CAP
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 12,21%
WDI
WireCard
Anteil der Short-Position: 8,40%
COK
Cancom IT Systeme
Anteil der Short-Position: 7,69%
DEQ
Deutsche EuroShop
Anteil der Short-Position: 7,45%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 7,01%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 6,08%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 6,06%
GBF
Bilfinger Berger
Anteil der Short-Position: 5,82%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 5,61%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 4,77%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 4,30%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 3,55%
ZO1
ZOOPLUS
Anteil der Short-Position: 3,44%
TEG
TAG Immobilien
Anteil der Short-Position: 3,28%
GLJ
GRENKE
Anteil der Short-Position: 3,23%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 2,78%
DRW8
DRAEGERWERK ST.A....
Anteil der Short-Position: 2,50%
INS
INSTONE REAL EST.GRP
Anteil der Short-Position: 1,88%
BVB
Borussia Dortmund
Anteil der Short-Position: 1,58%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 1,50%
UTDI
United Internet
Anteil der Short-Position: 1,24%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 0,69%
RAA
Rational
Anteil der Short-Position: 0,62%

Frankfurt rüstet sich sich für den Brexit

Fast schon ein wenig ehrfürchtig haben die heimischen FinTech-Vertreter stets Richtung London geschaut – dem Epizentrum der europäischen Finanzindustrie. Während sich die jungen Finanzrocker in Deutschland auf Berlin, Frankfurt, Hamburg, München oder auch den Kölner Raum verteilen, konzentriert sich auf der Insel alles auf London – mit entsprechender Brennstärke. Dabei haben Städte wie Frankfurt längst erkannt, dass sie mehr tun müssen, um als Standort für FinTech-Unternehmen an Attraktivität zu gewinnen. So hat die Deutsche Börse AG hat in Frankfurt-Bornheim das erste Fintech Hub eröffnet. Und auch die FinTech Group hat mit ihren neuen Büroräumen im Frankfurter Westhafen – etwas abseits, aber noch in Sichtweite der Türme von Deutsche Bank und Commerzbank – ein neues Kapitel in der Firmenhistorie gestartet. Hinzu kommen viele FinTechs wie der Social-Trading-Spezialist ayondo, die im Frankfurter Bahnhofsviertel aufgeschlagen haben.

Künftig könnte es noch voller werden in Frankfurt. Auf der Nachrichtenseite von Reuters stehen bereits Berichte, wonach sich „Frankfurt für die Invasion Londoner Banker rüstet“. Noch ist es für solche Prophezeiungen wohl ein wenig zu früh, doch eine gewisse Verschiebung der Gewichte ist durchaus zu erwarten. „Grundsätzlich bedauern wir die Entscheidung des britischen Volkes, die EU zu verlassen. Für Deutschland und gerade für den Finanzplatz Frankfurt bringt das aber auch Vorteile: Viele Londoner Finanzinstitute werden sich neu aufstellen müssen. In Kontinentaleuropa werden so neue Jobs geschaffen, wovon auch Frankfurt profitieren wird. Die FinTech Group AG erwartet dadurch eine steigende Nachfrage nach ihrer IT-Infrastruktur und Finanztechnologie“, sagt etwa Frank Niehage, CEO der FinTech Group. Demnach könnte das Unternehmen, in erster Linie bekannt durch seinen Online-Broker Flatex, durchaus zu den Gewinnern des Brexit gehören – wenn es so etwas überhaupt gibt.

 

  Kurs: 0,000 €

 

Hoffnungen macht sich allerdings auch die Immobilienszene in der Mainmetropole. So sagt Ulrich Höller, ehemaliger CEO von DIC Asset und jetzt Vorstand der zum Konzernverbund gehörenden GEG German Estate Group: „Trotz aller negativen Begleiterscheinungen kann der deutsche Immobilienmarkt, insbesondere Frankfurt, zumindest mittelfristig mit neuen Impulsen rechnen. Zu erwarten ist, dass institutionelle Investoren verstärkt die vergleichsweise attraktiven Immobilienmärkte in Europa ins Visier nehmen, denn viele global tätige Unternehmen nutzen London als Europazentrale, oft sogar als einzigen Hub. Für diese Unternehmen wird eine Verlagerung in andere europäische Städte und gerade nach Frankfurt als Standort der EZB zunehmend interessant werden, um Nachteile etwa in regulatorischer oder steuerlicher Hinsicht zu vermeiden, die ein Sitz außerhalb der EU mit sich bringen könnte.

