Blue Cap: “Werden für 2017 mit einer Ausschüttung kommen”

Beteiligungsgesellschaften gibt es in allen Facetten an der Börse: Von der klassischen Mittelstands-Holding bis hin zu Sanierungsexperten mit eher kurzfristigem Fokus. Die Blue Cap AG bewegt sich hier in der goldenen Mitte. Die Münchner setzen einerseits auf klassischen Mittelstand, der sich zwar in Umbruchsituationen wie einer ungeregelten Nachfolgesituation befinden kann. Normalerweise sollte das Kerngeschäft jedoch intakt sein. Keine Regel ohne Ausnahme: Auch Blue Cap verfügt über enorme Sanierungskompetenz. Die Beteiligungshöhe geht dabei in der Regel Richtung 100 Prozent und ist langfristig ausgelegt. In der Spezialwerteszene genießt die Gesellschaft um Vorstand und Großaktionär Dr. Hannspeter Schubert einen prima Ruf – was sich auch im starken Kursverlauf widerspiegelt. Boersengefluester.de traf Schubert in München zum Interview und fragte ihn nach den wichtigsten Ereignissen 2017, den Dividendenplänen und dem Ausblick für 2018. Natürlich ging es auch um die Beteiligung an Greiffenberger sowie einem Zwischenfazit zum Listing im Börsensegment Scale. Die Analysten von Warburg Research empfehlen die Blue Cap-Aktie derzeit mit Kursziel 26 Euro zum Kauf. So gesehen verfügt der Titel noch immer über ein knackiges Potenzial.


 

Herr Schubert, mit einer Performance von mehr als 80 Prozent seit Anfang des Jahres gehört die Aktie von Blue Cap zu den besten Titeln aus dem Bereich Beteiligungsgesellschaften. Bevor wir ins Detail einsteigen: Was waren aus Ihrer Sicht die wesentlichen Kurstreiber 2017?

Hannspeter Schubert: 2017 war für Blue Cap in allen Gesellschaften ein gutes Jahr, aber für Blue Cap als Gruppe waren natürlich der Einstieg bei Neschen und der Verkauf von Biolink, der bei uns zu einem erheblichen Ertrag geführt hat, wegweisend.

Der Abschluss der Neschen-Transaktion liegt nun fast genau zwölf Monate zurück. Wo steht Neschen jetzt und was waren die wesentlichen Herausforderungen?

Hannspeter Schubert: Wir sind sehr zufrieden mit der Akquisition von Neschen. Die jetzigen Zahlen liegen innerhalb der Planung, teilweise sogar drüber. Bei Neschen ging es im Prinzip darum, Hausaufgaben aus der Vergangenheit zu erledigen – insbesondere bei der Personalrestrukturierung. Dieser Part ist weitgehend abgeschlossen. Darüber hinaus werden wir zwei Werke zusammenlegen und damit effizienter werden. Den Standort in Bückeburg bei Hannover wollen wir damit bestätigen und zeigen das unter anderem auch dadurch, dass wir hier Erweiterungsfläche von der Stadt gekauft haben.

Wesentlich für die Beurteilung von Neschen ist, dass wir auch die Filmolux-Gruppe mitgekauft haben. Das sind fünf unabhängige Handelshäuser, die unter dem Namen Filmolux agieren, in Zukunft aber der Nukleus für eine europäische Handelskette sein sollen, die unter anderem Artikel von Neschen – also Selbstklebeprodukte sowie Angebote zum Schutz und zur Veredelung von Bildern –, aber auch anderen Premiumanbietern verkauft. Dazu haben wir jetzt die organisatorischen Weichenstellungen getroffen. Wir sehen damit insgesamt Neschen in 2018 auf einem deutlichen Wachstumspfad.

 

 

Neschen kam damals aus einer Insolvenz. War die Gesellschaft zum Zeitpunkt Ihres Einstiegs noch ein klassischer Sanierungsfall?

Hannspeter Schubert: Es war insoweit ein Sanierungsfall, als viele unternehmerische Entscheidungen nicht getroffen und aufgeschoben worden sind. Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten waren stark verunsichert und auch dem Bereich Forschung und Entwicklung fehlte die Nachhaltigkeit. Mit entsprechenden Maßnahmen ist es uns sehr gut und sehr zeitnah gelungen, diesen Zustand aufzulösen. Insofern war es höchste Zeit, dass für Neschen eine Lösung gefunden wurde.

 

Blue Cap  Kurs: 16,000 €

 

Zweites wichtiges Ereignis war der Verkauf von Biolink, einem Unternehmen aus dem Bereich Industrieklebebänder. Warum eigentlich der Verkauf? In der Regel hält Blue Cap doch langfristig an seinen Beteiligungen fest.

