LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 13,21%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 10,97%
HDD
Heidelberger Druckm.
Anteil der Short-Position: 7,66%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 7,63%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 7,50%
KCO
Klöckner &
Anteil der Short-Position: 7,07%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 7,04%
GBF
Bilfinger Berger
Anteil der Short-Position: 6,86%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 6,00%
NDA
Aurubis
Anteil der Short-Position: 5,96%
DBK
Deutsche Bank
Anteil der Short-Position: 5,12%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 3,01%
MTX
MTU Aero Engines
Anteil der Short-Position: 2,66%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 2,61%
OSR
OSRAM LICHT
Anteil der Short-Position: 2,29%
LEG
LEG IMMOBILIEN
Anteil der Short-Position: 2,13%
KRN
Krones
Anteil der Short-Position: 2,02%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 1,71%
CYR
CYAN
Anteil der Short-Position: 1,71%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 1,60%
WAC
Wacker Neuson
Anteil der Short-Position: 0,60%
HOT
Hochtief
Anteil der Short-Position: 0,59%
EOAN
E.ON
Anteil der Short-Position: 0,50%

Deutsche Real Estate: Aktienkurs nun zweistellig

Teil 1 und 2 unserer Geschichte von Ende März zur Aktie der Deutschen Real Estate (HIER) sind schon mal aufgegangen. So hat das Unternehmen endlich eine neue schicke Webseite bekommen und – was natürlich noch viel wichtiger ist: Nach Veröffentlichung des von 8,36 auf 19,85 Euro markant gestiegenen Substanzwertes (NAV) haben weitere Investoren den Small Cap für sich entdeckt. Jedenfalls ist die Notiz zuletzt erstmals seit einer halben Ewigkeit über die Marke von 10 Euro marschiert. Gemessen am NAV sollte der Aufwärtsschub damit allerdings noch längst nicht beendet sein, zumal die auf Büro-, Logistik- und Einzelhandelsimmobilien spezialisierte Gesellschaft zuletzt interessante positive Meldungen auf Lager hatte. So haben die Berliner etwa den Verkauf ihrer Immobilie Carrée Seestraße in Berlin zum Jahresende 2019 für 225 Mio. Euro auf die Schiene gebracht. Dem Vernehmen nach wird der Deal zu einem positiven Ergebnisbeitrag von etwa 16 Mio. Euro im Jahresabschluss des laufenden Jahres führen.

Bemerkenswert: Mit dem Erlös könnte die Deutsche Real Estate (DER) ihre gesamten Finanzschulden von rund 200 Mio. Euro auf einen Schlag tilgen und hätte noch immer Geld übrig. Komplett überraschend kommt die Transaktion übrigens nicht, schließlich hatte das Management – zuletzt im Zwischenbericht für das erste Quartal 2019 – betont, dass das gegenwärtig „attraktive Marktumfeld“ womöglich zum Verkauf von Immobilien genutzt werden würde. Der Ankauf von Immobilien stand jedenfalls nicht zur Debatte. Insofern dürfen Anleger schon jetzt gespannt sein, wie die DRE den Mittelzufluss einsetzen wird. Zusammen laufen die Fäden bei der mit einem Anteil von knapp 90 Prozent dominierenden Summit-Gruppe. Die – bereits in London an der Alternativbörse AIM gelistete – Gesellschaft mit israelischen Wurzeln ließ im Januar 2019 durchblicken, dass die Tochter Summit Luxco, in der das deutsche Immobiliengeschäft zusammengefasst ist, mit einem zusätzlichen Listing im Frankfurter Prime Standard liebäugelt. Gegenwärtig scheinen diese Bestrebungen jedoch eingefroren zu sein.

Dabei hatte boersengefluester.de im März nicht nur über eine Notizaufnahme von Summit in Deutschland spekuliert, sondern gleichzeitig auch eine mögliche Aufwertung des Portfolios bei der ebenfalls zum Einflussbereich von Summit gehörenden GxP German Properties ins Spiel gebracht. Auch hier heißt es bislang Fehlanzeige. Nun: Zumindest was die Aktie der Deutschen Real Estate angeht, läuft bislang alles in die richtige Richtung. Der guten Vollständigkeit halber aber der wichtige Hinweis, dass der Titel schon aufgrund des geringen Streubesitzes sehr markteng ist und sich nur für erfahrene Anleger eignet. Die gesamte Marktkapitalisierung von DRE beträgt knapp 210 Mio. Euro – bei einem Eigenkapital von 345 Mio. Euro.

 

Deutsche Real Estate  Kurs: 10,500 €

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Deutsche Real Estate
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
805502 10,500 Halten 216,11
KGV 2020e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
17,50 2,36 6,933 6,46
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,63 12,06 7,42 20,644
Dividende '17 in € Dividende '18 in € Div.-Rendite '18
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00 23.05.2019
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
17.05.2019 18.09.2019 15.11.2019 27.03.2019
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
13,08% 51,11% 156,10% 247,68%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019e
Umsatzerlöse1 28,72 28,64 28,50 29,05 29,69 30,43 29,11 29,60
EBITDA1,2 18,19 18,10 18,54 19,12 19,53 19,76 19,82 20,00
EBITDA-Marge3 63,34 63,20 65,05 65,82 65,78 64,94 68,09 67,57
EBIT1,4 22,38 23,57 30,68 33,68 34,20 70,32 246,59 35,00
EBIT-Marge5 77,92 82,30 107,65 115,94 115,19 231,09 847,10 118,24
Jahresüberschuss1 6,38 4,23 8,54 15,17 20,38 51,16 198,17 23,00
Netto-Marge6 22,21 14,77 29,96 52,22 68,64 168,12 680,76 77,70
Cashflow1,7 3,65 17,14 17,08 19,31 20,15 20,14 17,92 18,80
Ergebnis je Aktie8 0,34 0,20 0,41 0.74 0,99 2,49 9,63 1,10
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

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1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de

Wirtschaftsprüfer: Ebner Stolz

 


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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.