 

SGT German Private Equity  Kurs: 1,570 €

 

Eine Gewichtsverschiebung weg von London erhofft sich aber auch die deutsche Startup-Szene – traditionell stark verankert im hippen Berlin. „Wir rechnen sowohl mit der deutlichen Verringerung der Neuansiedlung von Startups in London zu Gunsten von Berlin als auch mit dem Zuzug erfolgreicher Londoner Startups. Das dürfte in besonderer Ausprägung für den besonders dynamischen Sektor der FinTechs zutreffen“, sagt Christoph Gerlinger, CEO der German Startups Group. Andererseits gibt es auch Unternehmen wie den TV-Schmuckhändler elumeo, die schon jetzt eingeräumt haben, dass der Brexit ihr Geschäft negativ beeinflussen wird, insbesondere durch die zu erwartende weitere Abwertung des Britischen Pfund. Grund: Das durch TV-Sender wie juwelo bekannte Unternehmen hat in England einen wichtigen Standort. Eher negativ ist das Brexit-Votum auch für Firmen mit starkem UK-Standbein wie zum Beispiel TUI. Vorsichtig sind die Investoren auch bei dem stark in England präsenten TecDAX-Titel GFT Technologies. Offen ist, was aus der geplanten Fusion von Deutsche Börse und London Stock Exchange (LSE) wird – auch wenn die Vorstände noch für Vertrauen werben.

„Die Leitungsgremien sind überzeugt, dass der Ausgang des Referendums keinen Einfluss auf die strategische Grundidee des Zusammenschlusses hat“, heißt es offiziell. So richtig glauben mag in Investorenkreisen an diese Worte allerdings kaum jemand. Und so sollten Anleger in den kommenden Wochen genau hinschauen, für welche Titel sie die Daumen heben oder senken. Chancen und Risiken liegen of dicht zusammen. Auf jeden Fall ist zu erwarten, dass etliche Unternehmen die vermeintlichen Folgen des Brexit als willkommene Ausrede für enttäuschende Geschäftszahlen anführen werden. Ein Phänomen, das Anleger wohl noch von den Anschlägen in New York vom 11. September 2001 im Hinterkopf haben.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
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Deutsche Bank
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
514000 8,120 Halten 16.782,20
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
27,07 19,41 1,366 40,60
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,30 - 0,72 -6,371
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00 27.05.2021
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
29.04.2020 29.07.2020 28.10.2020 20.03.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
4,26% 7,03% 17,39% 15,00%
    

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,000 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,000
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
DIC Asset
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
A1X3XX 10,020 Kaufen 792,30
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
11,79 20,72 0,569 22,17
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,87 12,22 2,18 13,364
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,66 0,46 6,59 08.07.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
14.05.2020 29.07.2020 28.10.2020 05.02.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-7,19% -17,89% -36,98% -12,87%
    

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
SGT German Private Equity
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
A1MMEV 1,570 Kaufen 17,04
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
19,63 14,41 1,396 16,70
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,57 19,41 1,04 3,160
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00 07.08.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
06.10.2020 18.06.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-14,11% -2,30% -7,65% 8,65%
    

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Deutsche Börse
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
581005 137,750 Halten 26.585,75
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
23,35 19,70 1,187 32,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
4,81 28,71 8,70 16,992
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
2,90 2,90 2,11 19.05.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
29.04.2020 29.07.2020 28.10.2020 18.02.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-8,91% -7,06% -1,71% -3,23%
    

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Elumeo
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
A11Q05 2,520 Beobachten 13,86
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 7,30 0,000 -2,17
KBV KCV KUV EV/EBITDA
4,84 17,68 0,31 -54,228
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00 12.06.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
29.05.2020 14.09.2020 13.11.2020 30.04.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
15,76% 42,86% 65,79% 135,51%
    

 



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.