AIXA
Aixtron
Anteil der Short-Position: 16,44%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 14,49%
HDD
Heidelberger Druckm.
Anteil der Short-Position: 7,28%
AR4
AURELIUS EQ.OPP.
Anteil der Short-Position: 6,55%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 5,93%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 5,75%
KCO
Klöckner &
Anteil der Short-Position: 5,36%
ZO1
ZOOPLUS
Anteil der Short-Position: 5,07%
NDA
Aurubis
Anteil der Short-Position: 4,72%
ZAL
ZALANDO
Anteil der Short-Position: 4,30%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 3,93%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 3,62%
SFQ
SAF-HOLLAND
Anteil der Short-Position: 3,25%
MTX
MTU Aero Engines
Anteil der Short-Position: 2,69%
G1A
GEA Group
Anteil der Short-Position: 2,60%
B4B
METRO ST
Anteil der Short-Position: 2,50%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 2,47%
DRI
Drillisch
Anteil der Short-Position: 1,92%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 1,92%
SOW
Software AG
Anteil der Short-Position: 1,35%
RWE
RWE
Anteil der Short-Position: 0,90%
ADL
ADLER REAL ESTATE
Anteil der Short-Position: 0,55%
HEI
HeidelbergCement
Anteil der Short-Position: 0,52%

FinTech Group: Mit Morgan Stanley in eine neue Dimension

Auf diesen Deal hat Frank Niehage, Vorstandsvorsitzender der FinTech Group, lange hingearbeitet. Nun ist er perfekt: Die FinTech Group und Morgan Stanley schließen eine strategische Partnerschaft, um gemeinsam Zertifikate und Optionsscheine auf den deutschen Markt zu bringen. Das Ziel ist ambitioniert: Dem Vernehmen nach will Morgan Stanley im umkämpften Bereich der Hebelprodukte nicht weniger als die Nummer 3 hinter den Platzhirschen Commerzbank und Deutsche Bank werden und Anbieter wie BNP Paribas, HSBC oder die DZ Bank von ihren Plätzen verdrängen. Emittiert werden die Produkte unter der Marke Flatex. Profitieren sollen alle Beteiligten: Die Flatex-Kunden über teilweise günstigere Provisionen und ein noch breiteres Produktangebot. Morgan Stanley bekommt dafür Zugang zum deutschen Endkundenmarkt. Und die FinTech Group – sie ist die Muttergesellschaft von Flatex – erhofft sich einen „signifikanten“ Erlös- und Gewinnbeitrag. Schließlich erhält der Online-Broker Flatex bei der Vermarktung der Morgan-Stanley-Produkte eine spürbar höhere Abschlussbeteiligung als bei der Vermarktung von Drittprodukten. „Die Partnerschaft mit Morgan Stanley ist eine neue Dimension für Flatex“, sagt Niehage im Gespräch mit boersengefluester.de. Spätestens ab Mitte 2016 ist offizieller Start der Kooperation.

 

FinTech Group  Kurs: 17,880 €

 

Auffällig ist die in der offiziellen Pressemitteilung gewählte Formulierung, wonach die Vermarktung der von Morgan Stanley emittierten und mit dem Flatex-Label versehenen Produkte nur als „ erster Schritt“ bezeichnet wird. Das legt die Vermutung nahe, dass zu einem späteren Zeitpunkt auch eine kapitalmäßige Unterlegung zwischen der FinTech Group und Morgan Stanley geplant sein könnte. Noch lässt sich Niehage allerdings nicht in die Karten schauen. Interessant ist jedoch, dass bei einem vergleichbaren Deal der Amerikaner im skandinavischen Raum ebenfalls eine Beteiligung von Morgan Stanley folgte. Zudem hat die FinTech Group eine solche Variante auch bei der Mitte 2015 abgeschlossenen Kooperation mit dem Bezahlspezialisten SafeCharge favorisiert. Damals kaufte sich das an der Londoner AIM gelistete Unternehmen mit fünf Prozent bei der FinTech Group ein. Es würde boersengefluester.de also nicht überraschen, wenn perspektivisch auch Morgan Stanley zum Aktionärskreis der FinTech Group gehören wird. Derweil bestätigt Niehage seine bisherigen Prognosen, wonach für 2015 mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 20 Mio. Euro zu rechnen ist. Für 2016 liegt die Messlatte bei 35 Mio. Euro. Das korrespondiert – beim gegenwärtigen Kurs von 16,20 Euro – mit einer Marktkapitalisierung von 272 Mio. Euro. Die Analysten von Hauck & Aufhäuser hatten erst Anfang Februar den ihrer Meinung nach fairen Wert für den Small Cap von 21 auf 27 Euro heraufgesetzt. Auf diesem Niveau käme die FinTech Group auf einen Börsenwert von knapp 454 Mio. Euro. Potenzial ist also noch reichlich vorhanden. Und wenn es nach Niehage geht, ist selbst das erhöhte Kursziel von Hauck & Aufhäuser nur eine Zwischenstation.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
FinTech Group
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
FTG111 17,880 Kaufen 349,65
KGV 2020e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
13,24 17,59 0,750 43,59
KBV KCV KUV EV/EBITDA
2,24 3.121,92 2,78 8,132
Dividende '17 in € Dividende '18 in € Div.-Rendite '18
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00 Aug. 2019
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
30.09.2019 27.06.2019
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-8,49% -15,11% 5,42% -36,37%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019e
Umsatzerlöse1 15,57 14,03 16,16 75,19 95,02 107,01 126,00 139,00
EBITDA1,2 1,48 -0,49 -8,03 19,74 30,62 32,07 43,00 40,00
EBITDA-Marge3 9,51 -3,49 -49,69 26,25 32,22 29,97 34,13 28,78
EBIT1,4 0,25 -1,23 -9,54 17,24 25,47 26,48 34,00 32,90
EBIT-Marge5 1,61 -8,77 -59,03 22,93 26,80 24,75 26,98 23,67
Jahresüberschuss1 0,04 -1,13 -7,59 -2,16 12,32 16,80 22,00 21,40
Netto-Marge6 0,26 -8,05 -46,97 -2,87 12,97 15,70 17,46 15,40
Cashflow1,7 -0,98 1,37 5,97 -58,71 -143,96 0,11 140,00 112,00
Ergebnis je Aktie8 0,01 -0,08 -0,47 -0.10 0,73 1,00 1,16 1,10
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

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1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de

Wirtschaftsprüfer: BDO

 

Foto: kaboompics.com

 



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.