Hannspeter Schubert: Stimmt. Normalerweise stellen wir unsere Unternehmen nicht zum Verkauf. Allerdings hindert das strategische Investoren natürlich nicht daran, bei uns anzuklopfen und sich für das ein oder andere Beteiligungsunternehmen zu interessieren. Und bei den aktuellen Bewertungen sind wir auch im Sinne unserer Aktionäre dazu aufgerufen, die Offerten zu prüfen. Im konkreten Fall war es so, dass wir Biolink durch einen neuen Produktionsstandort und einen Ausbau der bestehenden Organisation ursprünglich selbst auf Wachstumskurs bringen wollten. Allerdings ist uns diese Zukunftsvision durch das Kaufpreisangebot von Saint Gobain mehr als vergütet worden. Daher haben wir uns gemeinsam mit dem Management und dem Gründungsgesellschafter dazu entschieden, das Unternehmen zu verkaufen. Am Ende haben wir das Thema für die Aktionäre von Blue Cap sehr profitabel abgeschlossen und sind auch sechs Monate später noch sehr zufrieden mit der Entscheidung.

Gab es seit dem schon weitere Anfragen von strategischen Investoren oder sind Verkäufe von Beteiligungsunternehmen jetzt erstmal vom Tisch?

Hannspeter Schubert: Biolink war ein besonders guter Fall. Da hat alles gepasst. Aber noch einmal: Grundsätzlich halten wir an unseren Beteiligungen fest.

Eine Transaktion, die in der Börsenszene besonders lebhaft diskutiert wird, ist der Ende September erfolgte Einstieg bei Greiffenberger. Hier habe Sie eine Zehn-Prozent-Kapitalerhöhung komplett gezeichnet. Eigentlich eine völlig untypische Transaktion für Blue Cap.

Hannspeter Schubert: Das ist prinzipiell richtig. Wir haben Greiffenberger, beziehungsweise deren operativ tätige Tochter J.N. Eberle & Cie., schon länger beobachtet. Und ja: Grundsätzlich sind wir an dem, was die Firma Greiffenberger nach dem Verkauf der Antriebstechnik ausmacht interessiert und haben daher den Einstieg über die Kapitalerhöhung vollzogen. Dafür waren wir auch bereit, beim Preis von 2,33 Euro eine strategische Prämie zu zahlen. Jetzt werden wir uns den weiteren Verlauf des Unternehmens erst einmal ansehen, zumal die jüngsten Bewertungen von den Fundamentaldaten des Unternehmens vollständig abgekoppelt waren.

 

Greiffenberger  Kurs: 0,700 €

 

Wie könnte der Plan bei Greiffenberger aussehen?

Hannspeter Schubert: Nun: Normalerweise hat Blue Cap eher das Geschäftsmodell, Unternehmen zu restrukturieren und langfristig in positives Fahrwasser zu bringen. In der gegenwärtigen Struktur erscheint uns das aber eher schwierig, zumal Greiffenberger und auch Eberle unter erheblichen Altlasten aus der Historie leiden und es nur langfristig gelingen wird, diese aufzulösen.

Greiffenberger ist für Sie auch insofern eine Besonderheit, weil sich Blue Cap bislang nicht an börsennotierten Unternehmen beteiligt hat.

Hannspeter Schubert: In dem konkreten Fall ist es ein – sagen wir mal – „plus“. Wir sind eher am operativen Geschäft interessiert als an der Börsennotiz. Wir wissen aber sicherlich damit umzugehen, da wir selbst börsennotiert sind. Inwiefern sich daraus zusätzliche positive Effekte ergeben, müssten wir dann sehen. Dazu lässt sich noch keine Aussage treffen, es wird auch wesentlich davon abhängen, welchen Restrukturierungs- und Kapitalbedarf die Gesellschaft am Ende hat

Hat die Transaktion womöglich in erster Linie eine steuerliche Motivation?

Hannspeter Schubert: Na ja, die Greiffenberger-Gruppe hat natürlich entsprechende Verlustvorträge aus der Vergangenheit. Aber die sind auch nur so zu bewerten, wie sich Erträge in der Zukunft erwirtschaften lassen. Und genau das müssen wir uns jetzt anschauen, wozu die Gesellschaft künftig in der Lage ist. Zudem gibt es bei der Bewertung der Verlustvorträge noch das ein oder andere Risiko in der Rechtsprechung, so dass wir auch aus diesem Grund nicht ausschließlich auf den Verlustvortrag abstellen.

Passt Eberle denn rein operativ in Ihr jetziges Portfolio?

Hannspeter Schubert: Wie Sie wissen, investieren wir hauptsächlich in mittelständische produzierende Nischenunternehmen. Insofern passt Eberle mit seinen Produkten Metallbandsägeblätter und Präzisionsbandstahl als alteingesessenes Unternehmen gut zu uns. Das Kerngeschäft ist in Ordnung, aber im Wesentlichen geht es darum, das Unternehmen profitabler und zukunftsorientierter auszurichten. Die Vision dazu hätten wir.

