LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 11,38%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 10,12%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 9,84%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 7,50%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 7,38%
AOX
Alstria Office
Anteil der Short-Position: 6,46%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 6,30%
NDA
Aurubis
Anteil der Short-Position: 6,20%
GBF
Bilfinger Berger
Anteil der Short-Position: 5,93%
SKB
Koenig & Bauer
Anteil der Short-Position: 5,33%
DBK
Deutsche Bank
Anteil der Short-Position: 4,72%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 4,22%
FNTN
FREENET
Anteil der Short-Position: 4,12%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 3,87%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 3,81%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 3,59%
AR4
AURELIUS EQ.OPP.
Anteil der Short-Position: 3,36%
DAI
Daimler
Anteil der Short-Position: 1,16%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 1,10%
G1A
GEA Group
Anteil der Short-Position: 1,09%
BC8
Bechtle
Anteil der Short-Position: 0,59%
RRTL
RTL GROUP
Anteil der Short-Position: 0,51%
HOT
Hochtief
Anteil der Short-Position: 0,49%

Cenit: Jetzt kommt es drauf an

Aktionäre von Cenit sollten sich den 5. November 2019 im Kalender ankreuzen. Dann wird der Softwareanbieter und IT-Dienstleiter nämlich seinen Bericht für das dritte Quartal vorlegen. Normalerweise ist das keine super spannende Angelegenheit. Doch diesmal wird sich zeigen, ob Cenit nach dem schwachen Auftaktviertel genügend Schwung aufgebaut hat, um die Jahresziele 2019 noch zu erreichen. Mit einem avisierten Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 10 Mio. Euro sieht die Prognose aus heutiger Sicht jedenfalls äußerst ambitioniert aus. Und mit dem Finanzdienstleistungssektor, dem Automobil- und Luftfahrtbereich sowie dem Maschinenbau haben die Stuttgarter wichtige Kunden an Bord, denen es teilweise längst nicht mehr super gut geht. So mussten andere IT-Dienstleister wie die All For One Group ihre Prognosen bereits stutzen, da Projekte verzögert oder gekürzt wurden. Letztlich entscheidend ist allerdings auch bei der im strend regulierten Prime Standard gelisteten Cenit das vierte Quartal eines jeden Jahres.

Überhaupt nicht zufrieden können Investoren derweil mit der Margenentwicklung sein, auch wenn die Renditekurve maßgeblich mit der Akquisition des französischen Integrators von Dassault Systèms-Software, KEONYS zusammenhängt. Trotzdem: Insgesamt bleibt bei Cenit einfach zu wenig Ergebnis hängen – trotz der Bemühungen, den Anteil eigener Software weiter auszubauen. Freilich sorgten 2018 ausgerechnet Entwicklungsverzögerungen im Bereich Cenit-Software für unerwartete Belastungen. Kursmäßig hat der Bereich um 11 Euro Juli/August zwar gehalten und es gab sogar wieder eine Aufwärtsbewegung bis knapp an die Marke von 14 Euro. Doch von diesem Schwung ist momentan nicht mehr viel zu spüren. Hoffentlich kein böses Omen für die Vorlage der Neun-Monats-Zahlen.

Die Vision von CEO Kurt Bengel: Bis 2025 sollen die Erlöse auf 300 Mio. Euro klettern, mehr als zehn Prozent davon soll die eigene Software zusteuern – bei einer EBIT-Rendite von im Konzern insgesamt acht bis zehn Prozent. Gemessen daran wäre die bilanziell sehr solide aufgestellt Gesellschaft mit einer Marktkapitalisierung von zurzeit knapp 110 Mio. Euro wahrlich günstig zu haben. Doch es bleiben eben Zweifel, ob Cenit diese Messlatte in der jetzigen Aufstellung erreichen kann. Eine Halten-Position ist der Spezialwert für boersengefluester.de aber allemal, schon allein wegen der ansprechenden Dividendenrendite. Unsere Erwartungen für das dritte Quartal liegen derweil bei Erlösen von mindestens 42 Mio. Euro und einem Betriebsergebnis von rund 2,5 Mio. Euro.

 

Cenit  Kurs: 13,800 €

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Cenit
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
540710 13,800 Halten 115,48
KGV 2020e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
17,69 17,06 1,037 17,47
KBV KCV KUV EV/EBITDA
3,74 12,01 0,68 7,832
Dividende '18 in € Dividende '19e in € Div.-Rendite '18
in %
Hauptversammlung
0,60 0,50 4,35 24.05.2019
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
09.05.2019 01.08.2019 05.11.2019 01.04.2019
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
5,36% 3,40% 3,76% -3,16%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019e
Umsatzerlöse1 118,85 118,92 123,39 121,48 123,77 151,70 169,99 170,00
EBITDA1,2 11,04 10,63 11,66 12,69 14,06 15,27 11,95 14,60
EBITDA-Marge3 9,29 8,94 9,45 10,45 11,36 10,07 7,03 8,59
EBIT1,4 8,02 8,33 9,33 10,60 11,85 12,84 9,03 9,00
EBIT-Marge5 6,75 7,00 7,56 8,73 9,57 8,46 5,31 5,29
Jahresüberschuss1 5,42 5,88 6,36 7,32 8,15 8,99 6,13 5,80
Netto-Marge6 4,56 4,94 5,15 6,03 6,58 5,93 3,61 3,41
Cashflow1,7 8,92 6,97 9,40 9,47 9,06 3,92 9,62 9,70
Ergebnis je Aktie8 0,65 0,70 0,76 0.87 0,97 1,07 0,73 0,69
Dividende8 0,55 0,35 0,90 1,00 1,00 1,00 0,60 0,50
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

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1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de

Wirtschaftsprüfer: BDO

 

Foto: Gerd Altmann auf Pixabay


 

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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.