AIXA
Aixtron
Anteil der Short-Position: 14,82%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 11,73%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 9,39%
CAP
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 6,50%
ZO1
ZOOPLUS
Anteil der Short-Position: 6,02%
FNTN
FREENET
Anteil der Short-Position: 5,71%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 5,30%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 3,60%
AR4
AURELIUS EQ.OPP.
Anteil der Short-Position: 3,35%
TEG
TAG Immobilien
Anteil der Short-Position: 3,10%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 2,80%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 2,26%
CEC
Metro
Anteil der Short-Position: 2,04%
ADL
ADLER REAL ESTATE
Anteil der Short-Position: 1,90%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 1,84%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 1,56%
SOW
Software AG
Anteil der Short-Position: 1,45%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 1,33%
DAI
Daimler
Anteil der Short-Position: 1,02%
CON
Continental
Anteil der Short-Position: 0,70%
AFX
Carl Zeiss Meditec
Anteil der Short-Position: 0,51%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 0,50%
BEI
Beiersdorf
Anteil der Short-Position: 0,50%

Exklusiv: Der große DAX-Dividenden-Report 2014

Beinahe schon traditionell als letztes DAX-Unternehmen hat nun auch SAP seinen Dividendenvorschlag für 2013 vorgelegt. Der Softwarekonzern will für das vergangene Jahr 1,00 Euro je Aktie ausschütten. Das sind immerhin 15 Cent mehr als im Vorjahr. Dennoch beträgt die Rendite nur 1,8 Prozent, was bestenfalls einen Mittelfeldplatz im DAX sichert. Unabhängig davon: Nun ist die Blue-Chip-Runde komplett und die Stunde der Statistik hat geschlagen. Insgesamt schütten die 30 DAX-Konzerne nach Berechnungen von boersengefluester.de für 2013 eine Dividendensumme von 26,84 Mrd. Euro aus. Das ist zwar um 3,1 Prozent weniger als für 2012. Angesichts von Mammutkürzungen wie bei E.ON (952 Mio. Euro weniger als im Vorjahr), Deutsche Telekom (785 Mio. Euro weniger als im Vorjahr) und RWE (614 Mio. Euro weniger als im Vorjahr) kann sich das Ergebnis aber durchaus sehen lassen. Die absolut höchsten Zuwächse steuerten dagegen die Allianz (368 Mio. Euro mehr als im Vorjahr), Volkswagen (233 Mio. Euro mehr als im Vorjahr) und die Deutsche Lufthansa (207 Mio. Euro mehr als im Vorjahr) zum Gesamtergebnis bei.

 

Bildschirmfoto 2014-03-20 um 21.07.22

 

Erstmals seit zwei Jahren fällt die gesamte Ausschüttungssumme mit 26,84 Mrd. Euro aber wieder unter die Marke von 27 Mrd. Euro. Die bisherige Rekordmarke datiert bereits vom Jahr 2008 – also unmittelbar vor Ausbruch der weltweiten Finanzkrise.

 

DAX-DiviÜbersicht

 

Insgesamt 18 Konzerne haben ihre Dividende erhöht – das sind zwei mehr als im Vorjahr. Fünf Gesellschaften lassen ihre Dividende konstant, nach neun im Vorjahr. Auffällig ist jedoch, dass die Zahl der Dividendenkürzer mit fünf deutlich höher ist als 2012. Damals reduzierten nur zwei DAX-Firmen ihre Gewinnbeteiligung. Nachdem die Deutsche Lufthansa ihre Dividendenzahlung wieder aufgenommen hat, gibt es mit der Commerzbank und ThyssenKrupp nur noch zwei Gesellschaften, die ihre Anteilseigner mit einer Nullrunde abspeisen.

Ein Wermutstropfen bleibt allerdings: Angesichts der deutlich erhöhten Indexstände hat sich die durchschnittliche Dividendenrendite des DAX mittlerweile allerdings auf 2,64 Prozent reduziert. Vor einem Jahr lag die Verzinsung noch bei 3,07 Prozent. Von den Einzelwerten bieten derzeit noch vier Unternehmen eine Dividendenrendite von mehr als vier Prozent. Angeführt wird das Quartett von der Münchener Rück (4,82 Prozent). Es folgen der Stromversorger E.ON mit 4,38 Prozent, die Allianz mit 4,35 Prozent und die Deutsche Telekom mit 4,34 Prozent. Die prozentual größten Sprünge haben dagegen Unternehmen wie Henkel, HeidelbergCement, Allianz oder eben SAP gemacht. So gesehen war die Dividendenankündigung von SAP ein würdiger Abschluss für eine unterm Strich doch noch ganz versöhnliche Ausschüttungssaison, auch wenn es nicht für einen neuen Rekord gereicht hat – eine indirekte Folge der Energiewende.
DAXTopFlop

 

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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.