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019e
Umsatzerlöse1 74,86 86,58 78,52 79,78 96,57 141,76 150,00 156,00
EBITDA1,2 -0,17 1,52 5,64 5,78 6,85 11,18 10,20 11,00
EBITDA-Marge3 -0,23 1,76 7,18 7,24 7,09 7,89 6,80 7,05
EBIT1,4 -0,18 1,51 4,09 3,77 4,64 8,48 7,90 8,10
EBIT-Marge5 -0,24 1,74 5,21 4,73 4,80 5,98 5,27 5,19
Jahresüberschuss1 2,01 2,25 1,59 1,20 1,40 40,01 4,70 5,15
Netto-Marge6 2,69 2,60 2,02 1,50 1,45 28,22 3,13 3,30
Cashflow1,7 4,43 2,51 1,79 3,42 1,07 3,15 2,95 3,40
Ergebnis je Aktie8 0,67 0,68 0,31 0.25 0,35 10,05 1,20 1,30
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1,00 0,50 0,50
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

  Geschäftsbericht 2018 - Kostenfrei herunterladen.  
1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de

Wirtschaftsprüfer: Deloitte

 

Wie schätzen Sie den Branchenmix Ihres aktuellen Portfolios ein?

Hannspeter Schubert: Wir sind in den Bereichen Produktionstechnik, Klebstoffe & Beschichtung sowie Medizin- & Messtechnik investiert. Wenn wir das Portfolio justieren, würden wir sicherlich weniger in den Anlagenbau gehen und eher in größere Unternehmen mit einem mindestens zweistelligen Millionen Euro Umsatz. Was derzeit sehr gut läuft, sind Medizin- & Messtechnik, weil dort die Qualitätsanforderungen immer größer werden und diese Sektoren relativ konjunkturunabhängig sind. Auch den Ausbau unserer Klebstoffexpertise wollen wir vorantreiben.

Wie entwickelt sich die vor knapp einem Jahr gekaufte Gold- und Silberscheideanstalt Carl Schaefer?

Hannspeter Schubert: Carl Schaefer aus Pforzheim ist auf einem organischen Wachstumskurs und wir freuen uns, dass wir – zwei Jahre nach der Insolvenz – sehr viel Vertrauen zurückbekommen haben. Die Kompetenz von Carl Schaefer, Edelmetalle zu analysieren und zu bewerten, ist im Markt anerkannt. Wir sehen weiteres Potenzial was den Vertrieb von Altgold angeht, aber auch in unserem neuen Produkt: eigene Investmentgoldstücke zwischen 1 und 50 Gramm aus eigenem Gold – geprägt mit dem Logo von Carl Schaefer und individualisiert –, die wir im kommenden Jahr platzieren wollen.

Rückblickend betrachtet: Hat sich das Engagement von Blue Cap bei Carl Schaefer so entwickelt, wie von Ihnen gedacht?

Hannspeter Schubert: Ich bin mit der Akquisition sehr zufrieden, auch wenn sich die Dinge etwas langsamer als gedacht, entwickelt haben. Wir sind zunehmend breiter aufgestellt im Markt und haben eigentlich nur einen Trend: und der zeigt nach oben. Je mehr Menge wir einsammeln, desto profitabler werden wir. Fakt ist aber auch: Der Einstig ins Goldgeschäft ist insgesamt nicht einfach. Wir haben jedoch eine der etabliertesten übernehmen können und es ist auch unser Interesse, dass wir eine entsprechende Diversifikation in unserem Portfolio darstellen können.

Welche Ziele hat sich Blue Cap für 2018 gesetzt?

Hannspeter Schubert: Wir werden auf jeden Fall ein Wachstum im Bestandsportfolio sehen. Insgesamt halte ich es für realistisch, dass wir einen Umsatz von knapp 150 Mio. Euro erzielen können. Liquiditätsmäßig sind wir sehr gut ausgestattet und werden daher auch neue Akquisitionen prüfen. Das Geschäftsmodell ist nach wie vor attraktiv. Auch der Aktienkurs hat sich positiv entwickelt. Und es gibt keine Gründe, warum das nicht in Zukunft auch so sein sollte.

Sie sind im Frühjahr in das neue Börsensegment der Deutschen Börse AG, den Scale, gewechselt. Wie lautet hier Ihr vorläufiges Fazit?

