
WDI
WireCard
Anteil der Short-Position: 8,45%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 8,06%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 7,48%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 5,18%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 4,39%
PSM
PROSIEBENSAT.1
Anteil der Short-Position: 4,35%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 3,55%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 3,32%
GLJ
GRENKE
Anteil der Short-Position: 3,21%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 2,61%
LEG
LEG IMMOBILIEN
Anteil der Short-Position: 2,61%
ZO1
ZOOPLUS
Anteil der Short-Position: 2,44%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 2,34%
CBK
Commerzbank
Anteil der Short-Position: 2,31%
EVD
CTS EVENTIM
Anteil der Short-Position: 1,81%
DRW8
DRAEGERWERK ST.A....
Anteil der Short-Position: 1,24%
LPK
LPKF Laser & Electr.
Anteil der Short-Position: 0,70%
B4B
METRO ST
Anteil der Short-Position: 0,60%
CON
Continental
Anteil der Short-Position: 0,50%
EOAN
E.ON
Anteil der Short-Position: 0,49%
BFSA
BEFESA ORD.
Anteil der Short-Position: 0,49%

Friwo: Aktienkurs kommt in Schwung

Sehr viel schlechter hätte es für die Aktionäre von Friwo in den vergangenen Quartalen wohl nicht laufen können. Das Geschäft mit einfachen Ladegeräten ist längst nicht mehr zukunftstauglich, was sich im Aktienkurs und den Kennzahlen der 2019er-Jahresabschlusses entsprechend widerspiegelt. Fakt ist aber auch, dass Friwo sich mitten in einem Transformationsprozess zum Systemanbieter befindet und sein Portfolio auf intelligente Lade- und Batterietechnik neu ausrichtet. Ziel ist es, unter anderem vom Wachstumsbereich der Elektromobilität zu profitieren. Der Umbau kostet freilich zunächst einmal, was allerdings bereits weitgehend durch Rückstellungen im Abschluss des Vorjahrs berücksichtigt worden ist. „In wirtschaftlicher Hinsicht geht es darum, unseren Konzern so aufzustellen, dass er nachhaltig auf einen Kurs profitablen Wachstums kommt und bei einem Umsatz von 100 Mio. Euro plus X deutlich positive Ergebnisse erwirtschaften kann“, sagt CEO Rolf Schwirz.

Derweil zeigt sich im Auftaktquartal 2020 immerhin bereits eine spürbare Belebung der Auftragseingänge, was die weiterhin schwache Entwicklung von Umsatz und Ergebnis aus Investorensicht zumindest abmildert. Für das Gesamtjahr bleibt es bei der Prognose, wonach bei leicht steigenden Erlösen mit einem „in etwa ausgeglichenen“ Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zu rechnen ist. Für 2021 kalkuliert das Unternehmen dann wieder mit deutlichen operativen Gewinnen. Auffällig am Aktienkurs ist, dass es nach der ausgeprägten Seitwärtsphase von Februar bis Mai zuletzt wieder ein gutes Stück Richtung Norden bis knapp in den zweistelligen Bereich ging. Bewertungstechnisch ist der Spezialwert schwer zu greifen, was zum Großteil auch daran liegt, dass mehr als 85 Prozent der Anteile in den Händen der Münchner VTC Industriebeteiligungen liegt.

 

Friwo  Kurs: 8,700 €

 

Rein mit Blick auf die aktuellen Bilanzkennzahlen und den Ergebnisausblick für 2020 dürfte das Unternehmen eigentlich keinen Börsenwert von 75 Mio. Euro haben. Allerdings führte die Aktie von Friwo schon immer ein Eigenleben. Und nach der langen Dursttrecke scheint es nun so, als ob der Boden für wieder bessere Zeiten bereitet wird. Vor zwei Jahren kostete der Titel in der Spitze noch rund 35 Euro. Vielleicht ist es daher keine schlechte Idee, sich auch ein paar Stücke ins Depot zu legen. Aber Vorsicht: Die Handelsumsätze in der Friwo-Aktie sind überschaubar – Limits also Pflicht.

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020e
Umsatzerlöse1 113,89 124,27 143,00 134,56 141,31 120,53 95,76 98,00
EBITDA1,2 5,51 5,49 6,59 9,41 13,24 10,79 -11,25 4,20
EBITDA-Marge3 4,84 4,42 4,61 6,99 9,37 8,95 -11,75 4,29
EBIT1,4 3,07 3,56 4,42 6,58 10,01 7,53 -15,60 -0,40
EBIT-Marge5 2,70 2,86 3,09 4,89 7,08 6,25 -16,29 -0,41
Jahresüberschuss1 2,58 2,18 2,75 4,04 7,01 5,33 -11,33 -0,90
Netto-Marge6 2,27 1,75 1,92 3,00 4,96 4,42 -11,83 -0,92
Cashflow1,7 2,85 5,36 7,95 -7,35 12,35 2,04 1,47 2,30
Ergebnis je Aktie8 0,34 0,28 0.36 0,52 0,91 0,69 -1,47 -0,13
Dividende8 0,00 0,13 0,15 0,25 0,40 0,40 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

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1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: Rödl & Partner

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Friwo
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
620110 8,700 Kaufen 66,99
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
19,33 35,43 0,549 58,39
KBV KCV KUV EV/EBITDA
7,28 45,45 0,70 -8,008
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00 Verschoben
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
06.05.2020 12.08.2020 11.11.2020 26.03.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-0,03% -37,09% -50,29% -68,48%
    

 

Foto: Friwo AG


 

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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.