LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 11,64%
WDI
WireCard
Anteil der Short-Position: 9,55%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 7,54%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 5,85%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 5,16%
PSM
PROSIEBENSAT.1
Anteil der Short-Position: 4,90%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 4,78%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 4,58%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 4,58%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 3,78%
TEG
TAG Immobilien
Anteil der Short-Position: 3,30%
CBK
Commerzbank
Anteil der Short-Position: 2,32%
AR4
AURELIUS EQ.OPP.
Anteil der Short-Position: 2,20%
SFQ
SAF-HOLLAND
Anteil der Short-Position: 2,09%
ADV
ADVA Optical Netw.
Anteil der Short-Position: 1,41%
DRW8
DRAEGERWERK ST.A....
Anteil der Short-Position: 1,30%
UTDI
United Internet
Anteil der Short-Position: 1,29%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 1,22%
HDD
Heidelberger Druckm.
Anteil der Short-Position: 1,11%
G1A
GEA Group
Anteil der Short-Position: 0,89%
EVD
CTS EVENTIM
Anteil der Short-Position: 0,80%
RWE
RWE
Anteil der Short-Position: 0,59%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 0,50%

Euromicron: Hopp oder top

Normalerweise sind die Analysten der Solventis Wertpapierhandelsbank ja nicht für explosive Kursziele bekannt. Bei Euromicron machen die Mainzer allerdings eine Ausnahme und siedeln den fairen Wert des Small Caps bei stattlichen 16,05 Euro an – das wäre auch auf dem aktuellen Niveau von 7,80 Euro ein glatter Verdoppler. Zwar hat sich die Notiz des Spezialisten für Netzwerke in Gebäuden, kritischen Infrastrukturen (Versorger, Telekom, Verkehr etc.) und Industrie in den vergangenen Wochen bereits ein wenig aus dem Kurskeller befreit. Der Blick auf den Langfristchart zeigt aber, dass das seit mittlerweile einem Jahr an der Spitze von Euromicron stehende Vorstandsteam um Bettina Meyer (Sprecherin) und Jürgen Hansjosten noch eine Menge Vertrauen am Kapitalmarkt zurückgewinnen muss. Ein probates Mittel dafür ist die Teilnahme an Konferenzen wie dem Aktienforum von Solventis am 21. April am Frankfurter Flughafen oder auch die Frühjahrskonferenz der DVFA, wo Euromicron am 11. Mai ebenfalls präsentieren wird. Zentrale Botschaft der für die Finanzen und den Bereich Investor Relations zuständigen Bettina Meyer: Bis 2018 soll aus dem ertragsschwachen und zusammengekauften Firmenverbund eine smarte Company mit Erlösen von rund 400 Mio. Euro und einer EBITDA-Marge von acht bis elf Prozent werden. Das entspräche einem Ergebnis vor Zinsen, Steuer und Abschreibungen in einem Korridor zwischen 32 und 44 Mio. Euro, wobei die untere Marke die realistischere Variante ist.

 

  Kurs: 0,000 €

 

Zur Einordnung: 2016 kamen die Frankfurter – bereits bereinigt um die Sonderkosten für die Reorganisation – gerade einmal auf eine EBITDA-Rendite von vier Prozent. Unterm Strich fiel dabei ein Fehlbetrag von mehr als 13 Mio. Euro an, der das Eigenkapital auf 97 Mio. Euro drückte. Bei einer Marktkapitalisierung von gegenwärtig knapp 56 Mio. Euro, müsste eigentlich schon das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von weniger als 0,6 eine Steilvorlage für Investoren sein. Doch so einfach ist die Rechnung nicht: Ein Dauerbegleiter bei Euromicron ist die Diskussion um die Werthaltigkeit des auf der Aktivseite ausgewiesenen Firmenwerts (Goodwill) von zuletzt 108,2 Mio. Euro – das sind immerhin fast 40 Prozent der Bilanzsumme. Sollte es hier zu weiterem Korrekturbedarf kommen, würde das Eigenkapital auf der rechten Seite der Bilanz wie Eis in der Sonne schmelzen. Doch nach den jüngsten Tests der Wirtschaftsprüfer zeigt sich Vorstandssprecherin Meyer in Sachen Goodwill entspannt, und beziffert das Risiko zusätzlicher Abschreibungen auf „Null Komma Null Prozent“. Das ist mal ne Ansage. Ein heißes Eisen bleibt die Aktie aber dennoch: Insbesondere die Umstrukturierung der Finanzierung ist ein zentrales Thema für den Aktienkurs. So werden allein aus einem Schuldscheindarlehn von 2011 Verbindlichkeiten von 14,5 Mio. Euro am 15. Juli 2016 fällig.

Für das laufende Jahr kündigt Meyer derweil ein moderates Umsatzwachstum „um die fünf Prozent“ an und rechnet mit einer operativen EBITDA-Marge – also bereinigt um einmalige Effekte aus der Reorganisation von vermutlich nochmals 2,5 Mio. Euro – zwischen 4,5 und 5,5 Prozent. Unterm Strich sollte dann nach unseren Berechnungen bereits ein kleiner Überschuss übrig bleiben. Interessant aus Bewertungssicht wird Euromicron aber erst ab 2017. Und bis zur ersten Dividende seit 2012 werden wohl nochmals „mindestens drei Jahre“ vergehen, sagt Meyer. Fazit boersengefluester.de: Mit einem überschaubaren Betrag können Anleger hier auf den Turnaround setzen. Die Q1-Zahlen gibt es dann am 10. Mai 2016.

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019e 2020e
Umsatzerlöse1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge3 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer:

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,000 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,000
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    

 



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.