Hannspeter Schubert: Wir haben sämtliche Voraussetzungen für den Scale erfüllt, sehen für uns aber noch keinen wesentlichen Mehrwert gegenüber dem Vorgängersegment Entry Standard. Dementsprechend neugierig sind wir, was sich von Seiten der Deutschen Börse noch ergibt, um das doch sehr heterogene Segment Scale weiter zu profilieren. Als Münchner Unternehmen sind wir nach wie vor sehr zufrieden mit dem m:access der Bayerischen Börse und werden unsere dortige Notierung auch weiterhin pflegen. Dennoch: Wir hoffen, dass der Scale sichtbarer wird für internationale Investoren. Zu gegebener Zeit werden wir auch prüfen, ob ein Upgrade in den Geregelten Markt für uns sinnvoll wäre.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Blue Cap
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
A0JM2M 16,000 Halten 63,68
KGV 2020e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
10,32 16,53 0,624 12,70
KBV KCV KUV EV/EBITDA
1,18 20,24 0,45 6,903
Dividende '17 in € Dividende '18e in € Div.-Rendite '18
in %
Hauptversammlung
1,00 0,50 3,13 07.06.2019
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
31.08.2018 18.05.2018
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-1,57% -23,03% 0,00% -2,14%
    

 

Wie sieht es künftig mit der Dividendenpolitik aus? Für 2016 gab es ja noch eine Nullrunde.

Hannspeter Schubert: Wir haben durch den Biolink-Verkauf einen erheblichen Ertrag in der AG-Bilanz stehen und sind damit grundsätzlich ausschüttungsfähig. Wir planen daher auch, die Aktionäre an dem Erfolg des Biolink-Exits zu beteiligen. Gleichzeitig wollen wir in eine nachhaltige Dividendenpolitik einschwingen. Außerdem möchten wir weiterhin wachsen und in neue Targets investieren und aus diesem Grund bestimmte Liquiditätsreserven vorhalten. Wir werden aber auch weiterhin in unsere eigenen Unternehmen investieren, um dort noch mehr Innovationen und Nachhaltigkeit auszulösen. Daher werden wir einen geeigneten Mix zwischen Ausschüttung, Rückführung von Verbindlichkeiten und Reinvestition finden.

Das heißt: Eine Sonderdividende aus dem Biolink-Verkauf ist eher unwahrscheinlich?

Hannspeter Schubert: Lassen Sie es mich so sagen: Wir werden für 2017 mit einer Ausschüttung kommen, die den Verkauf von Biolink berücksichtigt und gleichzeitig der Einstieg in eine nachhaltige Ausschüttungspolitik sein soll. Neue Investitionen hätten natürlich einen Einfluß auf die Dividendenhöhe.

Eine Reihe von Beteiligungsgesellschaften veröffentlicht – neben den operativen Kennzahlen – auch den Net Asset Value (kurz: NAV) der Beteiligungen. Blue Cap hält sich hier noch zurück. Warum?

Hannspeter Schubert: Die Forderung nach NAV´s kennen wir. Allerdings sind diese auch oft missverständlich, wenn sie nicht im richtigen Kontext gesehen werden. Wir arbeiten gerade an einer NAV-Betrachtung und werden dem Bedürfnis nach dieser Kennzahl gerne nachkommen, selbst wenn diese durch die vielen Immobilien in unserer Gruppe und die damit einhergehende Fremdfinanzierung interpretationsbedürftig sein werden.

Wen sehen Sie aus Börsensicht als Ihre direkte Peer Group? Sind es eher Unternehmen wie Gesco und die Indus Holding oder sind stärker auf Restrukturierung ausgelegte Gesellschaften wie zum Beispiel mutares der geeignetere Vergleichsmaßstab?

Hannspeter Schubert: Ich würde Gesco und Indus als Peer Group bevorzugen. Wir unterscheiden uns von anderen Unternehmen ja auch dadurch, dass wir ausschließlich in Mehrheiten gehen und einen langfristigen Ansatz haben – Kapital und Management sehr stark verbinden. Insofern sind wir nicht die klassische Beteiligungsgesellschaft oder der klassische Finanzinvestor, der an einem kurzfristigen Erfolg interessiert ist und dann den Exit sucht.

 

Blue Cap  Kurs: 16,000 €

 

 


 

Dr. Hannspeter Schubert hat seine Laufbahn bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Peat Marwick Mitchell & Co. in München und San Francisco begonnen. Anschließend war er Gesellschafter einer überregionalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit überwiegend mittelständischem Klientel. Seit 2000 erfolgte mit der Gründung der Unternehmensberatung Schubert & Westhoff die Spezialisierung auf die transaktionsbezogene Beratung und den Bereich Unternehmensfinanzierung. Dr. Schubert begleitete zahlreiche M&A-Transaktionen in einer großen Bandbreite. Darüber hinaus verfügt er über umfangreiche Erfahrung in der erfolgreichen Sanierung von mittelständischen Unternehmen. Im Jahr 2006 übernahm Dr. Schubert den Vorstand der börsennotierten Blue Cap AG.

 

Fotos: Neschen AG, Blue Cap AG, Clipdealer



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.